
Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD)
Aufgaben
Das Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD) ist ein zentrales Institut der Fachhochschule Kiel. Es initiiert, koordiniert und führt Projekte und Studien (wissenschaftliche Begleitstudien, Evaluationen) zu gender- und diversityspezifischen Fragestellungen in unterschiedlichen Feldern der Forschung, insbesondere im MINT-Bereich, durch. Mit seinem spezifischen Wissens- und Kompetenzprofil, das durch
- Anwendungsbezug
- Praxisrelevanz
- Interdisziplinarität und
- Internationalität
geprägt ist, liefert es essentielle Beiträge zum demografischen Wandel (Forschungsagenda 2020 der FH Kiel). Das Institut betreibt internen und externen Wissenstransfer in Form von Vorträgen, Tagungen, Workshops, Seminaren, Sommerschulen und Publikationen.
Weitere Informationen:
Broschüre 25 Jahre Frauen- und Genderforschung an der Fachhochschule Kiel
"Forschung für eine bessere Gesellschaft", viel. Das Campusmagazin der FH Kiel, Heft 02/2019, S. 70-72.
"Zwischen Erfolgen und grossen Herausforderungen", viel. Das Campusmagazin der FH Kiel, Heft 01/2017, S. 50-53.
Aktuelles
Frauen für den Frieden
Kooperationsveranstaltung unter Beteiligung der FH Kiel
Dienstag, 21. September 2021, 18.00 Uhr
Haus des Sports
Winterbeker Weg 49
24114 Kiel
Es gelten die Abstands- und Hygieneregeln des Veranstaltungsortes
Zur Anmeldung
Programm
Begrüßung
Dr. Hauke Petersen
Stellvertreter des Landesbeauftragten für politische Bildung
Grußworte
Niklas Sievers
Präsident der Europäischen Bewegung Schleswig-Holstein
Anke Homann
Vorsitzende des LandesFrauenRates Schleswig-Holstein
Lesung und Vortrag
„Seid doch laut! Die Frauen für den Frieden in Ost-Berlin“
Almut Ilsen und Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Erfahrungsberichte „Frauen für ein demokratisches und freies Belarus“
Ina Ruminantseva und Yulyia Salauyova
Belarussische Gemeinschaft RAZAM
Moderiertes Gespräch
Almut Ilsen
Prof. Dr. Ruth Leiserowitz
Ina Ruminantseva
Yulyia Salauyova
Anke Homann
Es geht mehr, als wir denken. Mit Mut in unsere Zukunft! Tech & Taff 2021 - frauen.unternehmen.digitalisierung
Kooperationsveranstaltung im Rahmen der #diwokiel21
Mittwoch, 15. September 2021, 14:00 – 17:00 Uhr
Programm
Hier können Sie sich kostenlos für die Online-Veranstaltung anmelden.
Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/83490203123
Projekt in Vorbereitung
Womanhouse –> ff.
Im Februar 1972 etablierte das 'Feminist Art Program' des California Institute of Art mit 'Womanhouse', seinem Auftakt- und kooperativen Gemeinschaftsprojekt, die feministische Kunst im öffentlichen Bewusstsein. Womanhouse war die erste „female-centered art installation to appear in the Western World”. Mit diesem produktiven Projekt und alternativen Ort machten die beteiligten Künstlerinnen sich und ihr Schaffen autonom von den institutionellen Strukturen der Kunstwelt, in denen sie kaum Beachtung bzw. Berücksichtigung fanden. Ihre Kunst und künstlerischen Strategien sind mittlerweile, von einer neuen Generation Kunstschaffender differenziert und diversifiziert, längst im Kunstbetrieb angekommen und dort fester Bestandteil. Nichtsdestotrotz sind Künstlerinnen auch weiterhin – z.B. in Museumssammlungen – unterrepräsentiert. Zum 50jährigen Jubiläum von Womanhouse werden im Rahmen einer explorativen Studie an der Schnittstelle von Kunstgeschichte und Gender- & Diversitätsforschung international wirkende Künstler*innen zum gegenwärtigen Status Quo befragt.
Neu erschienen

Thege, Britta; Köchling-Farahwaran, Juliane, Börm, Sonja & Dettmers, Stephan: Wege aus sozialer Isolation für ältere Menschen im Kontext Neuer Medien. CONNECT-ED - Ein Projekt zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe. Wiesbaden: Springer VS 2021
Kooperationsprojekt mit dem Landesfrauenrat Schleswig-Holstein e.V.
"Explorative Studie zur Entwicklung innovativer Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und familiären Verpflichtungen unter Corona-Bedingungen"
Gegenstand der qualitativ angelegten Studie sind die Erfahrungen von erwerbstätigen Eltern mit betreuungspflichtigen Kindern in Schleswig-Holstein während des Lockdowns zum Umgang mit Arbeitsorganisation, Homeschooling und Kinderbetreuung. Ermittelt werden aus Sicht der Betroffenen Ideen und Vorschläge, wie Eltern und insbesondere Mütter künftig in ähnlichen Situationen besser entlastet werden können. Ziel ist, innovative Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und familiären Verpflichtungen unter Corona-Bedingungen zu entwickeln und Empfehlungen abzuleiten.
Forschungs-Praxis-Projekt im BMBF-Förderprogramm "Forschung an Fachhochschulen"
"Verbesserung der Gesundheitskompetenz von funktionalen Analphabet*innen mit und ohne Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien"
In einem partizipativen (Forschungs-)Prozess zusammen mit funktionalen Analphabet*innen mit und ohne Migrationshintergrund wird eine vertrauenswürdige mehrsprachig verfügbare kultursensible App ohne Lesetexte entwickelt, um ihnen Zugang zu und Teilhabe an Gesundheitsinformationen zu ermöglichen und damit gelingende Integration und Chancengerechtigkeit zu fördern. Es wird das regionale Kompetenznetz DiGeKo-Net gegründet. Start: Oktober 2020
Aktuelle Informationen zum Projekt:


