Coronavirus: FAQ für Beschäftigte der FH Kiel

Stand: 8.12.2020 - 9:40 Uhr (das Neueste steht oben)

Gesundheit

Inhalte:

Ich habe vom Gesundheitsamt eine Quarantäneanordnung erhalten. Was ist zu tun?

Bitte informieren Sie die für Sie zuständige Personalabteilungsleitung (Frau Küchmeister bzw. Frau Scheffler) und reichen Sie die Bescheinigung über die Quarantäne in der Personalabteilung per Email ein.

Sofern eine Quarantäne besteht, weil Sie positiv getestet wurden, ist dies mit einer Erkrankung gleichzusetzen. In der Regel wird hausärztlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt. Das Entgelt wird im Rahmen der gesetzlichen Regelungen fortgezahlt.

Handelt es sich um eine Quarantänemaßnahme ohne positiven Test ist das Fernbleiben vom Dienst bzw. Arbeitsplatz genehmigt. Die Beschäftigten beziehen gemäß gesetzlicher Regelungen weiterhin ihr Entgelt. Während der Quarantäne ist selbstverständlich die Möglichkeit des Homeoffice zu nutzen.

Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet. Was soll ich tun?

Wenn Sie nachweislich mit Covid-19 infiziert sind, sollten Sie umgehend die Fachhochschule Kiel informieren.

Wenden Sie sich bitte an die zuständige Personalabteilungsleitung (Frau Küchmeister bzw. Frau Scheffler). Vor der Hochschule muss das Gesundheitsamt informiert werden.

Informieren Sie sich auf den Seiten der FH Kiel über Ihre Rechte und Pflichten in Bezug auf Ihr Beschäftigungsverhältnis.

Nach Ihrer Genesung besteht die Möglichkeit der freiwilligen Teilnahme an einer Covidom-Studie. Nähere Informationen erhalten Sie hier.

Was ist zu beachten, wenn ich als Mitarbeiter*in relevanten Kontakt mit einer Person hatte, die aktuell auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet wird (Sekundärkontakt)?

Bitte informieren Sie Ihre*n Vorgesetzte*n und die zuständige Personalabteilungsleitung. Sie verbleiben im Homeoffice bis das Testergebnis vorliegt.

Wie verhalte ich mich bei Krankheitsanzeichen?

Eine Orientierung, wie Sie sich bei Krankheitsanzeichen richtig verhalten, gibt Ihnen diese Übersicht.

Meine Corona-App zeigt eine Warnmeldung. Was heißt das?

Die Warnung der App dient als Hinweis, Kontakt mit der Gesundheitsbehörde aufzunehmen und das weitere Vorgehen abzuklären.

Was muss ich tun, wenn ich von einer Reise zurückgekehrt bin?

Bitte beachten Sie die jeweils geltenden Verordnungen des Landes für Reiserückkehrer*innen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus dem Ausland zurückkehren, haben dies dem Team Corona (team.corona(at)fh-kiel.de)  und der zuständigen Personalabteilungsleitung unverzüglich anzuzeigen.

Während der Quarantäne sind selbstverständlich die Möglichkeiten des Homeoffice zu nutzen.

Wer aus innerdeutschen Risikogebieten nach Kiel reist, unterliegt keinen besonderen Quarantänevorgaben. Die Regelung der Quarantäne-Verordnung des Landes Schleswig-Holstein, wonach sich Einreisende aus inländischen Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne begeben müssen und diese nur durch Vorlage von zwei negativen Corona-Tests verkürzen können (§ 1 Abs. 5), entfaltet keine Wirkung mehr, da das Land Schleswig-Holstein seit Mittwoch, 7. Oktober, keine inländischen Risikogebiete mehr ausweist.

Wer gehört zur Gruppe der Risikopersonen?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat eine Übersicht zusammengestellt, wer beim Coronavirus zur Risikogruppe gehört. Sie finden sie hier.

Ich zähle mich zur Risikogruppe. Was ist zu beachten? Gehören auch schwangere Mitarbeiterinnen zur Risikogruppe?

Aufgrund der Risikoeinschätzung vorbelastete Mitarbeiter*innen sind solche, die im RKI-Katalog aufgeführt sind. Dabei ist nicht alleine auf das Alter abzustellen, sondern insbesondere auf den Gesundheitszustand (Vorliegen von Vorerkrankungen oder weitere besondere Risikoeinschätzungen).

