Gerne mal verrückt

Silja Gothe zieht ihre „Farbgrenze“ im Bunker-D

Silja Gothe überzeugt durch großformatige Bilder und ihren unverkennbaren Stil. Farbenstarke monochrome Flächen begrenzt durch schwarze Linien. Die poppige Malerei lässt den Betrachter an Comic-Zeichnungen denken.

Farbgenzen

Farbflächen grenzen aneinander, spielen mit- oder gegeneinander und die schwarze Linie trennt sie. „Farbgrenze“ ist der aussagestarke Titel, unter dem die Kieler Künstlerin ihre Werke nun im Bunker-D der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) ausstellt. Eröffnung ist am 19. Mai, 18 Uhr. Zu sehen sind die Bilder bis zum 15. Juni 2016.  

„Das Spiel mit den fiesen Farben…“
 nennt Gothe kurz, aber nicht minder präzise ihre Kunst. „Dabei gibt es eigentlich gar keine fiesen Farben“, behauptet die Künstlerin, aber ihre Farbkompositionen erscheinen auf den ersten Blick durchaus ungewohnt und schrill, in ihrer Gesamtkomposition aber immer harmonisch. In einer langjährigen Auseinandersetzung mit der Wechselwirkung von Farben habe sie ihre eigene Palette der „fiesen Farben“ entwickelt. Die Motive zeigen Mensch und Tier, solo oder in Beziehung zueinander. Hinter der grellen und fröhlichen Fassade der Bilder zeigt sich durchaus Kritik an der oberflächlichen bunten Welt der westlichen Gesellschaft.

Die Ausstellung ist mittwochs während der regulären Öffnungszeiten des Bunker-D von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Weitere Termine nach Vereinbarung unter: bunker-d(at)fh-kiel.de.

Hintergründe zur Künstlerin
Silja Gothe, geboren 1968 in Preetz, Schleswig-Holstein, künstlerisch tätig seit 1997, seit 2001 regelmäßig Ausstellungen in Schleswig Holstein, Hamburg, Berlin.

Weitere Informationen zur Künstlerin:
www.fiesefarben.de

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