„Das Studium, das zunächst mehr aus Verlegenheit erfolgte, erwies sich bald als gute Wahl.“

Kiel, 09.11.2010

„Das Studium, das zunächst mehr aus Verlegenheit erfolgte, erwies sich bald als gute Wahl“, sagt Prof. Dr. Helen Ahlert. An der FH hat sie ihren Traumberuf gefunden. Die neue Professorin für Sozialrecht schätzt nicht nur die guten Lehrbedingungen an der Hochschule und die Interdisziplinarität ihres Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit, sondern auch das nette Kollegium.

KJ (Katja Jantz): Was verbinden Sie mit Kiel?

HA (Helen Ahlert): Große Kähne, kleine Fische, Förde und Schwentine, norddeutschen Klön, starke Wolkenformationen am Himmel und vor allem sehr nette Menschen allerorts.

Helen Ahlert
Hat ihren Traumberuf gefunden: Prof. Dr. Helen Ahlert

KJ: Warum haben Sie sich für die FH Kiel entschieden?

HA: Der Ruf an die FH Kiel hat mir – viel schneller als erwartet – die Verwirklichung meines Berufswunsches ermöglicht. Das Kollegium in Kiel ist sehr nett. Die Interdisziplinarität des Fachbereichs finde ich reizvoll und auch anregend für die eigene Lehr- und wissenschaftliche Tätigkeit. Die FH bietet gute Bedingungen für die Lehre.

KJ: Was wollen Sie den Studierenden vermitteln?

HA: Studierenden des Sozialwesens, also z. B. zukünftigen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen, bringe ich die rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen ihrer jeweiligen späteren Berufe und Tätigkeitsfelder bei. Bei der Ausübung dieser Professionen ist es wichtig zu wissen, in welchem rechtlichen Rahmen man sich bewegt, also was man darf und was nicht, und wann man wie handeln muss. Das ist nicht nur für die Klienten relevant, sondern auch für die eigene rechtliche Absicherung im Arbeitsalltag.

KJ: Warum haben Sie das Studium der Rechtswissenschaft gewählt?

HA: Gute Frage, nächste Frage. Was zunächst mehr aus Verlegenheit erfolgte, erwies sich bald als gute Wahl und nicht nur als Beruf, sondern zumindest auch ein bisschen als Berufung. Es ist eine sehr erfüllende Tätigkeit, fachfremden Studierenden rechtliches Wissen zu vermitteln, das sie für ihren späteren Beruf benötigen.

KJ: Wo liegt der Schwerpunkt Ihrer bisherigen Tätigkeiten?

HA: Ich habe vorher – als Referentin des Rektorates und dann als Dezernentin für Hochschulentwicklung – in der Verwaltung einer evangelischen Fachhochschule für Studiengänge des Sozialwesens gearbeitet. Hier hatte ich mit vielen verschiedenen Angelegenheiten des alltäglichen Studienbetriebs und der Studienorganisation zu tun. Ein wesentlicher Schwerpunkt lag in der Begleitung der Fachbereiche bei der Umstellung auf die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge sowie in der Evaluation. Aber ich habe auch tiefe Einblicke in viele andere Bereiche erhalten.

KJ: Was erwarten Sie von Ihrem ersten Semester an der FH Kiel?

HA: Ich freue mich auf meine erste Einfindung in die Lehre von Recht in der Sozialen Arbeit und Ideen dazu, wie ich dieses Themengebiet für die Studierenden anschaulich und verständlich gestalten kann. Außerdem hoffe ich auf neue Impulse aus der Interdisziplinarität des Fachbereichs für weitere Lehr- und Einsatzgebiete sowie für Forschungsvorhaben.

Kurzbiographie

seit August 2010 Professorin für Sozialrecht an der FH Kiel

2004 - 2010 Referentin des Rektorates, dann Dezernentin für Hochschulentwicklung an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum, währenddessen Promotion in der Rechtswissenschaft zum Thema der Verfahrensbeistandschaft nach § 158 FamFG

2003 - 2004 anwaltliche Tätigkeit in Bochum/Duisburg

2001 - 2003 Rechtsreferendariat beim OLG Münster

1997 - 1998 Studienaufenthalt an der Thames Valley University in London  

1994 - 2000 Studium der Rechtswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster




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