cModem - SubSea-Modul zur berührungslosen Daten- und Energieübertragung

Projektleitung und beteiligte FH-Angehörige: Prof. Dr.-Ing Sabah Badri-Höher, Sebastian Noack (Fachbereich Informatik & Elektrotechnik)
Beteiligte Institutionen & Unternehmen: SubCtech GmbH, Christian-Albrechts-Universität (Technische Fakultät)
Fördermittelgeber: EKSH und SubCtech GmbH
Laufzeit: 01.06.2015 bis 31.05.2017

In der Unterwassertechnik gewinnen kleine, autonom betriebene Unterwasserfahrzeuge, sogenannte Autonome Unterwasservehikel (AUV), immer mehr an Bedeutung. Aufgrund der geringen Baugröße ist deren Einsatzdauer jedoch begrenzt, denn ein bedeutender Anteil der Gesamtmasse wird durch die Akkumulatoren bestimmt. Insofern sind Unterwasser-Ladestationen ein wichtiges Hilfsmittel zur Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten. Gleichzeitig wäre es wünschenswert, wenn man die riesigen Datenmengen, die ein AUV während der Mission sammelt (typischerweise Kartographie- und Bilddaten, aber auch Umweltdaten), direkt am Meeresboden auslesen könnte.  Ziel der neuesten Entwicklungen sind sogenannte Docking-Stationen, die man sich wie Garagen mit Internetanschluss vorstellen kann. Eine Alternative zu Docking-Stationen sind kleine seetaugliche Module, mit denen sowohl Energie als auch Daten berührungslos übertragen werden können.

Problematisch in der Unterwassertechnnik sind regelmäßig die Steckverbindungen und sehr limitierte Möglichkeiten zur Datenübertragung. Die Entwicklung und Erprobung eines Prototypen ist Gegenstand dieses Vorhabens. Der innovative Ansatz besteht darin, das magnetische Feld, welches zur Energieübertragung verwendet wird, mit Daten zu modulieren. Insofern ist für die Datenübertragung keine weitere Energie notwendig. Eine Datenübertragung mittels magnetischer Induktion ist auch in stark gestörten Umgebungen einsetzbar, in denen akustische und optische Modems versagen würden.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  08.12.2017  aktualisiert