Kurzinformationen zu den Gremienwahlen

Allgemeines

Gewählt wird nach der Gremienwahlordnung der Fachhochschule Kiel vom 1. Februar 2016 (NBl. MSGWG Schl.-H. 1/2016 vom 25.02.2016 S. 10) die Vertreterinnen und Ver­treter der Gruppen nach § 13 Abs. 1 HSG in den ERWEITERTEN SENAT, den SENAT und in die KONVENTE der Fachbereiche. Die Mit­glieder dieser Gremien werden für eine bestimmte Zeit gewählt. Sie beträgt für STUDIERENDE 1 JAHR, für die ÜBRIGEN MITGLIEDER 2 JAHRE.

Wahlberechtigung

Wahlberechtigt ist jedes Mitglied der Fachhochschule in einer der folgenden Mit­glie­dergruppen:

  • Wahlgruppe 1: Professorinnen und Professoren
  • Wahlgruppe 2: Wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben und Lehrbeauftragte*
  • Wahlgruppe 3: Studentinnen und Studenten
  • Wahlgruppe 4: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Technik und Verwaltung

Kollegiatinnen und Kollegiaten am Studienkolleg sind nicht wählbar, aber wahlberechtigt für den ERWEITERTEN SENAT und den SENAT.    

* Dies gilt für Lehrbeauftragte, die sich länger als 2 Jahre mit mindestens vier Lehrverpflichtungsstunden an der Lehre der Hochschule beteiligen und die weder Mitglieder einer anderen Hochschule sind noch hauptberuflich eine andere Tätigkeit wahrnehmen.

Wahlbereiche

Für die Wahlen zum ERWEITERTEN SENAT und den SENAT werden für die Wahlgruppe der Professorinnen und Professoren und die Wahlgruppe der Studentinnen und Studenten Wahlbereiche gebildet. Der Wahlbereich I besteht aus den Fachbereichen Informatik und Elektrotechnik, Maschinenwesen, Medien, Soziale Arbeit und Gesundheit sowie Wirtschaft, der Wahlbereich II aus dem Fachbereich Agrarwirtschaft.

Wahlrechtsgrundsätze

Gewählt wird nach den Grundsätzen der PERSONALISIERTEN VERHÄLT­NISWAHL. Jeder Wahlberechtigte hat so viele Stimmen, wie Vertreterinnen oder Vertreter für seine Gruppe in das jeweilige Organ zu wählen sind. Stimmenhäufung ist unzulässig. JEDE STIMME WIRD GLEICHZEITIG FÜR DEN VER­TRETER UND DEN ERSATZVERTRETER ABGEGEBEN. Hat eine Gruppe nicht mehr Angehörige, als Vertreterinnen oder Vertreter zu wählen sind, werden alle ohne Wahl Mitglied des Gremiums.

Wahlvorschläge

Bei den Wahlvorschlägen sollen Männer und Frauen jeweils hälftig vertreten sein; ist dies nicht möglich, soll der Geschlechteranteil an dem Gremium mindestens dem Anteil an der Mitgliedergruppe entsprechen.  Jede oder jeder Wahlberechtigte kann sich selbst oder ein Mitglied ihrer oder seiner Gruppe zur Wahl vorschlagen. Die Vorschlagenden haben den Wahlvorschlag zu unterzeichnen. Jeder Wahlvor­schlag muss den Namen des Vertreters und des Ersatzvertreters enthalten. Eine Wahlberechtigte oder ein Wahlberechtigter darf nicht mehrfach als Vertreter oder gleichzeitig als Vertreter und Ersatzvertreter für die Wahl in dasselbe Gremium kandidieren. Eine mehrfache Kandidatur als Ersatzvertreter ist nur mög­lich, wenn die Zahl der Wahlberechtigten weniger als das Doppelte der von ihnen zu wählenden Vertre­ter beträgt. Jede Kandidatin oder jeder Kandidat muss das Einverständnis zu dem Wahlvorschlag schriftlich durch Unterschrift auf dem Wahlvorschlag erklären.

