Neues von erdnahen Satelliten

Erdnahe Observatorien, einige 100 Kilometer über der Erde, liefern uns heute wichtige Messergebnisse, unter anderem über das Erdklima. In einem allgemeinverständlichen Vortrag erläutert Prof. Dr. Sowada neue Ergebnisse. Thomas Schröder rundet mit Mitteln moderner Planetariumstechnik das Programm ab.

Optische Strahlung von Sternen wird seit Galilei mit Teleskopen von der Erdoberfläche aus beobachtet. Das ist möglich, weil sichtbares Licht von der Atmosphäre durchgelassen wird. Auch Satelliten sind mit Teleskopen ausgestattet worden. Das bekannteste darunter ist das „Hubble-Space-Telescope“, dessen Bilder von atemberaubender Schönheit sind. Dadurch hat sich unser Verständnis über Vorgänge im Kosmos in den vergangenen Jahrzehnten wesentlich erweitert.

Die Beobachtung bei Lichtwellenlängen, die in der Atmosphäre absorbiert werden, ist nur von Satelliten aus möglich. Mit Hilfe des Satelliten „Spitzer“ haben Wissenschaftler durch Messung von infraroter Strahlung neue Strukturen um alte Sternsysteme entdeckt. Der Satellit „Chandra“ lässt mit einem Teleskop im Bereich der Röntgen-Strahlung Bilder entstehen, die kein Mensch so erkennen könnte.

Andere Satelliten beobachten die Erde, um verbesserte Tatsachen über das Erdklima zu erhalten. Die Missionen „Aqua“, „Aura“, „Jason“ und „Grace“ liefern Messdaten, die zeigen, wie ernst der Klimawandel genommen werden muss und wie wenig wir denen vertrauen sollten, die die Glaubwürdigkeit von wissenschaftlicher Erkenntnis in Zweifel ziehen.

Datum: Freitag, 29. November 2019 um 18:30 Uhr

Ort: Mediendom-Kuppel

Eintritt: 7,00 € (ermäßigt 5,00€)

Dauer: 60 Minuten

FSK 0 ・Altersempfehlung ab 10 Jahren