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Spitzenbedingungen für Spitzensportler: FH Kiel wird Partnerhochschule des Spitzensports

 Die Fachhochschule Kiel hat gestern (22. April 2010) eine „Kooperationsvereinbarung zur Förderung studierender Spitzensportlerinnen und Spitzensportler“ zwischen dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh), der Fachhochschule Kiel, dem Studentenwerk Schleswig-Holstein und dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein (OSP HH-SH) unterzeichnet. „Für uns bedeutet die Kooperation mit der Fachhochschule Kiel eine Erweiterung des Fächerkanons, den wir unseren Sportlern anbieten können und das ist sehr wichtig“, betonte Ingrid Unkelbach, Leiterin des OSP HH-SH.  

Ziel der Vereinbarung ist es, sportbedingte Nachteile von studierenden Kaderathletinnen und Kaderathleten durch größtmögliche Flexibilität bei der Studienplanung auszugleichen. So werden Anwesenheitszeiten und Urlaubssemestern flexibilisiert, Studienleistungen bei Studienortwechsel anerkannt, Mentorinnen und Mentoren des jeweiligen Fachbereichs unterstützen bei einer individuellen Studien- und Prüfungsplanung. “Die Fachhochschule Kiel möchte sportlich erfolgreichen Studentinnen und Studenten ermöglichen, Studium und Sport besser zu verbinden“, erklärte Prof. Dr. Udo Beer, Präsident der FH Kiel. “Sport hat eine wichtige Bedeutung für unsere Gesellschaft und das wollen wir gerne fördern und unterstützen.“  

Wie willkommen diese Unterstützung ist, bestätigt Timo Jacobs. Er ist einer von vier Studenten, die jetzt von der Vereinbarung profitieren können. Der Starbootsegler aus dem Olympiakader B studiert am Fachbereich Wirtschaft. Während andere Seglerinnen und Segler ihren olympischen Trainingsstützpunkt in Kiel haben, treten die Starbootsegler weltweit gegeneinander an. Vor ein paar Tagen ist der 27-Jährige von Trainingsregatten auf den Bahamas zurückgekehrt.  

„Ich bin im Jahr rund 200 Tage nicht in Kiel, sondern in der ganzen Welt unterwegs. Also ist es schwierig, Sport und Studium unter einen Hut zu bringen. Ich möchte mein Studium aber auf jeden Fall beenden und dabei hilft mir diese Kooperation sicherlich.“  

Profitieren werden auch vor allem jene, die erst am Anfang ihrer sportlichen Karriere stehen. So verpflichtet sich z.B. das Studentenwerk Schleswig-Holstein, für Athletinnen und Athleten Zimmer in Studentenwohnheimen bereit zu stellen. Eine Erleichterung für all diejenigen, die neu an die FH Kiel kommen. „Ich rechne damit, dass jetzt weitere Sportler an die Fachhochschule kommen“, so Ingrid Unkelbach.  

Ein Foto zur freien Verwendung können Sie hier herunterladen.

Auf dem Foto v.l.n.r.: Günter Kellotat, Geschäftsführer Studentenwerk Schleswig-Holstein, Prof. Dr. Udo Beer, Präsident FH Kiel, Ingrid Unkelbach, Leiterin OSP HH-SH, Timo Jacobs, Student FH Kiel  Co: Studentenwerk SH. Autor: Renko Buss





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