Markt der Möglichkeiten

Ganz nach dem Motto „Die Welt hält viele schöne Möglichkeiten für uns bereit“ fand am Donnerstag, den 21.09.17, der „Markt der Möglichkeiten“ im Audimax der FH Kiel statt. Bei über 35 Ständen konnte man sich darüber informieren, was die FH Kiel den Studierenden rund um ihr Studium zusätzlich anbietet.

Dabei ging es nicht nur um euer Studium, es ging darum, euch in der Stadt zurechtzufinden und euch einzuleben. Dort gab es verschiedene Anlaufstellen, die euch dabei helfen konnten. Zudem wurden noch einige Vereine und Initiativen vorgestellt, die man in seiner Freizeit in kleinen Gruppen unterstützen kann. Auf diese Art und Weise hat man nicht nur eine Menge Spaß, sondern gewinnt auch noch viele neue Kontakte.

Ihr kennt euch noch nicht so gut in eurer neuen Heimatstadt Kiel aus? Kein Problem - der Stand der Stadt Kiel, mit ihrem neuen Logo „Kiel - Sailing City“ hat euch gerne weitergeholfen. Dabei handelt es sich nicht um einen Segelverein, wie die meisten Neuankömmlinge in Kiel vermuteten. Nils-Christian Wegener von der Landeshauptstadt Kiel sah dies als Chance, den neuen Kielerinnen und Kielern eine Art Willkommenskultur zu vermitteln. Er sagte dazu: „Das ist eure Heimatgemeinde“, und hieß damit alle neuen Studierenden herzlich willkommen.

Falls ihr noch nicht genau wisst, wie ihr euer Studium finanzieren sollt, dann ist eure erste Anlaufstelle das Bafög-Amt, aber ihr könntet dabei ein wenig Unterstützung gebrauchen? Die Mitarbeiter des Studentenwerkes haben euch gerne dabei geholfen. Ihr Ziel beim Markt der Möglichkeiten war: „Erste Hilfe anzubieten“ und mit den Studierenden den Weg durch die Bürokratie zu gehen. Auch bei Fragen rund um die Wohnungs-, Job- und Praktikasuche wart ihr dort an der richtigen Stelle.

 

Die FH Kiel befindet sich auf dem Ostufer in Neumühlen-Dietrichsdorf. Das Stadtteilbüro wollte euch diesen Stadtteil von Kiel gerne vorstellen und aufzeigen, was man auf dieser Seite für Möglichkeiten hat. Denn nicht nur das Westufer bietet Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Co.. David Vetter vom Stadtteilbüro Kiel Ost sagte dazu: „Auch auf dieser Seite der Förde gibt es alles ein Mal." Darüber hinaus kümmert sich das Team um das soziale Stadtprogramm sowie um die Funktions- und Substanzschwächen von beispielsweise alten Gebäuden, denn für das Stadtteilbüro Kiel Ost ist klar: „Bauliche Aufwertung = soziale Aufwertung“. Das Büro agiert zudem auch als „Bürgerhaus“, wo es monatlich Kurse und Informationsveranstaltungen anbietet.

Auch für die unter euch, die sich gerne sozial engagieren möchten, gibt es Vereine und Initiativen.

Das Nachhaltigkeitsbüro „Green & Clean“ der FH Kiel kennt ihr womöglich schon von einigen Plakaten und Stickern, die in der Fachhochschule aushängen. Ihr letztes großes Projekt war es, einen Wasserspender im großen Hörsaalgebäude aufzustellen, welcher für alle Studierenden kostenlos zur Verfügung steht. Diesen könnt ihr seit dem 4. Oktober 2017 im großen Hörsaalgebäude finden und nutzen. Zudem wurden hinter dem großen Wirtschaftsgebäude die sogenannten „Obstwiesen“ gepflanzt. Sie bestehen aus Obstbäumen, die aus dem „alten Land“ der Hansestadt Hamburg kommen und laden alle Studierenden zum Selberpflücken und Verspeisen ein.

Ihr würdet gerne mit dem Auto zur FH fahren und habt noch einen Platz frei? Dann ist die neue App „flinc-Mitfahrgelegenheit“ genau das Richtige für euch, um in netter Gesellschaft und dazu noch umweltfreundlicher zur Fachhochschule zu kommen. Außerdem hat das Nachhaltigkeitsbüro beim „Stadtradeln“ in Kiel gegen die CAU das Rennen gewonnen. Der Preis war eine Fahrradluftpumpe, welche ihr euch in der Bibliothek ausleihen könnt.

Der „kulturgrenzenlos Verein“ möchte auf freundschaftlicher Ebene den Kontakt zwischen Asylanten und Kielerinnen und Kielern herstellen. Die Idee für diesen Verein entstand 2015 an der CAU im Rahmen des „Changemaker“ Moduls. Seit Februar 2016 gibt es den Verein offiziell. Der Ablauf ist wie folgt: Ihr meldet euch bei „kulturgrenzenlos“ und bekommt im Anschluss ein Anmeldeformular, wo ihr einige Fragen über euch beantworten sollt. Aufgrund dieser Informationen wird dann ein passender „Tandempartner“ gesucht und es gibt ein Treffen mit Vereinsmitgliedern in der Alten Mu. Wenn ihr euch gut versteht, dann könnt ihr auch weiterhin schöne Aktivitäten zusammen unternehmen.

 

Dies war nur ein kleiner Einblick in die 35 Stände, die es bei dem „Markt der Möglichkeiten“ diesmal gab. Wir haben euer Interesse geweckt? Dann würden wir uns freuen, wenn ihr euch beim nächsten „Markt der Möglichkeiten“ selbst ein Bild davon machen würdet.

Text und Fotos: Jessica Steckenleiter
(veröffentlicht: 27.10.2017)