Studieren an der FH Kiel: Aufwind für frische Ideen

Frische Seeluft, das Wasser direkt vor der Haustür, ein aufstrebendes Stadtbild und in der Wissenschaft immer einen Schritt voraus: Wer in Kiel studiert, hat eine hervorragende Entscheidung für die persönliche und berufliche Zukunft getroffen. 

Die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt ist jung, 13 Prozent der rund 248.000 Einwohner*innen sind Studierende. 7700 von ihnen haben sich für ein Studium an der FH Kiel auf dem Kieler Ostufer in Dietrichsdorf entschieden.  

Hier profitieren sie von der praxisorientierten, interdisziplinär ausgerichteten Lehre und Forschung, den zukunftsweisenden Fachgebieten und einem Campus, der Kultur und Zusammenhalt hochhält. 

Die Studierenden der FH schätzen es, dass sie fachlich breit aufgestellt sind, dass sie lernen, lösungsorientiert zu handeln, sich auf berufliche Veränderungen einzustellen und sich auf immer neue Perspektiven und Kulturen einzulassen. 

Ob Einblicke bei inländischen und ausländischen Kooperationspartnern der Hochschule, Praktika oder Abschlussarbeiten bei Non-Profit-Organisationen, eine Kunstgalerie auf dem Campus, gemütliche Cafés abseits des Massenkonsums, Segel- und Paddelmöglichkeiten, ein eigener Strandabschnitt, kostenfreie Weiterbildungskurse und Exkursionen, Partys mit Menschen aus aller Welt oder Grillfeste nach der Vorlesung: Die FH Kiel ist ein Ort, wo die Zukunft aktiv gestaltet, Toleranz und Weltoffenheit gelebt und das Miteinander unterstützt werden. 

Die Studiengänge der FH Kiel sind besonders und teilweise einzigartig: Medieningenieur*innen, Öffentlichkeitsarbeiter*innen, Physiotherapeut*innen – in den sechs Fachbereichen Agrarwirtschaft, Medien und Bauwesen, Informatik und Elektrotechnik, Wirtschaft, Maschinenwesen sowie Soziale Arbeit und Gesundheit ist für jeden und jede das passende Studium dabei. Mit diesen Möglichkeiten schafft die FH Kiel nicht nur akademische Ausbildungsplätze, um die Talente junger Menschen zu fördern, sondern trägt auch zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung im und für das Land Schleswig-Holstein bei.

Und die Landeshauptstadt Kiel ist modern und bunt, es gibt immer etwas zu sehen, zu erleben, zu entdecken: stilvolle Cafés und studierendenfreundliche Restaurants, Parks und Gärten zum Entspannen, Theater- und Opernaufführungen, Open-Air-Konzerte, Segelschiffe, die Flaniermeile in der Holstenstraße, Städtepartnerschaften mit Tallin, San Francisco oder Brest, vielversprechende Start-Ups und IT-Zentren, Fahrrad- und Fährstrecken in alle Richtungen – und wo sonst kann man mit dem Schiff zur Vorlesung schippern?  

Das Wohnen in einer Studienstadt wie Kiel ist für die meisten Studienanwärter*innen das wichtigste Kriterium bei der Wahl für einen Studienort. In Dietrichsdorf, optimal an das Stadtzentrum durch Bus (25 Minuten zum Hauptbahnhof), Radstrecke und Fähre (10 Minuten bis zum Landtag) angebunden, steht deshalb die studentische Wohnanlage Dietrichsdorf im Eichenbergskamp. Hier gibt es 97 Wohnungen inklusive Dusche/WC, WLAN und Einbauküche, mit und ohne Möbel. Sogar Parkplätze sind hier zu mieten. In einer Sechser-, Fünfer-, Vierer-, Dreier- und Zweier-Wohngemeinschaft beträgt die Miete zwischen 204 und 234 Euro im Monat – gute Preise, die auch durch die Ergebnisse des Studentenwohnpreisindex auf Grundlage der Datensätze von Immobilienscout24 und wg-suche.de aus Oktober 2018 belegt werden: Kiel gehört demzufolge zu den günstigsten Städten zum Studieren in Deutschland. 

In Dietrichsdorf gibt es sogar einen Wohnheimtutor für alle internationalen Studierenden an der FH, der Auslandserfahrung mitbringt, mehrere Sprachen spricht und sich in Kiel gut auskennt. Bikash Banstola kommt aus Nepal und steht bei Fragen rund um das Leben im Wohnheim zur Verfügung, hilft, wenn man sich in Kiel unwohl fühlt oder stellt Kontakt zu anderen Mitbewohner*innen her. Aktuell ist die Wohnanlage Dietrichsdorf zu 100 Prozent ausgelastet. Zum Sommersemester 2019 sind laut Studentenwerk nach jetzigem Stand wieder 21 Zimmer frei, die ab dem 16. Januar 2019 neu verlost werden. 

Auch auf dem Westufer der Stadt gibt es mehrere Studentenwohnheime, aktuell entsteht eine ganz neue Wohneinheit in der Feldstraße 46. 

