Man darf nie den Glauben an sich selbst verlieren...


...davon ist Vera Odilia Nick überzeugt. Die 21-jährige absolviert zurzeit ihr Freiwilliges Kulturelles Jahr (FKJ) in der Pressestelle der FH Kiel. Warum sie die Fachhochschule als Einsatzort gewählt hat und warum Journalismus eine Berufung ist, die sie reizt, hat sie Henning Bakker berichtet  (Bakker verbringt sein FKJ am Mediendom der FH). Aufgewachsen ist Vera Nick mit vier Geschwistern in Rendsburg. Ihre gesamte Schulzeit verbrachte sie an der Freien Waldorfschule.

Henning Bakker (HB): Vera, warum hast Du Dich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kultur entschieden?

Vera Nick
Journalismus-Erfahrungen seit dem 16. Lebensjahr: Vera Nick

Vera Nick (VN): Die Möglichkeit eines FKJ habe ich, ehrlich gesagt, durch Zufall entdeckt. Die Stelle an der FH Kiel hat mir aber sofort zugesagt, weil ich mich für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit interessiere und mir auch vorstellen könnte, später in diesem Bereich zu arbeiten.

HB: Du bist jetzt gut zwei Monate an der FH. Was sind Deine Eindrücke?

VN: Jeden Tag merke ich mehr, dass das genau mein Ding ist und ich hier gut hinpasse. Besonders gut gefällt mir, dass ich immer mehr Artikel schreiben darf.

HB: Was sind Deine Aufgaben? Wo wirst Du eingesetzt?

VN: Allgemein bin ich hier zur Unterstützung der Pressesprecherin. Ich kümmere mich unter anderem um den Pressespiegel, aktualisiere die Internetseite und schreibe Artikel. Außerdem mische ich ein bisschen bei Campus TV mit, da kann ich sicherlich vieles für meinen späteren Werdegang mitnehmen.

HB: Du hast Dein Abitur in diesem Jahr gemacht. Welche Schuleindrücke nimmst Du mit, was hast du für Deine Arbeit hier gelernt?

VN: Ich habe meine Schulzeit sehr genossen und war immer eine fleißige Schülerin. Die letzten Jahre vor dem Abitur haben aber natürlich viel Kraft und Zeit gekostet. Weniger gut hat mir gefallen, dass ich gezwungen war, mich mit Dingen auseinander zu setzen, die mir nicht zusagten. Auch wenn ich mit gemischten Gefühlen auf die letzten Jahre der Schulzeit zurückblicke, so habe ich dennoch gelernt, mit Stress umzugehen und organisiert und strukturiert zu arbeiten. Eine wichtige Erfahrung nehme ich aus den letzten Jahren der Schulzeit mit: Sobald man an sich glaubt, steht einer besseren Note nichts im Wege. Wichtig ist: Man darf nie den Glauben an sich selbst verlieren!

Vera Nick, Frauke Schäfer
Vera Nick (l.) unterstützt die Pressesprecherin der FH, Frauke Schäfer (r.), bei ihrer täglichen Arbeit.

HB: Und was machst Du, wenn die Arbeit vorbei ist?

VN: Ich bin ein sehr aktiver Mensch und sitze ungern alleine zu Hause. Bevor ich mich langweile, habe ich lieber viel zu viel um die Ohren, wie zum Beispiel: Zeit mit meinem Freund verbringen, Freunde besuchen, kochen, backen, Klavier spielen, singen, malen, die wunderbare Sonne genießen, wenn sie sich mal wieder blicken lässt, shoppen, kreativ sein und kellnern.

HB: Was hast Du für Pläne für die Zeit nach dem FKJ ?

VN: Ich könnte mir schon vorstellen, Lehrerin zu werden, zum Beispiel für die Fächer Deutsch, Kunst und Musik. Noch lieber würde ich allerdings Journalistin werden. Mein persönlicher Traum ist ein erfülltes, glückliches Leben und eine eigene Familie. Geld spielt für mich nur eine Nebenrolle.

HB: Hast Du schon Erfahrungen im Journalismus gesammelt?

VN: Definitiv ja. Ich schrieb seit meinem 16. Lebensjahr regelmäßig für die Jugendseite der Landeszeitung des SHZ. Erst mit meiner Arbeit hier in der Fachhochschule nahm das ein Ende. Es ist immer wieder eine Herausforderung für mich, auf die Menschen zuzugehen, Fragen zu formulieren und zu stellen und daraus dann einen Artikel mit schönen Fotos, knackiger Überschrift und einem gut verständlichen Text zu machen. Eine echte Herausforderung, die mir unglaublich viel Spaß macht und nie langweilig wird. Das ist es auch, was mich an diesem Beruf reizt, da kommt sicherlich nie Langeweile auf.

HB: Vielen Dank für das Gespräch!




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  Diese Seite wurde zuletzt am  12.01.2018  aktualisiert