Simulation von Auskolkungsvorgängen an den Gründungsstrukturen von FINO 3 und FINO 1

Projektleitung und beteiligte FH-Angehörige: Prof. Kai Graf (Fachbereich Maschinenwesen), Janek Meyer, Ulf Bruchmann (Forschungs- und Entwicklungszentrum FH Kiel GmbH)
Fördermittelgeber: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein
Laufzeit: 01.11.2015 bis 31.10.2017

Ziel des Projektes ist, die Auskolkungsvorgänge bei der Gründung von Offshore-Anlagen zu prognostizieren. Unter Auskolkung versteht man das Auswaschen des Gewässerbodens im Nahbereich einer Offshore-Anlage, das zu einer Schwächung dieser führt.

Die Entwicklung eines Vorhersageverfahrens basiert auf Simulationsverfahren für Strömungen mit freien Wasseroberflächen, die die Umströmung der Forschungsplattformen FINO1 und FINO3 in stationärer Anströmung und im Seegang modellieren. Das Verfahren wird ergänzt um ein Kolkmodul, das den Sedimentabtrag und –transport als zusätzliche Phase des Fluids berücksichtigt.

Parallel zu der Entwicklung dieses Verfahrens werden umfangreiche Messungen der Auskolkung und der Strömungs- und Seegangsverhältnisse an beiden Plattformen vorgenommen und ausgewertet. Diese Feldmessungen dienen zum einen dazu, kolkrelevante Umgebungsverhältnisse (zum Beispiel Sturmereignisse) zu detektieren und zu quantifizieren. Zum zweiten werden die Messergebnisse zur Validierung der Simulation verwendet.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  03.04.2018  aktualisiert