5 Fragen an Alina Rennekamp – Projektmitarbeiterin im Interreg Europe-Projekt „CLIPPER“

 

Alina Rennekamp ist seit August 2017 Mitarbeiterin im Interreg Europe-Projekt „Clipper“. Die Anstellung ergab sich direkt im Anschluss an ihr Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre an der FH Kiel. Warum sie gerne blieb und wie ihr Projektalltag aussieht, berichtet sie im Interview.

1) Worum geht es im Projekt „CLIPPER“?

„CLIPPER“ ist ein europäisches Projekt, das sich mit der Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im maritimen Bereich befasst. Dabei soll unter anderem der Zugang zu öffentlichen Fördermitteln erleichtert werden. Wir an der Fachhochschule konzentrieren uns auf den Zugang zu Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Dafür erarbeiten wir basierend auf dem Status quo Wege, um die EFRE-Förderung in Schleswig-Holstein noch attraktiver und effizienter für maritime KMU zu gestalten. 

 2) Warum haben Sie sich für einen Job an der FH entschieden?

Meine Entscheidung nach dem Studium an der FH zu bleiben, wurde entscheidend durch drei Faktoren geprägt. Erstens finde ich das Vorhaben von „CLIPPER“ sehr spannend und ich kann– als Berufseinsteigerin –etwas in Schleswig-Holstein bewegen und Verantwortung übernehmen. Zweitens wollte ich schon immer gerne international arbeiten. Dafür bietet Clipper mir mit Partnern aus verschiedenen europäischen Ländern, wie z.B. Frankreich und Schottland, eine gute Gelegenheit. Und drittens ist der Job analytisch und kommunikativ zugleich, was mir eine vielseitige Entwicklung ermöglicht.

3) Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Einen typischen Arbeitstag gibt es gar nicht. Jeder Tag ist anders und mein Aufgabenspektrum ist sehr vielfältig. Von Recherche- und Analysetätigkeiten bis hin zum Organisieren von Veranstaltungen und Networking mit Unternehmen und Kooperationspartnern ist alles dabei.

4) Was war ihr spannendstes Erlebnis im Projekt?

In der kurzen Zeit, die ich dabei bin, konnte ich schon viel Spannendes erleben. Besonders interessant aber war ein Workshop, den wir kürzlich durchgeführt haben. Eine große Anzahl von KMU und öffentlichen Institutionen hat mit uns den Zugang zu Fördermöglichkeiten diskutiert – über die hohe Resonanz zu dem Thema habe ich mich sehr gefreut. Ich hoffe sehr, mit den dort erarbeiteten Ergebnissen und den weiteren Projektresultaten etwas zu bewegen und den Zugang zu Fördermitteln zu vereinfachen.

5) Das Projekt Clipper läuft noch bis 2021. Haben Sie schon Ideen, an was für einem Projekt Sie sich gerne in der Zukunft beteiligen würden?

Ich finde es spannend, an Projekten mit einem hohen Zukunftspotenzial zu arbeiten. Wichtig ist mir insbesondere, dass meine Arbeit sinnvoll ist, ich mein Wissen nutzen und mich ständig fortentwickeln kann.

 

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  Diese Seite wurde zuletzt am  11.06.2018  aktualisiert