Halmbasiskrankheiten am Getreide

Projektleitung und beteiligte FH-Angehörige: Prof. Dr. Klaus Schlüter, Dr. Ute Kropf (Fachbereich Agrarwirtschaft)
Beteiligte Institutionen & Unternehmen:
EpiLogic/EipGene GmbH, Freising (molekulare Diagnositik)
Fördermittelgeber: SSHL: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landschaft
Laufzeit: 01.04.2016 – 30.03.2019

In bereits abgeschlossenen Forschungsprojekten wurde gezeigt, dass sich im schleswig-holsteinischen Getreidebau im Laufe der Jahrzehnte eine Verschiebung im Spektrum pilzlicher Krankheitserreger an der Halmbasis ergeben hat. Diese Krankheiten verringern die Standfestigkeit des Getreides bei Wind und Regen und vermindern sowohl die Erntemenge als auch die Qualität. Die bisherigen, von der SSHL geförderten Untersuchungen, haben neue Erkenntnisse geliefert. Diese fließen per Technologietransfer an die landwirtschaftliche Fachberatung und kommen somit unmittelbar der landwirtschaftlichen Praxis zugute. Damit ist ein wichtiges Ziel der Vergabe von Forschungsmitteln der SSHL erfüllt.

Durch Erweiterung der bereits abgeschlossenen Untersuchungen von Winterweizen auf Wintergerste und Winterroggen soll ermittelt werden, wie stark der Krankheitsdruck im gesamten Ackerbau ist. Diese Daten können dann in der Konzeption der aktuell über den politischen Rahmen geforderten Auflockerung der ackerbaulichen Fruchtfolgen einfließen. Darüber hinaus sollen die bisherigen Erkenntnisse zur Sicherung der Leistungsfähigkeit des Getreideanbaus durch gezieltere Pflanzenschutzmaßnahmen erweitert werden.