Mikroprozessor und PC

 
Die Erfindung des Mikroprozessors machte es möglich:
Der PC wurde geboren und hielt Einzug in unser Privatleben.
 
Nach der 1., 2. und 3. Computergeneration erschien in den 1970er Jahren die 4. und vorerst letzte: Geräte, die einen Mikroprozessor als logisch-arithmetischen Kern verwenden. In den USA kam 1971 der Mikroprozessor Intel 4004 heraus, eine miniaturisierte Computer-Zentraleinheit mit 4-bit-Datenleitungen. Der Altair mit dem Intel 8080 Mikroprozessor war dann 1975 der erste, der in größerer Stückzahl abgesetzt wurde. Die im gleichen Jahr gegründete Firma Microsoft lieferte zum Altair die Programmiersprache Basic. 1977 brachten drei Modelle, Apple II, Commodore PET 2001 und Tandy TRS 80, die Mikrocomputer-Welle in den USA ins Rollen. In den 1980er Jahren erreichte sie auch Deutschland. Spezielle Mikroprozessoren fanden in allen Bereichen der Technik ihren Platz und führten zu zahlreichen neuen Verfahren. Computer mit Mikroprozessoren drangen in breiter Front in Büros und andere Arbeitsstätten, aber auch in Schulen und Wohnzimmer ein. 1986 überstieg die Verkaufszahl des legendären Commodore C64 in Westdeutschland die Millionenschwelle. Der 1981 herauskommenden Personal Computer von IBM zog funktionsgleiche Kompatible nach sich, die für den PC geschrieben Programme nutzten. Die Geräte bedeuteten den Durchbruch für Microsoft, die das Betriebssystem zum IBM PC erstellte. Es entwickelte sich die marktbeherrschende Kombination aus Intel-Prozessoren und Microsoft-Betriebssystemen, neben der nur die Apple-Hardware bestehen konnte.
 
Vortrag und Führung zu den PCs der Sammlung
Zielgruppen: alle
Lotse für diese Zeitreise ist Jost-Reimer Hoof


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  Diese Seite wurde zuletzt am  23.06.2017  aktualisiert