Im internationalen Team zur nachhaltigen Strategie

Erstellt von Joachim Kläschen

Das Youth-for-Innovation-Programm findet im Rahmen des World Summit Awards (WSA) statt. Studierende haben hier die Möglichkeit, internationale Unternehmen zu analysieren und mithilfe von digitalen Lösungen zur Erreichung der ‚Sustainable Development Goals‘ beizutragen. Mit dabei waren die FH-Studentinnen Pia Mering und Maike Tachil, die im Interview von ihren Erfahrungen erzählen.

Wie habt Ihr von Youth for Innovation erfahren?

Pia Mering: In unserem Studiengang ‚Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation‘ sind im fünftem Semester Wahlmodule vorgesehen. Dabei ist Maike auf das Wahlmodul ‚Digitale Projekte, die die Welt verbessern‘ von Frau Professor Uhing gestoßen. Das Modul klang spannend und war mit einem Trip nach Graz verbunden. Der Trip konnte aufgrund von Corona leider nicht stattfinden, aber das Wahlmodul wollten wir uns trotzdem nicht entgehen lassen.

Was hat Euch an dem Programm gereizt und zur Teilnahme bewogen?

Maike Tachil: Besonders die Idee, in internationalen Teams mit anderen Studierenden aus Europa zu arbeiten, hat mich sehr gereizt.

Pia Mering: Unser Studienverlaufsplan sieht leider keine englischen Module mehr vor. Durch die Zusammenarbeit in internationalen Teams bekamen wir aber trotzdem die Möglichkeit, in so eine Arbeit hineinzuschnuppern.

Bei dem Programm arbeiten Teams an Challenges. Worum ging es bei Eurer Challenge ‚The Museum of Yesterday‘?

Pia Mering: ‚The Museum of Yesterday‘ ist eine App der unabhängigen Nachrichtenagentur ‚Agência Pública‘ aus Brasilien. Dort werden investigative Artikel veröffentlicht, und man hat die Möglichkeit, die dunkle Geschichte von Rio de Janeiro zu erkunden.

Maike Tachil: Unser Challenge-Host hat uns gebeten, Marketing-Strategien zu entwickeln, damit die App langfristig und nachhaltig mehr genutzt wird und die Artikel mehr Reichweite bekommen können. Unser Challenge-Host hat uns viel Spielraum geboten, wie wir seine Aufgabe lösen können, und unser Team hat sich deshalb nach einer intensiven Analyse dazu entschieden, ein Portfolio mit verschiedenen Marketing-Strategien zusammenzustellen.

Wie habt ihr die Zusammenarbeit mit den anderen Teammitgliedern empfunden?

Maike Tachil: In unserem Team waren noch drei weitere Mitglieder: Ein Student kam aus Österreich, einer aus der Schweiz und einer aus Serbien. Wir haben sehr gut miteinander gearbeitet und im Endeffekt ein tolles Projekt abgeben können. Ich würde sagen, dass wir mit der Zeit sehr zusammengewachsen sind.

Pia Mering: Dem kann ich mich nur anschließen. Natürlich gab es auch Probleme; die wenigsten Teilnehmer*innen bei den WSA sprechen Englisch als Muttersprache, und dann kann es auch mal schwieriger werden. Aber da wir alle in Videokonferenzen geübt sind, konnten wir trotzdem sehr viel voneinander lernen und mit der Zeit hatten wir sogar kleine Insider, die uns immer wieder zum Lachen gebracht haben.

Was hat Euch an dem Projekt am besten gefallen, und was nehmt ihr mit?

Maike Tachil: Ich fand es eine lehrreiche Erfahrung, an einem Projekt in einem internationalen Team zusammenzuarbeiten. Jeder hatte sein Fachwissen und es war spannend, die verschiedenen Inputs aus den unterschiedlichen Studiengängen zusammenzubringen und daraus eine gemeinsame Lösung zu finden.

Pia Mering: Letztendlich habe ich viel von meinen Team-Partner*innen lernen können. Der Austausch war super interessant, und natürlich ist es toll, dass unsere intensive Arbeit letztendlich auch mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Ich würde jederzeit wieder teilnehmen!

Maike Tachil: Dem kann ich mich nur anschließen!

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