Aktuelles

Nach langer Vorarbeit geht der VeloCampus nun in die Umsetzungsphase

Meldung vom 17. August 2021

Im Abschnitt Nord/Sokratesplatz wurde ab dem 16.08. die Baustelle eingerichtet, um die komplette Erneuerung der Oberflächen zu bearbeiten. Aufgrund des Umfangs der notwendigen Vorarbeiten muss auch in das Wintersemester hineingearbeitet werden, wodurch es in Teilen nicht vermieden werden kann, dass Lärm und Schmutz auftreten sowie die Zugänglichkeit einiger Gebäude den täglichen Arbeitsablauf beeinflusst.

Geltend ab Mitte August:

Mit folgenden Einschränkungen ist im Umfeld des Baubereichs zu rechnen:

  • Lärmentwicklung bei Ausbau und Transport von Boden und Baustoffen
  • Verschmutzungen im Arbeitsbereich und auf angrenzenden Flächen
  • Staubentwicklung, je nach Wetterlage
  • Änderung der Wegeführung aufgrund der notwendigen Sicherung des Baustellenbereichs
  • Dadurch auch Einschränkungen in der Zugänglichkeit zum Gebäude C03 (Hochhaus, Ostseite)
  • Einrichtung von temporären Lösungen (für z.B. Postzustellung)
  • Entfall einer geringen Zahl von Parkflächen im Heikendorfer Weg durch Aufstellen von Containern und Abstellen von Baugeräten

Die Dauer der Arbeiten soll so kurz wie möglich gehalten werden. Die aktuelle Zeitplanung sieht den Abschluss der umgestalteten Flächen für den November vor. Für die Einschränkungen und Belastungen während der Baumaßnahme bitten wir um Verständnis.

Sollten Sie Fragen haben oder Meldungen/Beschwerden abgeben wollen, melden Sie sich bitte bei

Beate Lohre (Projekt VeloCampus) oder Uwe Bothe (Leiter Liegenschaftsabteilung)

Weitere Meldungen finden Sie im Archiv

 

Das Projekt

"Rückenwind für den VeloCampus"

Zum Studieren, Arbeiten und Wohnen am Wasser unterwegs mit dem Rad

Ein Verbundprojekt mit der Nationalen Klimaschutzinitiative

Laufzeit: 01.10.2019-30.09.2022
Förderkennzeichen: 03KBR0083B

Kontakt: Beate Lohre

Was ist der VeloCampus?

Ziele und Inhalte

Das Projekt „Rückenwind für den VeloCampus“ umfasst Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs zwischen West- und Ostufer mit einem Fokus auf die Anbindung der Fachhochschule Kiel und Verbesserung der Aufenthaltsqualität auf dem Campus. Maßnahmen wurden entlang der Leitlinien „Rüberkommen, hinkommen, ankommen.“ in enger Kooperation zwischen der Landeshauptstadt Kiel und der Fachhochschule Kiel erarbeitet:

Rüberkommen:  An den Fähranlegern steigern Mobilitätsstationen die Attraktivität der Fährnutzung für Radfahrende.

Hinkommen: Die landseitige Radwegeanbindung an den VeloCampus wird durch einen Lückenschluss von Norden kommend kürzer, sicherer und komfortabler.

Ankommen: Auf dem VeloCampus wird der Radverkehr neu geordnet. Die zentrale Campusachse bietet als Shared-Space-Bereich mehr Platz für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen. Neu geschaffene komfortable Fahrradabstellplätze, neue Verleihangebote und Lasten- und Diensträder rücken das Fahrrad als vorrangiges Verkehrsmittel ins Zentrum der Aufmerksamkeit aller.

 

Das bedeutet, dass der Campus schöner wird. Für Fußgänger und Radfahrer wird ein sogenannter „shared space“ eingerichtet. Die bisherigen Fußgängerzonen mit Teerstraße im unteren Abschnitt der Luisenstraße, sowie im Teilbereich der Straße Sokratesplatz von der Zentralverwaltung bis zum neu entstehenden Lernzentrum werden einer Pflasterung weichen und allen Beteiligten mehr Platz bieten.

Weitere Vorteile bieten sich besonders für alle Fahrradbegeisterten: Die Anzahl der Fahrradstellplätze wird deutlich erhöht und zum Teil überdacht sein. Zusätzlich wird es Verleihangebote für elektrische Lastenräder (für Studierende durch den AStA bereitgestellt) und elektrische Diensträder samt Fahrradhelm geben.  

Auch für den Zwischenfall ist gesorgt: Eine Fahrradservicestation unterstützt bei kleineren Reparaturen direkt vor Ort durch die Bereitstellung von Werkzeugen.

Abgeschlossen ist das Projekt im Spätsommer 2022, die Bauarbeiten werden überwiegend in den Semesterferien 2021 stattfinden, sofern sich durch die Corona-Pandemie nicht noch weitere Verzögerungen ergeben.

 

Beteiligte Partner