Die ausführliche Übersicht des Robert-Koch-Instituts (RKI) finden Sie hier.

Hinzu zählen auch schwangere Mitarbeiterinnen.

Hierfür bittet das Präsidium um folgendes:

1. Bitte legen Sie der Personalabteilung ein entsprechendes Attest Ihres Hausarztes bzw. behandelnden Facharztes vor.

2. Sie haben die Möglichkeit, sich von unserer Betriebsärztin Frau Dr. Plöger beraten zu lassen. Das Attest wird für das Beratungsgespräch der Betriebsärztin vorgelegt. Diese beurteilt, ob die Arbeitsschutzmaßnahmen gemäß Rahmenhygienekonzept am Arbeitsplatz für die Risikoangehörigen ausreichend sind. Sollten darüberhinausgehende individuelle technische, organisatorische oder personenbezogene Maßnahmen erforderlich sein, wird versucht, diese umzusetzen.

3. Bitte informieren Sie Ihre*n Vorgesetzte*n über die aus betriebsärztlicher Sicht erforderlichen individuellen Schutzmaßnahmen.

4. Sollte ein Umsetzen der Maßnahmen nicht in einem ausreichenden Maß möglich sein, sodass der individuelle Schutz nicht gewährleistet werden kann, darf eine Aufnahme der Tätigkeit in der Dienststelle nicht erfolgen. Es ist zu prüfen, ob eine Tätigkeit im Homeoffice möglich ist.

Müssen Mitarbeiter*innen bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus die Arbeitgeberin informieren?

Arbeitnehmer*innen sind in diesem Fall grundsätzlich dazu verpflichtet, sich umgehend bei der Arbeitgeberin krankzumelden.

Die Art der Erkrankung müssen sie hingegen nicht mitteilen. Da es sich bei Corvid-19 jedoch um eine hochansteckende und gefährliche Krankheit handelt, bittet die Hochschulleitung, dass Betroffene, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ausnahmsweise die Art ihrer Erkrankung mitteilen.

Vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantänen sind der Arbeitgeberin über corona(at)fh-kiel.de sowie der zuständigen Personalabteilungsleitung (Personal in Technik und Verwaltung: Frau Scheffler, Wissenschaftliches Personal: Frau Küchmeister) und der/dem Vorgesetzten anzuzeigen.

Die Hochschulleitung trifft die geeigneten organisatorischen, informatorischen und Hygiene-Maßnahmen.

Was ist zu tun, wenn ich als Mitarbeiter*in der Hochschule erfahre, dass ich Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte?

Bitte informieren Sie umgehend telefonisch Ihre*n Vorgesetzte*n und die zuständige Personalabteilungsleitung (Wissenschaftliches Personal: Frau Küchmeister, Personal in Technik und Verwaltung: Frau Scheffler) und begeben Sie sich umgehend nach Hause. Sofern kein eigener PKW oder kein Fahrrad für die Heimfahrt verfügbar sind, ist eine Abholung von zuhause zu prüfen. Es gilt, die Rückkehr mit so wenig Kontakten wie möglich zu gestalten. Der ÖPNV kommt daher nicht in Betracht. Bei Zweifeln ist das Gesundheitsamt zu kontaktieren. Sie bleiben für 14 Tage zu Hause, sofern keine andere Mitteilung durch das Gesundheitsamt oder die Fachhochschule Kiel erfolgt. Wenn Krankheitssymptome auftreten, ist umgehend telefonisch hausärztlicher Kontakt aufzunehmen. Die Fachhochschule Kiel informiert nach Kenntnisnahme umgehend das zuständige Gesundheitsamt.

Was ist zu tun, wenn ich unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme –gleich welcher Schwere und Ausprägung – feststelle und in den letzten zwei Wochen vor Erkrankungsbeginn relevanten Kontakt zu einer/m nachweislich an Corona Erkrankten hatte?

Sie gelten als dienst- bzw. arbeitsunfähig und dürfen deshalb nicht zum Dienst erscheinen. Sie sind verpflichtet, sich umgehend an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 zu wenden, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären.

Unabhängig vom Auftreten von Krankheitssymptomen müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einem nachweislich am Coronavirus Erkrankten hatten, umgehend das für sie zuständige Gesundheitsamt kontaktieren.