Mitschnacken und Casy besser machen

Erstellt von Joachim Kläschen

Das Campus-Management-System Casy entwickelt sich stetig weiter. Schon jetzt können sich Interessierte über Casy für einen Studienplatz bewerben. Am Donnerstag, 2. Juni 2022, stellte Janine Wondratschek, Leitung für das Casy-Teilprojekt STU, in der 13. hochschulweiten Casy-Infoveranstaltung die neuesten Entwicklungen in ihrem Bereich vor. Die 33-Jährige ist seit Februar 2022 ein Teil des Casy-Teams und möchte durch ihre Arbeit Prozesse von der Einschreibung bis zur Exmatrikulation digitaler und effektiver machen, vor allem aber Prozesse für eingeschriebene Studentinnen und Studenten intuitiver gestalten. Das bedeutet für die digital-affine junge Frau vor allem: weniger Papier.

Eine Frau
Janine Wondratschek freut sich über Anregungen und Kritik von Studierenden zum Casy-Bereich ‚Studierendenverwaltung‘. Foto: Joachim Kläschen

Im Zentrum ihrer Vorstellung stand das ‚Self-Service-Angebot‘ im Casy-Bereich ‚Studierendenverwaltung‘. In diesem Teil des Campus-Management-System sollen die Studierenden künftig nach der Anmeldung in Casy unter anderem ihre persönlichen Daten verwalten können und verschiedene Anträge auf den Weg bringen. „Unser Ziel ist es, dass die Studierenden mit Hilfe von Casy möglichst viele sie betreffende Vorgänge von einer Stelle aus anstoßen und im Blick behalten können – jederzeit und mit jedem Endgerät“, erklärt Wondratschek die Zielsetzung für das Self-Service-Angebot im Casy-Bereich Studierendenverwaltung.

Im präsentierten ersten Entwurf können Studierende selbsttätig einen Studierendenausweis, eine Beurlaubung oder die Exmatrikulation beantragen. Auch Anträge auf ein Teilzeitstudium oder die Verlängerung eines laufenden Probestudiums sind vorgesehen. Letztere werden allerdings nur den Studierenden angezeigt, die sich in einem Probestudium befinden oder deren Studiengang das Teilzeit-Modell vorsieht. „Wir möchten den Studierenden mit Casy ein klares und leicht bedienbares Angebot unterbreiten. Dazu gehört für uns auch, dass nur relevante Angebote zur Auswahl stehen und der Blick nicht durch Irrelevantes verdeckt wird“, erklärt Wondratschek.

Weiter soll im Self-Service-Angebot der Studierendenverwaltung von Casy die Möglichkeit bestehen, Studienbescheinigungen abzufordern. „Jedes Semester wollen beispielsweise die Krankenkasse oder BAföG-Stelle einen Nachweis darüber, dass Studierende noch an der Hochschule eingeschrieben sind“, weiß Wondratschek. „Über Casy sollen die Studierenden die für den Nachweis benötigten Studienbescheinigungen mit wenigen Klicks anfordern können“, freut sich Wondratschek. In ihrer Vorstellung soll auch die Rückmeldung in das Self-Service-Angebot integriert werden. Ihr wichtigstes Anliegen bei der Vorstellung war jedoch, dass Studierende sich mit dem ersten Entwurf auseinandersetzen, Fragen stellen, Kritik üben und Ideen und Vorstellungen einbringen. „Wir möchten, dass die Studierenden Casy viel und gerne nutzen; dafür brauchen wir ihre Mitarbeit. Wir möchten Casy für und mit den Studierenden entwickeln und nicht an ihnen vorbei oder über ihre Köpfe hinweg.“

„Wir sind grundsätzlich offen für alle Ideen“, sagt Wondratschek. „Wichtig sind für uns jedoch vor allem Prozesse und Verfahren, die viele Studierende betreffen. Spezielle Anliegen klärt man besser in einem persönlichen Gespräch.“ Die Entwurfsfassung für das Self-Service-Angebot können sich Interessierte auf der Projektseite von Casy ansehen. Das Casy-Team freut sich über Kritik, Anregungen und Wünsche per E-Mail an janine.wondratschek(at)fh-kiel.de. Interessierte, die den Fortschritt von Casy verfolgen möchten, sind eingeladen, an den hochschulweiten Casy-Infoveranstaltungen teilzunehmen, die regelmäßig per Zoom stattfinden. Die Termine werden per E-Mail bekannt gegeben.

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