Junge Tüftler*innen entwickeln Ideen für das Bauen der Zukunft

Regionalwettbewerb der FIRST® LEGO® League an der FH Kiel

2017 lautete das Motto des Wettbewerbs: „Hydro DynamicsSM“, die Roboter mussten selbstständig Aufgaben rund um die Nutzung, den Transport und die Entsorgung von Wasser bewältigen. Foto: FH Kiel

Die Zukunft des Bauens steht im Mittelpunkt des diesjährigen internationalen, naturwissenschaftlichen Wettbewerbs der FIRST® LEGO® League (FLL). Der Regionalwettbewerb der FLL findet am Sonnabend, 30. November 2019, an der Fachhochschule (FH) Kiel statt, das RobertaRegioZentrum der Hochschule richtet ihn zum sechsten Mal aus. In diesem Jahr haben sich rund 130 Schüler*innen angemeldet, sie kommen von einer Hamburger und 15 schleswig-holsteinischen Schulen. (Unter www.fh-kiel.de/presse/flyer/2019/191127_teamliste_fll_2019.pdf finden Sie eine Liste der Teams)

In 16 Teams haben sich die zehn bis 16 Jahre alten Schüler*innen mit dem Thema „CITY SHAPERSM – Gestaltet das Bauen der Zukunft“ auseinandergesetzt. Schon acht Wochen vorher, unter Leitung eines erwachsenen Coaches, haben Sie auf der Basis von LEGO Mindstorms damit begonnen, einen Roboter zu konstruieren und zu programmieren, der eigenständig knifflige Aufgaben bewältigen kann. Neben dieser praktischen Vorbereitung lösen die Teams auch eine durchaus anspruchsvolle theoretische Forschungsaufgabe. In dem Aufruf zum Wettbewerb heißt es: „Lasst uns bessere Orte zum Leben und Arbeiten für alle Menschen entwerfen und bauen! Kombiniert […] eure Fähigkeit, Probleme zu lösen, mit eurer Kreativität, und gestaltet eine bessere Zukunft – gemeinsam mit euren Freunden.“

Am Wettbewerbstag stellen die Schüler*innen ihre Handlungsempfehlungen der Jury vor. Die Gewinnerteams können sich auf den FLL-Semi-Finals für das zentraleuropäische Finale in Offenburg im März 2020 qualifizieren.

Parallel zum Regionalwettbewerb findet zum dritten Mal der FIRST® LEGO® League Junior-Wettbewerb statt. Dieses Mal lernen die Junior-Teams, Gebäude der Zukunft zu entwerfen: für alle zugänglich, umweltfreundlich und gewappnet für alle Wetterlagen. Rund 30 Schüler*innen zwischen sechs und zehn Jahren treten in sechs Teams gegeneinander an und präsentieren ihre Ideen.

Der gesamte Wettbewerb dauert von 9 bis 17 Uhr, ab 12.30 Uhr starten die Roboterwettkämpfe. Gäste sind herzlich willkommen.