Qualifikationsziele:

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen nach erfolgreichem Studienabschluss über Kompetenzen in verschiedenen Bereichen: Sie haben grundlegendes, breites Fachwissen in der Informationstechnologie sowie vertieftes Fachwissen in den von ihnen gewählten Vertiefungsthemen der Informationstechnologie, z.B. Verteilte Systeme, Netzwerksicherheit, Künstliche Intelligenz, Softwarentwicklung und Multimedia-Technologien (siehe auch Abschnitt „Aufbau des Studienganges“). Des Weiteren verfügen sie über fachübergreifendes Wissen und Kompetenzen, welche für ihre spätere Berufstätigkeit notwendig sind - beispielweise im Projektmanagement und in der Betriebswirtschaft - sowie über Fremdsprachenkenntnisse.

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, informationstechnische Anforderungen zu analysieren. Sie können darauf aufbauend Informationssysteme modellieren und diese mittels passender Beschreibungshilfsmittel dokumentieren. Schließlich können sie diese Systeme implementieren, integrieren und betreiben.

Durch den stringent geplanten Studieninhalt, die eigenverantwortliche Durchführung von Projekten und die selbstständige Erstellung der wissenschaftlichen Abschlussarbeit können die Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreichem Studienabschluss Lern- und Arbeitsprozesse selbständig und zuverlässig planen und durchführen.

Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, im Team als Teammitglied oder als Teamleiter/-in zu arbeiten. Sie können Anforderungen von Dritten (z.B. Projekt-Auftraggeber/-innen) analysieren und diesen gegenüber komplexe fachgebundene Sachverhalte darstellen und argumentativ vertreten. Diese Kompetenzen werden durch projektorientierte und seminaristische Lehrformen ausgebildet, welche sich in vielen Modulen, insbesondere im Modul „Entwicklung und Management von Softwareprojekten“ in der Projektarbeit wiederfinden.

Aus ihrem erworbenen Wissen können die Absolventinnen und Absolventen wissenschaftlich fundierte Urteile ableiten, die gesellschaftliche, wissenschaftliche und ethische Erkenntnisse berücksichtigen. So beziehen sie bei ihrer Tätigkeit insbesondere Sicherheitsaspekte im Hinblick auf Datentransfer und –speicherung mit ein, die im Kontext weltweiter Vernetzung hohe Relevanz besitzen.