Gerne mal verrückt

Silja Gothe zieht ihre „Farbgrenze“ im Bunker-D

Silja Gothe überzeugt durch großformatige Bilder und ihren unverkennbaren Stil. Farbenstarke monochrome Flächen begrenzt durch schwarze Linien. Die poppige Malerei lässt den Betrachter an Comic-Zeichnungen denken.

Farbgenzen

Farbflächen grenzen aneinander, spielen mit- oder gegeneinander und die schwarze Linie trennt sie. „Farbgrenze“ ist der aussagestarke Titel, unter dem die Kieler Künstlerin ihre Werke nun im Bunker-D der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) ausstellt. Eröffnung ist am 19. Mai, 18 Uhr. Zu sehen sind die Bilder bis zum 15. Juni 2016.   Continue Reading

„Fotografien und Zeichnungen“ von Andreas Trabitzsch im Bunker-D

aus der Serie „Afrikabilder“, 2012: analoge  Farbfotografie, 30x45 cm (Foto: Andreas  Trabitzsch)

aus der Serie „Afrikabilder“, 2012: analoge
Farbfotografie, 30×45 cm (Foto: Andreas
Trabitzsch)

Andreas Trabitzsch versucht, Fotografien und Zeichnungen so miteinander zu kombinieren, dass sich beide Gattungen ergänzen. Eine Auswahl von älteren und auch ganz neuen Arbeiten zeigt er in der Ausstellung „Fotografien und Zeichnungen“ ab Donnerstag, 10. September 2015, im Bunker-D der Fachhochschule Kiel (FH Kiel). Sie wird um 18 Uhr eröffnet. Continue Reading

Blühendes Leben in festen Mauern

Gastbeitrag von Marie Kapust

Die Holwadtswerke-Deutsche Werft bauten währenddes zweiten Weltkrieges U-Boote. Zu diesem Zweck wurde von 1941-1943 zusätzlich der U-Boot-Bunker Kilian am Ostufer errichtet.

Die Holwadtswerke-Deutsche Werft bauten während
des zweiten Weltkrieges U-Boote. Zu diesem Zweck
wurde von 1941-1943 zusätzlich der U-Boot-Bunker
Kilian am Ostufer errichtet.

Wenn diese Wände sprechen könnten, müssten die Zuhörer wohl möglich Jahre voller  Spannung zuhören, um überhaupt erahnen zu können, was dieses Gemäuer schon alles  miterlebt hat.  Angefangen als Werkschutzbunker der Howaldtswerke-Deutsche Werft, über Bestandteil eines Industriellen  Ödlandes bis hin zu einem Ort, an dem Kreativität, Kultur und Kommunikation gebündelt  werden.  Anstatt wichtigen Plänen und Unterlagen der Werftindustrie vor Bomben Schutz zu  bieten, finden heute im Bunker-D Café- und Barbetrieb, sowie  Ausstellungen, Kinovorstellungen und Spieleabende statt. Continue Reading

Mitten in der Betonpraline

Gastbeitrag von Marie Kapust

Als ich durch die mit Totenköpfen bemalte Tür in den Bunker-Ausstellungsraum eintrete, Betonpraline1finde ich mich auf einmal in einem komplett anderen Raum wieder als erwartet. Die kahlen Betonwände sind nicht mehr zu sehen, der Raum ist mithilfe von Trennwänden neu eingeteilt. Schwarz, Weiß und verschiedene Grautöne dominieren den neugeschaffenen Raum. Ich höre Hammer- und Bohrgeräusche, sehe jedoch niemanden von den fleißigen Künstlern, die dabei sind, ihre Ausstellung vorzubereiten. Offensichtlich befinde ich mich mitten in der „Betonpraline“, wie durch den aktuellen Ausstellungstitel von Katharina Kierzek, Timo Schulz und Dominik Bednarz bereits angekündigt. Auf mein „Hallo!?“ bekomme ich weitere fragende „Hallo!?“ ‘s zugerufen und kurz darauf luschert Katharina Kierzek um die Ecke. Nach einer herzlichen Begrüßung führt Katharina mich kurzerhand durch die im Aufbau befindliche Ausstellung, erzählt mir viel über die Ausstellungsstücke, die anderen Künstler Timo Schulz und Dominik Bednarz und über ihren eigenen Werdegang und ihre persönlichen Eigenheiten. Continue Reading