Mehr Leistung und längere Lebensdauer für Leistungshalbleiter

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Ehrenvolle Forschung an der FH Kiel? Ja! Denn: Stefan Behrendt ist nun Dr.-Ing. Stefan Behrendt. Dies gelang in einer kooperativen Promotion zusammen mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) und den dortigen Professor*innen der Naturwissenschaftlichen Fakultät II, Institut für Physik.

ein Doktorand umgeben von seinen Prüfer*innen
Der frisch gebackende Dr.-Ing. Stefan Behrendt (3.v.l.) mit (v.l.) Prof. Matthias Petzold, PD Dr. Karl-Michael Schindler, Prof. Jochen Balbach, Prof. Kathrin Dörr und Prof. Roland Scheer. Foto: Aylin Bicakci

Nach Bachelor- und Masterthesis an unserer FH Kiel hat Dr. Behrendt seine wissenschaftliche Arbeit in der Packaging-Gruppe von Prof. Eisele (Institut für Mechatronik am Fachbereich Informatik und Elektrotechnik) fortgesetzt. Er leitete das Forschungsprojekt ReLEEB als Forschungsingenieur und untersuchte das Potential von keramischen Thermo-Vergüssen für effiziente, leistungselektronische Baugruppen. Es gelang ihm, neue Entwärmungstechniken mit Hilfe dieser Werkstoffe für die stets heißen Leistungshalbleiter zu finden, die nun eine deutliche Leistungssteigerung und erhöhte Lebensdauer aufweisen als mit herkömmlichen Epoxidharz-Vergüssen. Nach Abschluss des Forschungsprojektes arbeitet er nun bereits in der Forschungsabteilung von Danfoss Silicon Power in Flensburg. Sein Promotionsabschluss wird seine berufliche Karriere sicher fördern, denn nach seiner Verteidigung in Halle verlieh man ihm die Note Magna cum Laude.

Die Forschungsarbeiten an keramischen Vergüssen werden im Team Eisele fortgeführt, denn es gibt bereits ein Folgeprojekt mit dem Titel AVEL an dem die nächste Generation von Forschungsingenieur*innen arbeitet.

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