„Handlungskompetenz für die Praxis“

Kiel, 31.10.2011

möchte Prof. Dr. Olaf Backhaus seinen Studierenden mit auf den Weg geben. Seit dem 1. August 2011 lehrt er „Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen“ am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit.

KJ (Katja Jantz): Aus welchem Grund haben Sie Sozialpädagogik studiert?

OB (Olaf Backhaus): Zu Beginn meines Studiums hatte ich vordergründig den etwas naiven Wunsch Menschen zu helfen, die in Not geraten sind. Das hat sich wahrscheinlich bis heute nicht geändert.

Olaf Backhaus
Wechselte von der Leuphana Universität Lüneburg an die FH Kiel: Prof. Dr. Olaf Backhaus

KJ: Haben Sie sich diesen Wunsch bei Ihren bisherigen Tätigkeiten erfüllen können?

OB: Ja. In den vergangenen Jahren war ich am Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg tätig. Mein Schwerpunkt war der Bereich Kinder- und Jugendgesundheit, insbesondere Stress- und Suchtforschung. Parallel habe ich dazu mehrere Jahre in der Lüneburger Drogenberatungsstelle mit Kindern, Jugendlichen und Eltern gearbeitet.

KJ: Wie würden Sie einem Fachfremden Ihr Arbeitsgebiet erklären?

OB: Ich verbreite mit meinen Kolleginnen und Kollegen Konzepte, die hoffentlich dazu beitragen, dass chronisch kranke Kinder eine hohe Lebensqualität haben.

KJ: Warum haben Sie sich entschieden, den Ruf an die FH Kiel anzunehmen?

OB: Ich hatte schon vor meiner Berufung Lehraufträge an der FH Kiel gehabt. Dabei hat mich die interdisziplinäre Ausrichtung (Physiotherapie, Soziale Arbeit, Kindheitspädagogik) des Fachbereiches Soziale Arbeit und Gesundheit fasziniert. Darüber hinaus stehen mir hier viele Möglichkeiten offen, praxisbezogen zu lehren und zu forschen.

Und der Blick auf die Förde ist super!!!

KJ: Was wollen Sie den Studierenden vermitteln?

OB: Ganz klar – Handlungskompetenz für die Praxis. Mich würde es freuen, wenn sie in ihren ersten Berufsjahren bei Schwierigkeiten an meine Veranstaltungen denken und sich an dort vorgestellte Lösungsansätze erinnern.

KJ: Was erwarten Sie von Ihrem ersten Semester an der Hochschule?

OB: Chaos, Stress, nette Kolleginnen und Kollegen, viele lebendige Seminare und wenigstens ein bisschen Sonne. Bis auf den letzten Punkt läuft es bisher ganz gut.

KJ: Was verbinden Sie mit Kiel?

OB: Seit frühester Kindheit die Ostseestrände. Außerdem war Kiel immer Zwischenstopp auf der Reise nach Göteborg, wo ein Teil meiner Familie lebt.

Kurzbiographie

seit August 2011 Professor für „Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen“ am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit, Fachhochschule Kiel  

seit 2008 Hochschuldidaktische Weiterbildung im Programm „Weiterbildung in der Hochschullehre“ (WindH), TU Braunschweig

2004 - 2011 Fachstelle für Sucht und Suchtprävention, drobs Lüneburg

2004 - 2009 Lehrbeauftragter, Leuphana Universität Lüneburg

2004 - 2007 Promotion über geschlechtsspezifische Stressbewältigung im Jugendalter

2001- 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG), Leuphana Universität Lüneburg

1992 - 2001 Diplom-Studiengang Sozialpädagogik an der Leuphana Universität Lüneburg




Zum Seitenanfang

Link zum generieren einer PDF-Datei

  Diese Seite wurde zuletzt am  12.01.2018  aktualisiert