CONNECT-ED - Wege aus der sozialen Isolation durch Begegnungen im Kontext Neuer Medien. Ein Projekt zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe älterer Menschen


Projektleitung und beteiligte FH-Angehörige: Prof. Dr. Stephan Dettmers (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit), Juliane Köchling-Fahrawaran M.A., Sonja Börm M.A
Beteiligte Institutionen: Wissenschaftliche Partner: Institut für Interdisziplinäre Genderforschung & Diversity, Fachbereich Informatik & Elektrotechnik, Fachbereich Medien | Partner aus der Praxis: Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Kiel e.V., Türkische Gemeinde Schleswig-Holstein e.V., Landesseniorenrat Schleswig Holstein e.V., Verein SeniorenNet, Howe-Fiedler-Stiftung Kiel
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (Programm Forschung an Fachhochschulen – Förderlinie SILQUA-FH)
Laufzeit: 01.01.2017 bis 31.12.2019

Das interdisziplinär angelegte Forschungsprojekt nimmt zwei mögliche Problembereiche in den Lebenssituationen älterer Menschen – soziale Isolation und digitale Exklusion – gleichermaßen in den Fokus und verbindet auf innovative Weise zwischenmenschliche Begegnungen im realen wie virtuellen Raum. Ziel ist es, ein lebensweltorientiertes zielgruppenspezifisches Begegnungskonzept zu entwickeln und erproben, das soziale netzwerkorientierte Integration fördert, Menschen miteinander „vernetzt“ und so ihre Lebensqualität und soziale Teilhabe nachhaltig verbessert. Sozial benachteiligte von sozialer Isolation bedrohte Senior*innen erhöhen signifikant ihre Sozialkontakte, auch über die neu erworbene Medienkompetenz, sie steigern ihr Wohlbefinden und bilden neue soziale Netzwerke. Das Begegnungskonzept wird in drei Phasen implementiert und in allen Phasen wissenschaftlich begleitet. Es setzt sich zusammen aus niedrigschwelligen IT-Schulungen, Vernetzungsaktionen und die Einbindung in bestehende Angebote der Praxispartner und schafft so Räume für reale und virtuelle Begegnungen.

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