Tag der Lehre 2018

In diesem Jahr steht der Tag der Lehre unter dem Motto Möglichkeiten und Herausforderungen des Medieneinsatzes in der Lehre.

Er findet am Dienstag, dem 13. November 2018, von 9:30 bis 16:00 Uhr im Mehrzweckgebäude statt. 

An diesem Tag haben Sie die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen sowie mit Studierenden über Ihre Lehre auszutauschen und Beispiele guter Lehrpraxis mit Bezug zum Thema „Möglichkeiten und Herausforderungen des Medieneinsatzes in der Lehre“ kennenzulernen. Die Teilnahme von Studierenden bietet Ihnen die Chance, dieses Thema über einen kollegialen Austausch hinaus zu beleuchten. Außerdem erhalten Sie theoretisch fundierte und praktisch erprobte Impulse.

Programm

09:30-09:45  Begrüßung

09:45-10:15  World Café zum Thema "Digitalisierung in der Berufswelt - Was bedeutet das für die Lehre an der FH Kiel?

10:15-11:00  Studentisches Lernen mit digitalen Medien: Eine europäische Perspektive

11:00-12:15  Postersession mit themenbezogenen Lehrpraxisbeispielen

12:15-12:45  Pause mit Snacks

12:45-14:45  Parallele Workshops zum Einsatz von Medien in der Lehre:

14:45-15:00  Kaffeepause

15:00-16:00  Podiumsdiskussion im Fishbowl-Format ENTFÄLLT statt dessen, Zusammenfassung des World Cafés und Gelegenheit für Austausch und Feedback

Anmeldungen zum Tag der Lehre senden Sie bitte per Mail an marleen.menk(at)fh-kiel.de

Einladung zur Einreichung von Beiträgen

Während der Postersession im Rahmen des Tags der Lehre haben Sie die Möglichkeit, Ihren Kolleginnen und Kollegen Beispiele aus Ihrer Lehrpraxis vorzustellen, die sich Ihrer Erfahrung nach besonders eignen, Medien in Ihrer Lehre einzusetzen bzw. darzulegen, wie Sie mit Herausforderungen umgegangen sind, bis der Medieneinsatz optimal in Ihren Lehrkontext integriert war. Die Maßnahme muss nicht neu oder von Ihnen selbst kreiert sein. Interessant ist der Kontext an der Fachhochschule Kiel, in dem sie eingesetzt wird. Zudem haben Sie Gelegenheit, Praxisbeispiele anderer Lehrpersonen kennenzulernen und darüber ins Gespräch zu kommen.

Hiermit laden wir Sie ein, einen Beitrag einzureichen. Nutzen Sie für die Einreichung das Formular zur Einreichung von Beiträgen. Senden Sie das ausgefüllte Formular bitte bis zum 15.10.2018 per Email an marleen.menk(at)fh-kiel.de.

Studentisches Lernen mit digitalen Medien: Eine europäische Perspektive

Das CHE Hochschulranking erfasste 2014/2015 erstmalig die Nutzung digitaler Medien im Studienalltag bei knapp 30.000 deutschen Studierenden. Im aktuellen Europaranking 2017/2018 kamen noch einmal mehr als 25.000 Studierende aus ganz Europa hinzu. Der Vortrag erlaubt Lehrenden und hochschulpolitischen Entscheidungsträgern einen wichtigen Blick auf digitalisierte Hochschullehre im europäischen Vergleich. Er zeigt auf, dass Studierende bei der Nutzung digitaler Medien zu einem Großteil weiterhin eher konservativ agieren. Das Bild des vielseitig orientierten Studierenden, der sich aus dem umfangreichen Angebot verfügbarer Medien ein individuelles Lernportfolio zusammenstellt, entspricht unabhängig vom Alter der Studierenden nicht der breiten Realität. Die private Nutzung digitaler Medien übersetzt sich nicht zwangsläufig in den Hochschulalltag. Digitale Lehre funktioniert vor allem dann, wenn Dozierende sie proaktiv einführen. Diese Abhängigkeit des Digitalisierungsgrades vom Angebot wird in der vorliegenden Befragung am Beispiel verschiedener Studiengänge, z.B. solchen mit IT-Fokus, besonders gut sichtbar: Dort, wo digitale Medien einen obligatorischen Bestandteil des Lernprozesses ausmachen, ist die Verbreitung bereits heute hoch.

Referent: Dr. Malte Persike, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Peerreview-Verfahren in der Lehre

Gerade in großen Gruppen ist es schwierig allen Studierenden ausführliche Rückmeldung zu geben. Der Einsatz von Peerreview-Verfahren kann hier Abhilfe schaffen, da die Arbeitsergebnisse des Studierenden von ihren „peers“ begutachtet werden und die Studierenden eine Rückmeldung erhalten. Zudem reflektieren die Studierenden im Reviewprozess auch die Bedeutung der einzelnen Review-Kriterien für ihre eigene Hausarbeit. In der Veranstaltung wird der Einsatz von Peerreview-Verfahren in unterschiedlichen Veranstaltungen vorgestellt und es ist Zeit, um eine Übertragbarkeit auf die eigene Lehre zu diskutieren.

Referentin: Prof. Dr. Ute Vanini

Moodle-Tests als Lernzielkontrollen – Erfahrungsbericht

Der Kurzvortrag mit anschließender praktischer Übung adressiert das Prinzip der Moodle-Tests sowie seine Möglichkeiten und Grenzen. Der Vortragende berichtet über seine Ziele, die er mit Moodle-Tests erreichen wollte sowie über seine praktischen Erfahrungen mit den Studierenden in diesem Zusammenhang. Es werden ferner einige Grundvoraussetzung für die Anwendbarkeit von Moodle-Tests sowie rechtliche Aspekte behandelt. Es folgen praktische Planungs- und Vorgehenshinweise. In einer Rechnerübung erhalten die Teilnehmer des Workshops die Gelegenheit, einen kleinen eigenen Moodle-Test zu erstellen.

Referent: Prof. Dr. Kai Graf

Praxisworkshop Mind Mapping ENTFÄLLT

Als Lehrende ist unsere Kreativität permanent gefordert. Ständig sind wir herausgefordert unsere Lehre weiter zu entwickeln. Es müssen Lehrinhalte von Modulen aktualisiert werden, neue Vorlesungsinhalte oder Übungsveranstaltungen müssen geplant werden. Im Diskurs mit Studierenden sind Informationen zu sammeln, strukturieren und anschließend bereitzustellen. Mit dem Einsatz von Mind Mapping werden diese kreativen Prozesse einfacher und effektiver gestaltet. Mind Mapping unterstützt und fördert die „natürlichen“ Denkprozesse unseres Gehirns und fördert die Kreativität des Einzelnen und/oder einer ganzen Gruppe.

Im Mittelpunkt des Praxisworkshops Mind Mapping steht die praktische Anwendung der Mind Mapping Methode. Der Einsatz von Mind Mapping im Rahmen einer Besprechung/Lehrveranstaltung wird praktisch geübt, Übungen an praxisorientierten Beispielen im Rahmen der Lehre und Lehrvorbereitung werden durchgeführt. Die Funktion und Arbeitsweise einer aktuellen Software zur Erstellung von Mind Maps wird in praktischer Anwendung vermittelt.

Referent: Thomas Abraham

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