biomassmax - Entwässerung von Biomasse mit maximaler Energieeffizienz

 

Projektleitung und beteiligte FH-Angehörige: Prof. Dr.-Ing. Jan Henrik Weychardt - Kontakt
Beteiligte Institutionen & Unternehmen:  Bi.En GmbH & Co. KG, EEK.SH - Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien und Klimaschutz
Fördermittelgeber: EKSH - Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH
Laufzeit: 01.06.2016-31.05.2018

Das hier beantragte Vorhaben soll einen erfolgreichen Komplex von Vorhaben zur Nutzbarmachung von Biomasse vervollständigen. Mit der Universität Kassel und der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg wurde das BtE®-Verfahren (Biomass to Energy) entwickelt.

Im Rahmen dieses Projektes soll ein Prozessschritt innerhalb der Nutzbarmachung von Biomasse optimiert werden: Nach einer zur Schadstoffausfällung erforderlichen Flüssigkeitsphase muss die Biomasse entwässert werden, was bisher nur mit Maschinen gelang, die entweder prinzipbedingt einen zu hohen Energieverbrauch und Verschleiß hatten (Schneckenpresse) oder zum Dichtsetzen von Lochsieben und Abläufen neigten (Pressen mit perforierten Walzen). Es gibt jedoch einfachere mechanische Konzepte zum Entwässern, die diese Probleme umgehen. Eines wurde vom Vorhabenpartner in Form einer maßgeblich veränderten Walzenpresse patentiert.

Als Vorhabenziel wurde gesteckt, für den Prozess optimale geometrische Bedingungen zu finden, um bei der Herstellung von Brennstoffen den Energieaufwand deutlich zu senken und somit die Energiewende noch umweltfreundlicher zu gestalten.