Bei Wahlen nach den Grundsätzen der VERHÄLTNISWAHL wird mit LISTEN gewählt, auf denen die Namen der kandidierenden Vertreter (Bewerber) und Ersatzvertreter (Ersatzbewerber) aufgeführt sind. Der Wahlvorschlag braucht nur eine einzige Bewerberin oder einen einzigen Bewerber mit einem Ersatzbe­werber zu enthalten.

Verbinden sich mehrere Wahlbewerber zu Listen, so werden die auf die einzelnen Vorschlagslisten entfallenden Sitze nach dem Niemeyer Höchstzahlenverfahren ermittelt. Enthält eine Liste weniger Be­werber, als ihr an Sitzen zustehen würde, so bleiben diese Sitze unbesetzt. Innerhalb einer Liste werden die Sitze nach der Reihenfolge der er­reichten Stimmenzahlen verteilt. Die nach der Sitzvertei­lung nicht berücksichtigten Bewerber werden in der Reihenfolge ihrer Plazierung auf der Liste zusam­men mit dem jeweiligen Ersatzbewerber als Er­satzmitglieder festgestellt. Bei Stimmengleichheit ent­scheidet die Reihenfolge auf der Liste. Die Wähle­rin oder der Wähler kann ihre oder seine Stimmen Bewerbern verschiedener Listen geben.

Die Anzahl der in die Gremien zu wählenden Vertreter sind in der Wahlbekanntmachung veröffentlicht. 

Dem ERWEITERTEN SENAT gehören 48 Vertreter der Gruppen im Verhältnis 16:8:16:8 (§ 20 a Absatz 2 HSG) und davon erhalten 23 Vertreter mit den jeweils höchsten Stimmzahlen der Gruppen im Verhältnis 12:4:4:3 (§ 21 Abs. 3 HSG) einen Sitz im SENAT. Die Zahl der Mitglieder der FACHBEREICHSKONVENTE ist in den jeweiligen Fachbereichssatzungen geregelt.    

Wählerinnen- und Wählerverzeichnis

Alle Wahlberechtigten werden, gegliedert nach Gruppen und Fach- bzw. Wahl­berei­chen, in ein Wählerverzeichnis eingetragen, das in allen Wahl­stellen (Wahlamt, Fachbereiche) zur Einsichtnahme ausliegt. Jeder Wahlberechtigte soll die Angaben für seine Person überprüfen. Die Berichtigung unrichtiger oder unvollständiger Angaben kann während der Dauer der Auslegung beantragt werden.

Wahlunterlagen

Spätestens ab 20. Mai 2016 erhält jeder Wahlberechtigte der Wahlgruppen 1, 2 und 4 die Wahlunterlagen mit der Hauspost automatisch zugesandt. Die Wahlberechtigten der Wahlgruppe 3 erhalten die Wahlunterlagen mit der Deutschen Post zugesandt. Die Wahlunterlagen bestehen aus Wahlschein, Stimmzettel, Wahlumschlag, Wahlbriefumschlag und einem Merkblatt über die Einzelheiten des Wahlvor­ganges und der Wahlhandlung. Hat ein Wahlberechtigter keine, unvollständige oder unrichtige Wahlun­terlagen erhalten oder sind ihm Wahlunterlagen abhanden gekommen, kann er bis zum 27. Mai 2016 Ersatzwahlunterlagen bei der  Wahlleiterin beantragen.

Einsprüche

Gegen die Wahlen kann innerhalb von einer Woche nach Bekanntmachung des vorläufi­gen Wahlergebnisses von jedem Wahlberechtigten bei der Wahlleiterin Einspruch erhoben werden. Das vorläufige Wahlergebnis ist vorbehaltlich etwaiger Einsprüche ab sofort gültig.

Der Einspruch kann nur darauf gegründet werden, dass wesentliche Vorschriften über die Wahlvorberei­tungen, die Sitzverteilung, das Wahlrecht, die Wählbarkeit oder das Wahlverfahren verletzt worden sind.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  07.12.2016  aktualisiert