„Schwerpunkte" von Anita Schwieger

 

Vom 21. November bis zum 13. Dezember 2013 stellte Anita Schwieger in der Galerie des Bunker-D aus. Ihre Bilder und Installationen behandelten das Thema der Selbstverständlichkeit im Umgang mit Essen.

Mit dem Thema Nahrung beschäftigt sich die gebürtige Hamburgerin Anita Schwieger schon seit mehr als zehn Jahren in ihrer Kunst. Ihre Bilder sieht sie als Metaphern und Ausdrucksmittel für ihre Überlegungen. Essen sei etwas Existenzielles und außerdem ein brisantes Thema, das starken Veränderungen unterliege, erklärt die Künstlerin.

Oft lösen ihre Arbeiten Gefühle zwischen Appetit und Befremden aus, so beispielsweise auch die „Trostbrote“ – eine Bildserie, auf denen mal Lachs, Käse und Shrimps, mal zerquetschte Schaumküsse aus mehrstöckigen Sandwiches herausquellen. Schwieger geht es nicht um den normalen Verzehr, sondern um Überfluss, Verteilung und das Hinterfragen des eigenen Umgangs mit Essen.

Neben eindrucksvoller Malerei brachte die seit 2001 tätige Künstlerin auch verschiedene Installationen mit. So hingen beispielsweise einige aus Tischdecken genähte Zwangsjacken in der Galerie, ein Panzer aus Papptellern schmückte eine der Wände und ein Mobile im Mortadella-Design grinste und beobachtete die Gäste.