„Wie mechanische Dinge zusammenwirken, hat mich schon während der Schulzeit interessiert.“

Kiel, 07.10.2011

„Wie mechanische Dinge zusammenwirken, hat mich schon während der Schulzeit interessiert“, erklärt Prof. Dr. Jochen Hasenpath. Also studierte der gebürtige Karlsruher anschließend Maschinenbau. Nach verschiedenen Tätigkeiten als Konstrukteur und Professuren in Hamburg und Wilhelmshaven lehrt er nun am Fachbereich Maschinenwesen der FH Kiel.

KJ (Katja Jantz): Warum haben Sie sich bei Ihrem Wechsel für die FH Kiel entschieden?  

JH (Jochen Hasenpath): Die Verlockung, nach Kiel zu gehen, entstand aus der Kombination zweier Faktoren: Die FH Kiel hat einen guten Ruf – auch im Bereich des Maschinenbaustudiums, in das ich meine Kenntnisse aus meinen konstruktiven Tätigkeiten einfließen lassen kann. Außerdem freue mich über die Möglichkeit, mich hier in der Ölhydraulik engagieren zu können.

KJ: Der Schwerpunkt Ihrer bisherigen Tätigkeiten liegt also in der Konstruktion?  

JH: Richtig, dieses Fachgebiet zieht sich wie ein roter Faden durch mein Studium und meine anschließenden Tätigkeiten. Und diesen Faden kann ich nun hier weiterspinnen.

Jochen Hasenpath
Sein Fachgebiet ist die Konstruktion: Prof. Dr. Jochen Hasenpath

KJ: Warum haben Sie damals beschlossen, Maschinenbau zu studieren?  

JH: Wie mechanische Dinge zusammenhalten und zusammenwirken, hat mich schon während der Schulzeit interessiert. Da war es nur konsequent, ein technisches Fach zu studieren, wobei ich zunächst auch mit dem Bauingenieurwesen geliebäugelt hatte.  Dann habe ich doch den Maschinenbau gewählt – bereut habe ich diese Wahl bisher nicht.

KJ:  Wie würden Sie einem Fachfremden Ihr Arbeitsgebiet erklären?  

JH: Wir Ingenieurinnen und Ingenieure aus dem Konstruktionsbereich berechnen und zeichnen kleine und große Bauteile, die wir zu funktionsfähigen Maschinen und Geräten kombinieren. So sorgen wir für einen technischen Fortschritt, der uns allen das Leben meist ein klein wenig sicherer, bequemer und angenehmer macht.

KJ: Was wollen Sie den Studierenden hier vermitteln?  

JH: Fachliches Wissen und Spaß an technischen Gegenständen. Daneben sollten sie später in ihrem Beruf erkennen, dass sie aus den Fachvorlesungen auch die eine oder andere Anregung zu den sozialen und gesellschaftlichen Aspekten des Ingenieurdaseins mitnehmen konnten.

KJ: Was erwarten Sie von Ihrem ersten Semester an der FH Kiel?  

JH: Für das kommende Semester muss ich zunächst Vorlesungen und Labore vorbereiten und überlegen, welche Informationen ich den Studierenden in welcher Form am besten darreichen kann. Dazu haben mich die Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich gleich in Abstimmungsrunden und -gespräche einbezogen.

KJ: Was verbinden Sie mit Kiel?  

JH: Zunächst einmal die Förde und die Funktion als Landeshauptstadt. Außerdem hat Kiel eine angenehme Größe – einerseits ist die Stadt noch übersichtlich und andererseits doch schon groß genug für viele kulturelle Angebote.

Kurzbiographie  

seit September 2011 Professor für „Konstruktion und Antriebstechnik“ am Fachbereich Maschinenbau der FH Kiel  

2006 bis 2011 Professur in Wilhelmshaven und später in Hamburg  

2000er Jahre Inhaber eines Ingenieurbüros  

1990er Jahre Promotion an der Universität Bremen und berufliche Tätigkeit in verschiedenen Unternehmen des Maschinenbaus, meist als Leiter der Konstruktion  

1980er Jahre Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Braunschweig und erste berufliche Tätigkeit als Entwickler und Konstrukteur




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