Fragenübersicht

Alle hier aufgeführten Anträge können nur innerhalb der Bewerbungsfrist mit dem Zulassungsantrag gestellt werden.

 

1. Kann ich mehrere Studiengänge gleichzeitig studieren (Nebenhörerschaft)?
2.
Was ist ein Zweitstudium?
3.
Kann ich einen Härtefallantrag stellen?
4.
Was ist ein Antrag auf Nachteilsausgleich?

Antworten

1. Kann ich mehrere Studiengänge gleichzeitig studieren (Nebenhörerschaft)?

Der Antrag auf Nebenhörerschaft (Studium des beantragten Studiengangs neben einem anderen Studiengang an einer Hochschule) muss formlos mit der Bewerbung und einer ausführlichen Begründung gestellt werden. Die Zulassung als Nebenhörerin/ Nebenhörer ist möglich, wenn der angestrebte Studiengang für den berufsqualifizierenden Abschluss erforderlich ist oder ein besonderes wissenschaftliches oder künstlerisches Interesse an dem Studium eines weiteren Studienganges, das über das Interesse einer sinnvollen Ergänzung des ersten Studienganges hinausgehen muss, nachgewiesen wird, und die Bewerberin/ Bewerber nach Feststellung der Hochschule in der Lage ist, die Studiengänge ordnungsgemäß zu studieren.

2. Was ist ein Zweitstudium?

In kapazitätsbeschränkten Studiengängen ist die Zulassung zum Zweitstudium eingeschränkt mit Rücksicht auf diejenigen, die noch keinen Studienabschluss besitzen. Zweitstudienbewerberinnen/ -bewerber sind Antragstellende, die bereits ein Studium in einem anderen Studiengang an einer deutschen Hochschule  abgeschlossen haben. Ein Studium ist abgeschlossen, wenn die entsprechende staatliche Abschlussprüfung (Achtung: bei Rechtswissenschaften und beim Lehramt ist dieses die erste Staatsprüfung) oder eine akademische Abschlussprüfung (z. B. Diplom, Bachelor, Master oder Magister) erfolgreich abgelegt worden ist. Neben der ersten Hochschulzugangsberechtigung müssen Sie dem Zulassungsantrag das Zeugnis der Abschlussprüfung des Erststudiums (inkl. Durchschnittsnote) sowie eine ausführliche Begründung für die Aufnahme des Zweitstudiums beifügen. Achtung: wenn Sie einen Bachelor/ Diplom/ Magisterabschluss bereits besitzen und jetzt erstmalig einen aufbauenden Masterstudiengang studieren wollen, so handelt es sich hierbei um kein Zweitstudium, sondern um eine normale Bewerbung für einen Masterstudiengang.

3. Kann ich einen Härtefallantrag stellen?

Dieser Antrag kann nur für zulassungsbeschränkte Studiengänge gestellt werden. Die Fachhochschule Kiel hält zwei Prozent der Studienplätze in den jeweiligen Studiengängen für Fälle außergewöhnlicher Härte vor. Im Rahmen dieser Quote kann die Anerkennung eines Härtefallantrages ohne Beachtung von Note und Wartezeit unmittelbar zur Zulassung führen. Nicht jede Beeinträchtigung rechtfertigt eine Zulassung als Härtefall. Eine außergewöhnliche Härte liegt nur dann vor, wenn in der eigenen Person z. B. so schwerwiegende gesundheitliche Gründe vorliegen, dass es der betroffenen Person auch bei Anlegung besonders strenger Maßstäbe nicht zugemutet werden kann, auch nur ein Semester auf die Zulassung zu warten. Es muss eine besondere Ausnahmesituation vorliegen! Umfangreiche Nachweise sind beizufügen (amtlich beglaubigte Kopien)! Bewerbungen innerhalb der Ausländerquote sind von einem Härtefallantrag ausgenommen. Vor Antragsstellung ist persönlich oder telefonisch ein Beratungsgespräch zu führen. Nähere Informationen erhalten Sie hier oder unter Telefonnummer: 0431/210-1330.

4. Was ist ein Antrag auf Nachteilsausgleich?

Bei der Vergabe der Studienplätze sind die Durchschnittsnote und die Wartezeit wesentliche Auswahlkriterien. Wird nachgewiesen, dass Leistungsbeeinträchtigungen, die die Bewerberin/ der Bewerber nicht zu vertreten hat, sie oder ihn daran gehindert haben, die Hochschulzugangsberechtigung zu einem früheren Zeitpunkt zu erwerben oder eine bessere Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung zu erlangen, so kann die Wartezeit verbessert oder die Note angehoben werden. Entsprechende Nachweise (amtlich beglaubigte Kopien) sind beizufügen! Soll ein Antrag auf Verbesserung der Wartezeit oder Durchschnittsnote gestellt werden, müssen Nachweise des Leistungsverlaufs der Schulzeugnisse und ggf. ein Schulgutachten vorgelegt werden. Vor Antragsstellung ist persönlich oder telefonisch ein Beratungsgespräch zu führen. Nähere Informationen erhalten Sie hier oder unter Telefonnummer: 0431/210-1330.

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  Diese Seite wurde zuletzt am  14.06.2018  aktualisiert