„Betonpraline. Unruhe im Möglichkeitsraum" von Katharina Kierzek, Timo Schulz und Dominik Bednarz

Vom 16. Oktober bis zum 12. November 2014 fand die Ausstellung von Katharina Kierzek, Timo Schulz und Dominik Bednarz im Bunker-D statt. Darin kombinierten die Künstlerin und die beiden Künstler eine Auswahl ihrer neuen und alten Werke, wie große Rauminstallationen, Fotografien und kinetische Objekte.

Durch eine füllende Installation schuf Katharina Kierzek einen der Galerieräume vollkommen neu: Sie zog Wände ein, hängte Wesen an die Decke und sorgte dafür, dass es in jeder Ecke etwas Neues zu entdecken gab. Die gebürtige Berlinerin verknüpfte pöbelnde Figuren mit bunten Trophäenköpfen und interaktiven Elementen. Katharina Kierzek studierte an der Muthesius Kunsthochschule und betreibt seit 2008 in Kiel den „Atelierladen Wirklich“.

Timo Schulz zeigte in der Ausstellung eine ganz neue Richtung, die von seinen eigentlichen Schwerpunkten Comic, Grafik und Illustrationen abwich, und präsentierte Plastiken aus unterschiedlichsten Materialien: An den Wänden krabbelten riesige Käfer aus Computermäusen und Heftzwecken, unter der Decke hingen Großinsekten, die mit weit aufgerissenen Augen hinabschauten. Nach seinem Studium an der Muthesius Kunsthochschule arbeitet Timo Schulz als freiberuflicher Künstler und Illustrator in Kiel.

Der selbstständige Künstler und Grafiker Dominik Bednarz steuerte zur Ausstellung maschinell anmutende, filigrane, ganz unterschiedlich klingende und kinetische Objekte bei. Eindrucksvoll prangte das größte Theremin der Welt im Ausstellungsraum, ein Musikinstrument, das die Gäste selbst bedienen durften. Aber auch experimentelle Kombinationen aus Fotografie und Film sowie zweckentfremdete Alltagsgegenstände testeten ihre die Wahrnehmung.