Ein ganz persönliches Japan-Projekt

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(Philipp Hühn, Fotos: privat)

Passend zur aktuellen Stipendien-Ausschreibung der Studienstiftung des Deutschen Volkes haben wir diesen lesenswerten Beitrag mit Fernweh-Garantie aus der viel. von Februar 2015 nochmal online gestellt.

Zu Beginn seines Bachelorstudiums Technologiemanagement und -marketing am Fachbereich Informatik und Elektrotechnik der FH Kiel hatte Philipp Hühn eines bereits fest eingeplant – ein Auslandssemester im dritten Studienjahr. Doch im Gegensatz zu seinen Kommilitoninnen und Kommilitonen, die es vorrangig nach Spanien oder in die Türkei zog, entschied er sich für einen Aufenthalt im 9.000 Kilometer entfernten Japan. Dass die Fachhochschule Kiel dort keine Partnerhochschule hat, hielt den heute 23-Jährigen nicht davon ab, seinen Plan zielstrebig umzusetzen. Er suchte sich in Eigenregie einen Studienplatz und ging im März 2014 als sogenannter „Free Mover“ an die Ritsumeikan-Universität Kyōto. Durch einen glücklichen Zufall fand Philipp Hühn vor Ort auch eine Praktikums- und Thesis-Stelle, blieb ein weiteres halbes Jahr und erfüllte sich damit einen weiteren langgehegten Wunsch.

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Bunkergesichter im März

Immer vor Ort, seit Jahren dabei, stets helfend zur Stelle und die absoluten Bunkerkenner! Das ist unser Stammteam, bestehend aus Michael und Jan sowie dem Pianisten Fabian.

StammteamFacebook

(Die Interviewten Michael Lempart (v. l.), Jan Pieper und Fabian Addo in Aktion.)

Im Monat März stellen wir euch die übrigen Helfer im und am Bunker-D mit kurzen Steckbriefen vor – unsere Bunkergesichter. Nächste Woche geht es weiter mit den Handwerkern.

Wer bist du? Michael
Was machst du im Bunker? Veranstaltung und Organisation
Seit wann? Seit der Bunker auf hat
Dein Lieblingsort im Bunker? Café
Der Bunker für dich in drei Worten? Arbeit, Vergnügen, Freizeit Weiterlesen

Gerne mal verrückt

Silja Gothe zieht ihre „Farbgrenze“ im Bunker-D

Silja Gothe überzeugt durch großformatige Bilder und ihren unverkennbaren Stil. Farbenstarke monochrome Flächen begrenzt durch schwarze Linien. Die poppige Malerei lässt den Betrachter an Comic-Zeichnungen denken.

Farbgenzen

Farbflächen grenzen aneinander, spielen mit- oder gegeneinander und die schwarze Linie trennt sie. „Farbgrenze“ ist der aussagestarke Titel, unter dem die Kieler Künstlerin ihre Werke nun im Bunker-D der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) ausstellt. Eröffnung ist am 19. Mai, 18 Uhr. Zu sehen sind die Bilder bis zum 15. Juni 2016.   Weiterlesen

Comicszenen vom Campus

Christian Beer hat ein Faible für Comics. Nicht zuletzt, um als Illustrator verschiedene Stile und eigene Kreationen ausprobieren zu können, bringt sich der Multimedia-Production-Student seit mehr als drei Jahren beim Campusmagazin „viel.“ ein. Nach zahlreichen Beiträgen zeigt er nun gegen Ende seiner Studienzeit den FH-Campus aus seiner ganz persönlichen Sicht – Orte, die ihm wichtig sind; Szenen, mit denen er seinen Aufenthalt verbindet; Details, die ihm aufgefallen sind. Inspiriert hat den 26-Jährigen dabei hauptsächlich der US-amerikanische Comiczeichner Adrian Tomine, dessen saubere Strichführung, harmonische Farbgestaltung und Fähigkeit, mit wenigen Linien ein komplexes Bild zu schaffen, ihn besonders begeistern. Sein Ziel ist aber immer eine eigene Interpretation. Weiterlesen

Acht Tage Indien

Sechs Betriebsbesichtigungen und der Besuch der deutsch-indischen Handelskammer: Ein strammes Programm absolvierten 15 Studierende der Wirtschaftsinformatik, als sie im November 2014 mit ihren Professoren Dirk Hauschildt und Dirk Frosch-Wilke nach Indien flogen. Glücklicherweise fand Thies Schönfeldt trotzdem Zeit zu fotografieren …

Das Gateway of India ist ein beliebter Treffpunkt für Abendspaziergänge in Mumbai. Schon am ersten Abend ihres dreitägigen Aufenthalts in der Stadt besuchten die Reisegruppe dieses touristische Highlight. Erbaut von der britischen Kolonialmacht im Jahr 1924 als Zeichen der Stärke, symbolisierte es 24 Jahre später auch deren Niederlage. Durch das prächtige Tor marschierten die letzten Soldaten, um an Bord der Schiffe zu gehen, die sie zurück nach Europa brachten.  (Foto: Thies Schönfeldt)

Das Gateway of India ist ein beliebter Treffpunkt für Abendspaziergänge in Mumbai. Schon am ersten Abend ihres dreitägigen Aufenthalts in der Stadt besuchte die Reisegruppe dieses touristische Highlight. Erbaut von der britischen Kolonialmacht im Jahr 1924 als Zeichen der Stärke, symbolisierte es 24 Jahre später auch deren Niederlage. Durch das prächtige Tor marschierten die letzten Soldaten, um an Bord der Schiffe zu gehen, die sie zurück nach Europa brachten. (Foto: Thies Schönfeldt)

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Schrebergarten mal anders

(Foto: Charline Öztoprak)

(Foto: Charline Öztoprak)

Auf Normhöhe gestutzte Hecken, Stiefmütterchen in Reih und Glied, Gartenzwerge so weit das Auge reicht – solche Klischees erfüllt dieser Schrebergarten in Neumünster nicht. Genau deshalb entschied sich Studentin Charline Öztoprak, die 440 Quadratmeter große grüne Wohlfühloase ihrer Schwester Diana für ein Semesterprojekt am Fachbereich Medien abzulichten. Die Aufgabe: eine Fotostrecke samt Text. Gar nicht so einfach für die 27-Jährige, die mit Fotografie sonst so gar nichts am Hut hat und wie sie sagt, rund 1.000 Fotos aufnehmen musste, um mit ihrem Ergebnis zufrieden zu sein. Weiterlesen