Fast 100 Kunstausstellungen im Bunker-D und auf dem Campus

Als der Bunker-D im Jahr 2006 als Kultur- und Kommunikationszentrum eröffnet wurde, war der graue Koloss noch sehr provisorisch eingerichtet. Es gab weder fließendes Wasser noch Heizmöglichkeiten oder Treppengeländer – dafür aber große Visionen. Eine dieser Visionen war eine Galerie.

Mit geliehenen Pflanzen aus dem Botanischen Garten und Baustrahlern wurde das zweite Obergeschoss kurzerhand zur Galerie erklärt, in der als erste Künstlerin die junge Anna Lena Straube ihre großformatigen Malereien präsentierte. Im darauffolgenden Jahr realisierte das Bunker-Team eine zweite Ausstellung mit der Fotokünstlerin Heike Marie Krause.

Ab 2008 entwickelte sich ein reger Galeriebetrieb – jährlich fanden mehrere Ausstellungen, darunter viele Gemeinschaftsprojekte, statt. Bis heute konnten rund 100 Ausstellungen mit über 130 Künstlerinnen und Künstlern realisiert werden.

Dieses chronologische Ausstellungsarchiv und das dazugehörige alphabetische Künstlerverzeichnis beinhaltet die Einladungen, Einführungsreden, Bilder und Videos sowie zusätzliche Informationen zu den Künstlerinnen und Künstlern.