„50 Ausstellungen im Bunker-D" der Künstlerinnen und Künstler

Vorbereitung der Ausstellung „50“

Gegenstand dieser Retroperspektive war die Rückschau auf fünfzig Ausstellungen: Von Beginn der Herrichtung des historischen Hochbunkers bis zu diesem Zeitpunkt hatten 66 Künstlerinnen und Künstler in den Galerieräumen ihre Werke präsentiert, anfangs unter schwierigen, räumlich und technisch anspruchsvollen Gegebenheiten und ohne kuratierende Begleitung. Gerade diese Bedingungen ließen jedoch eine Offenheit zu, die die Künstlerinnen und Künstler als Befreiung und Inspiration empfanden, und die so zu ganz außergewöhnlichen Ausstellungen führten.

 „50“ stellte sich der Herausforderung, einen Überblick über die Entwicklung der vergangenen neun Jahre Galeriebetrieb zu skizzieren. Dabei standen nicht Werke und Vitae der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler im Fokus, sondern die präsentierten Werkschauen, Ausstellungskonzeptionen und Reminiszenzen. Denn das, was geblieben war, galt es zu fassen: die Erinnerungen an ein lange gereiftes, mit Hingabe realisiertes Ausstellungsvorhaben, das in seiner damaligen Form und Wirkung nicht mehr greifbar ist.

Mit den zusammengetragenen Werken, Einladungen, Plakaten und Erinnerungsstücken zielte die Ausstellung darauf ab, die Gäste zu berühren. Jedes ausgewählte Stück dieser archäologischen Spurensuche war authentisch und demonstrierte die enge Verbindung zwischen den Künstlerinnen und Künstlern, ihrer jeweiligen Ausstellung und den Galerieräumen, die diese Veranstaltungen in der Bunker-Galerie zu etwas Einmaligem machten. Während einige der Werke von privaten Sammlerinnen und Sammlern nur für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt wurden, sind andere inzwischen Bestandteil der CampusKunst-Sammlung, weitere wiederum sind als Dauerleihgaben auf dem Campus verblieben.

Anlässlich des Jubiläums entstand auch ein erstes Bunkerbuch mit dem Titel „50“, welches das CampusKunst-Teams gemeinsam mit dem Maler und Buchkünstler Vladimir Sitinikov erarbeitet hat. Es fasst Erinnerungen und Anekdoten zu den einzelnen Ausstellungen als Kompendium zusammen.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  23.06.2017  aktualisiert