„Umlaufbahnen“ von Katja Flieger und Andreas Schneider

Vom 23. Juni bis 20. Juli 2011 zeigten Katja Flieger und Andreas Schneider ihre Gemeinschaftsausstellung im Bunker-D.

Katja Flieger lernte den Künstler und Architekten Andreas Schneider Andreas Schneider im Rahmen eines Stipendiums in Basel kennen. Später tauschten die beiden in einer intensiven Brieffreundschaft zwar nur wenige Worte, dafür aber umso mehr liebevoll Gebautes aus Holz und Kunststoff aus.

Auf 20 Tapetenentwurfsbahnen präsentierte Katja Flieger im Bunker ihre Entwürfe zur Entstehung von Landschaften. Die Absolventin der Muthesius Kunsthochschule beschäftigt sich mit dem Künstlichen und dem Natürlichen, mit der Linie im grafischen Sinne. Aus Markierungen, Anweisungen, medizinischen Bauplänen und wissenschaftlichen Grafiken schafft sie ineinander fließende Landschaften in faszinierender Tapeten-Ornamentik.

Der gebürtige Basler Andreas Schneider zeigte drei große Installationen. Mithilfe von Leuchtstoffröhren, Holz und Sand aus der Kieler Förde griff er darin das Thema Energie, die Existenz des Menschen und den stetig wiederkehrenden Lebenszyklus auf, verkörperte Leben durch das Licht und Tod in Form von Gräbern.

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