„Wenn man irgendwo neu anfängt, beschnuppert man sich erst einmal unter den Kolleginnen und Kollegen.“

Kiel, 27.05.2010

„Wenn man irgendwo neu anfängt, beschnuppert man sich erst einmal unter den Kolleginnen und Kollegen“, sagt Sabine Cornils. Warum die frischgebackene Leiterin der Abteilung für studentische Angelegenheiten aber gar nicht soo lange schnuppern muss, erzählte sie Katja Jantz.

KJ: Von 1992 bis 1999 haben Sie schon einmal an der FH Kiel gearbeitet. Was genau haben Sie gemacht?

SC: Gleich nach meiner Ausbildung zur Diplomverwaltungswirtin habe ich in der Personalabteilung angefangen. Nach fünf Jahren war ich eigentlich für einen Ressortwechsel, d. h. einen Wechsel in einen anderen Ministeriumsbereich, vorgesehen. Damals hatte ich aber gerade die Leitung der Haushaltsabteilung übernommen und „durfte“ dann sozusagen noch zwei Jahre „über den Durst“ bleiben.

1999 ging ich anschließend in das Referat für öffentliches Dienstrecht des Innenministeriums und durchlief dort innerhalb der vergangenen elf Jahre fast alle unterschiedlichen dienstrechtlichen Bereiche. Und nun bin ich wieder hier.  

Sabine Cornils
Strahlend bei Sonnenschein: Sabine Cornils

KJ: Am 15. März haben Sie als Abteilungsleiterin für studentische Angelegenheiten angefangen. Wie war Ihr erster Tag?

SC: Ich bin mit einem schönen Blumenkörbchen auf dem Tisch empfangen worden und habe mich besonders darüber gefreut, wie herzlich ich von allen hier an der FH aufgenommen wurde und auch immer noch werde. Einige Kolleginnen und Kollegen kenne ich noch von früher, und es ist einfach schön, diese Personen nach langer Zeit wieder zu treffen - das ist ein bisschen wie „nach Hause kommen“.

Trotzdem, wenn man irgendwo neu anfängt, beschnuppert man sich erst einmal unter den Kolleginnen und Kollegen. Das war auch hier natürlich so. Aber es ging - so kurz nach dem Semesterstart – auch gleich in die Vollen. Schon der erste Tag war sehr bunt und voller neuer Informationen. Der Bereich, in dem ich jetzt arbeite, ist für mich ganz neu. Ich bin fleißig dabei, mich in das Tagesgeschäft hineinzufinden.

KJ: Warum haben Sie sich für diese Stelle entschieden?

SC: Die Rückkehr hierher war ein glücklicher Zufall. Während meiner Zeit im Innenministerium habe ich viel vom Schreibtisch aus gearbeitet. Ich wollte jedoch ganz gerne wieder zurück an die Basis, um den direkten Kontakt zu denjenigen pflegen können, für die man da ist. Da kam die Stellenausschreibung gerade recht, zumal in dem Referat, in dem ich bisher gearbeitet habe, organisatorische Veränderungen anstanden.

KJ: Welche Aufgaben umfasst Ihre Tätigkeit als Abteilungsleiterin?

SC: Um es kurz zu sagen: All das, was es braucht, damit es hier rund läuft. Wir kümmern uns natürlich um die Vergabe der Studienplätze, die Zulassung, und wenn diese dann gelaufen ist, um den reibungslosen Ablauf der Einschreibung.

Ansonsten landen viele verschiedene Dinge auf meinem Schreibtisch: Satzungsangelegenheiten, Studien- und Prüfungsordnungen oder auch die Geschäftsverteilung innerhalb der Abteilung. Ich betreue die studentischen EDV-Verfahren mit und beantworte Grundsatzfragen zur Zulassung, Einschreibung, Exmatrikulation. Auch Rechtsangelegenheiten gehören dazu, z. B. Widerspruchs- und Klageverfahren.

KJ: Was macht Ihnen bisher am meisten Spaß?

SC: Um die Frage zu beantworten, was am MEISTEN Spaß macht, ist es noch ein wenig früh. Meine Arbeit ist sehr vielfältig und der Tag abwechslungsreich -  täglich lerne ich dazu und fasse neue Dinge an, die geklärt werden müssen. Wenn man es so betrachtet, gefällt mir bisher alles.

KJ: Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

SC: Ich lese sehr gerne und bin ausgesprochener Krimifan. Mit der Trilogie von Stieg Larsson bin ich seit kurzem fertig – großartig. Neulich habe ich mir dann die erste Verfilmung angesehen. Ich fand sie ziemlich düster, aber gut umgesetzt.

Außerdem arbeite ich gerne in meinem Garten, entspanne auf meiner Terrasse oder mache das, was alle Frauen gerne machen: shoppen! Ich reise auch sehr gerne, am liebsten Städtereisen, und bin großer Berlin-Fan. Wenn es geht, muss ich einmal im Jahr dorthin, da gibt es immer etwas Neues zu entdecken.

KJ: Was ist Ihnen in Ihrem Leben am Wichtigsten?

SC: Dass es meiner Familie und allen, die mir wichtig sind, gut geht.




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