Um einen Platz in einem Wohnheim in Kiel zu erhalten, gilt: Je früher man sich bewirbt, desto besser. Für einen Platz für ein Sommersemester endet die Bewerbungsfrist am 15. Januar, für das Wintersemester am 15. Juli. Eine Zusage kommt frühestens sechs Wochen vor dem 1. März oder dem 1. September, danach laufend bis zum Ende eines Semesters. Über den Online-Antrag des Studentenwerks Schleswig-Holstein bewirbt man sich auf einen solchen Wohnplatz. Hilfreiche Tipps hierzu hat das Studentenwerk zusammengefasst. 

Wenn es mehr Bewerbungen als freie Zimmer gibt, bestimmt das Los im EDV-Programm der Wohnheimverwaltung. Wer auf der Warteliste steht, hat die Möglichkeit, ein Zimmer zu bekommen, wenn Studierende ihren Anspruch auf einen Wohnheimplatz wieder kündigen, weil sie zum Beispiel doch in einer anderen Stadt studieren werden, eine WG gründen oder alleine wohnen wollen. 

Die Chancen auf eine Wohnung im Sommersemester sind größer als im Wintersemester, weiß Astrid Dürkoop, Abteilungsleiterin für Wohnen und Facility Management des Studentenwerks SH. „Da im Winter mehr Studiengänge beginnen, gibt es auch mehr Bewerber und Bewerberinnen. Erfahrungsgemäß können dann wir nicht allen Studierenden einen Wohnheimplatz anbieten, weshalb auch Prognosen schwierig zu treffen sind. Immer mehr Studierende streben nach Kiel, daher bemühen wir uns, Alternativen populär zu machen.“

Eine solche Alternative ist das unter anderem durch die Stadt geförderte Projekt „Wohnen für Hilfe“. Seit 2012 trägt das Studentenwerk die Initiative um Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden, Familien und Rentner*innen zu schaffen. 

Die Idee ist einfach: In Kiel leben viele ältere Menschen allein in großen Wohnungen oder Häusern. Sie haben also ausreichend Platz, brauchen aber Hilfe bei ganz alltäglichen Aufgaben wie dem Wäschewaschen, dem Einkauf, dem Kochen, dem Saubermachen. Manchmal wünschen sie sich auch nur nette Gesellschaft, gute Gespräche und eine Verbindung zur modernen Welt junger Menschen. 

Aber nicht nur Senior*innen, sondern auch Familien brauchen manchmal Unterstützung im Haushalt, bei der Kinderbetreuung oder ihren Haustieren. 

Hier kommen die Studierenden ins Spiel. Ob aus sozialer Initiative oder um Miete zu sparen: Bei „Wohnen für Hilfe“ können Studierende preiswerten Wohnraum mit ihrer Zeit und ihrem Engagement bezahlen. Pro Quadratmeter Wohnraum bieten sie im Monat eine Stunde Hilfe an und zahlen anteilig aufkommende Nebenkosten für Heizung und Strom. Beim Studentenwerk erhält man alle benötigten Formulare für die Projektteilnahme, Informationen zu teilnehmenden Partner*innen und wichtige Tipps. 

Momentan gibt es zwei Wohnangebote für Tierliebhaber*innen:

In Neuwittenbek am Nord-Ostsee-Kanal (rund 25 Minuten mit dem Auto zur FH, 22 Kilometer entfernt) gibt es 15 Quadratmeter in einem Anwesen mit großem Garten und Pferden bei einem älteren Herrn zu bewohnen, sein Sohn wohnt mit der Familie ebenfalls auf dem Grundstück. Der oder die Studierende sollte hier Begeisterung für Pferde mitbringen, denn als Gegenleistung zum Wohnen sind die Vierbeiner zu betreuen. 

In Achterwehr (etwa 20 Minuten mit dem Auto zur FH, 21 Kilometer entfernt) stehen in einem Haus bei einer berufstätigen Ärztin ein bis zwei Zimmer (bis zu 20 Quadratmeter) mit eigenem Bad zur Verfügung. Es leben zwei Hunde und drei Katzen im Haus, das auch einen Garten hat. Die Hauptaufgabe bei dieser Wohnpatenschaft ist das Hundesitting. 

„Wohnen und studieren in Kiel ist möglich und lohnt sich langfristig gesehen“, sagt Astrid Dürkoop. „Wer sich rechtzeitig kümmert, geduldig ist, Offenheit sowie Initiative zeigt, hat gute Chancen.“ 

Das heißt also: rechtzeitig beim Studentenwerk melden, um in Kiel eine sehr gute Unterkunft zu finden, damit man das Studium aufnehmen und die Zukunft gestalten kann. 

Wir freuen uns auf alle neuen Studierenden an der FH Kiel – Bewerbungen zum Sommersemester für zulassungsbeschränkte Studiengänge laufen bis zum 15. Januar. Bewerbungsfristen für zulassungsfreie Studiengänge weichen ab und sind hier einzusehen.  

Julia Königs

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