Netzwerke und Kooperationen in der beruflichen Rehabilitation

Projekttitel (Akronym)

Netzwerke und Kooperationen in der beruflichen Rehabilitation (NEKOBERE)

Fördergeber*in

Deutsche Rentenversicherung 

Fördersumme

143.929 €

Laufzeit

01.01.2022 - 31.12.2024

Kurzbeschreibung

Das Forschungsprojekt „Netzwerke und Kooperationen in der beruflichen Rehabilitation“ erforscht die Barrieren und Förderfaktoren für die erfolgreiche (Re-)Integration von Menschen mit neurologischen bzw. psychiatrischen Erkrankungen. Die Chancen für diesen Personenkreis auf eine erfolgreiche (Wieder-)Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt sind weitaus geringer als bei anderen Erkrankungen. Das liegt beispielsweise an der krankheitsbedingt gewandelten Leistungsfähigkeit, an den Arbeitsmarktstrukturen, aber auch an der Art und Weise der beruflichen Rehabilitationsleistungen. Im Mittelpunkt der qualitativen Studie stehen die Erfahrungen der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, der Leistungserbringer und der Betriebe hinsichtlich der Kooperation und Vernetzung.
Die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden sowie die Rehafachkräfte der Reha-Einrichtungen werden während der Rehabilitationsmaßnahme im Rahmen einer betrieblichen Erprobung und Personalverantwortliche in den Betrieben gegen Ende der betrieblichen Erprobung mittels leitfadengestützter Interviews befragt.
Das Projekt wird gemeinsam durch die FH Kiel (Prof. S. Dettmers, FB Soziale Arbeit und Gesundheit) und der HAW Hamburg (Prof. Dr. Dieter Röh, Department Soziale Arbeit) durchgeführt. Die beiden Standorte sichern den Zugang einerseits zur Metropolregion Hamburg und andererseits zu ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins.
Die Ergebnisse werden anschließend zu Fallstudien verdichtet. Die Studienergebnisse sollen in Praxisleitfänden und Fortbildungen einfließen.

Ansprechpartner*in

Prof. Dr. Stephan Dettmers

Projektpartner*innen

HAW Hamburg (Prof. Dr. Dieter Röh, Department Soziale Arbeit)