Kunst im öffentlichen Raum

Die Werke „KUBUS BALANCE“ von HD Schrader auf dem Dach des Bunker-D und „Kreis von Steinkugeln“ von Ludger Gerdes prägen das Erscheinungsbild des Max-Reichpietsch-Platzes auf dem Campus der Fachhochschule Kiel.

Kunst im öffentlichen Raum befindet sich außerhalb eines originären Museums – beispielweise in Parks, Straßen und auf Plätzen, aber auch in Stadtbüchereien, Rathäusern oder Cafés – und ist daher für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei zugänglich.

Die ausgestellten Kunstwerke sind sehr beständig und verbleiben oft Jahrzehnte an ein und demselben Ort, wohingegen der öffentliche Raum selbst beispielsweise durch Jahreszeiten oder Umbaumaßnahmen einem steten Wandel unterliegt. Gerade dieses wechselnde Ambiente, in das sie eingebettet sind, lässt die Kunstwerke immer wieder neu und anders erscheinen.

Kunstwerke im öffentlichen Stadtraum können auch geografische Funktionen übernehmen und als Orientierungs- oder Treffpunkt dienen; manchmal werden sie sogar zu einer Touristenattraktion. Sie dienen der Aufwertung von Orten oder Stadtteilen und nehmen dabei inhaltlich oftmals einen historischen oder aktuellen Bezug zu ihrem Standort.

So auch die Arbeiten auf dem Kieler Fachhochschulgelände in Dietrichsdorf: Aus einem Klangkunstwerk, einem monumentalen Eisenblock von Ulrich Eller, dringen hämmernde Geräusche hervor, die an den damaligen Arbeitsalltag der Metallarbeiter in der HDW-Werft und in der Metallgießerei erinnern sollen.

Die Kunstsammlung auf dem Campus der Fachhochschule Kiel umfasst mehr als 450 Kunstwerke, davon sind etwa 300 in öffentlichen Räumen zugänglich. Sie ermöglichen allen Hochschulmitgliedern eine ganz besondere emotionale Verknüpfung zu ihrem Lern- und Arbeitsplatz.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  21.04.2017  aktualisiert