Institut für Weiterbildung

Unsere Hochschule versteht Wissenschaftliche Weiterbildung als Kernaufgabe, um Menschen bei ihrem „Lebenslangen Lernen“ zu unterstützen. Wir erfüllen mit dieser Mission auch unseren gesetzlichen Auftrag neben Forschung und Lehre im klassischen Studium.

Unsere Hochschule versteht Wissenschaftliche Weiterbildung als Kernaufgabe, um Menschen bei ihrem „Lebenslangen Lernen“ zu unterstützen. Wir erfüllen mit dieser Mission auch unseren gesetzlichen Auftrag neben Forschung und Lehre im klassischen Studium.

Das Angebot wendet sich an Menschen, die im Beruf stehen und für sich neue Herausforderungen sehen. Es spiegelt zum einen die Kernkompetenzen der Fachhochschule wider und wird zum anderen durch Fragen und Themen aus dem Berufsleben ergänzt. Professorinnen und Professoren und Dozentinnen und Dozenten aus der Praxis sichern die Qualität der Veranstaltungen. Entsprechend dem Selbstverständnis der Hochschule legen wir Wert auf Handlungs- bzw. Anwendungsorientierung bei wissenschaftlicher Fundierung: "Nichts ist so praktisch wie eine gute Theorie." (Kurt Lewin, 1890 – 1947)

Aktuelles

Termine NaturSpielpädagogik 2019- 21

Auch im nächsten Jahr soll wieder eine Weiterbildung NaturSpielpädagogik gestartet werden. Die Termine stehen bereist schon fest - vorbehaltlich von Änderungen:

1. Semester

2. Semester

06.09. – 08.09.2019
(Auswahlseminar)

21.02. – 23.02.2020

18.10. – 20.10.2019

17.04. – 19.04.2020

22.11. – 24.11..2019

15.05. – 17.05.2020

10.01. – 12.01.2020

26.06. – 28.06.2020

3. Semester

4. Semester

28.08. – 30.08.2020

19.02. – 21.02.2021

23.10. – 25.10.2020

16.04. – 18.04. 2021

20.11. – 22.11.2020

21.05. – 23.05.2021

15.01. – 17.01.2021

18.06. – 20.06. 2021

Die Seminare finden überwiegend im Seminarhaus Ökosiedlung „Am Moorwiesengraben“ in Kiel statt. Einzelne Exkursionstage an ausgewählte Naturorte werden im Seminar bekanntgegeben.

Abschlusskolloquium in einem Tagungshaus mit Übernachtung und Verpflegung (hierfür kann Bildungsurlaub beantragt werden): 26.-30.07. 2021

Weitere Informationen:

Ute Schulte Ostermann – Dozentin
Diplom Sozialpädagogin
Spiel- und Theaterpädagogin FH
Natur- und Umweltpädagogin
T 0431 / 71 14 46
T 0157/ 72 90 15 50
ute(at)schulteostermann.de

Sylva Brit Jürgensen – Dozentin
Sonderschullehrerin
Spiel- und Theaterpädagogin FH
T 0179/ 2 13 23 75
sylva.juergensen(at)gmx.de

Gleichspannung in der Energieversorgung

Tbd: Januar 2019, 13:00 - 17:00 Uhr, Fachhochschule Kiel

Tbd: März 2019, 13:00 - 17:00 Uhr, Fachhochschule Kiel

Teilnehmerbetrag pro Veranstaltung: 350€ inkl. Schulungsunterlagen, Getränke und Snacks.

Dozent: Prof. Dr.-Ing Kay Rethmeier (http://www.rethmeier.info/)

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zur Online-Anmeldung kommen Sie hier.

Wichtiger Hinweiss: Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 10 Personen beschränkt.

Delegation aus China

Eine vierzehnköpfige Delegation aus Kitaträgern, Kitaleitungen und Institutsangestellten aus Peking hat sich in Deutschland über die wissenschaftliche Weiterbildung "NaturSpielpädagogik" des Instituts für Weiterbildung der Fachhochschule sowie über Natur- und Waldkindergärten informiert. Das Ziel der Reise war es zu prüfen, ob diese Form der Weiterbildung und Kinderbetreuung auch in China möglich sei. Dazu besuchte die Delegation  vom 14.- 19.06.2016 verschiedene Einrichtungen in Kiel, Flensburg und in Niedersachsen.

Am 16.06.2016 gaben die Dozentinnen Ute Schulte Ostermann und Sylva Brit Jürgensen mittels Vortrag einen Einblick in die Methoden der NaturSpielpädagogik.  Der praxisorientierte Workshop „Pflanzen bestimmen- Pflanzen eine Stimme geben“ fand am regulären Ort der Weiterbildung im Naturerlebniszentrum Kollhorst  statt.

Von der Delegation erhielten die Dozentinnen sowohl zum Konzept der NaturSpielpädagogik als auch zum Workshop sehr viele positive Rückmeldungen. Der ganzheitliche, kreativ-künstlerische Ansatz des "Entdeckenden Lernens" begeisterte die Teilnehmer. Erstaunt und beeindruckt äußerten sie in der Reflexionsrunde des Workshops, dass sie noch nie so umfassend und mit Freude Pflanzen kennengelernt und bestimmt haben.

Veranstalter der Reise ist die Firma CEAPTUS mit dem Feifeitu Institut für Technik, Bildung und Forschung, die eng mit den Hochschulen in Peking zusammen arbeitet. Die Delegation wurde von Herrn Di Wang vom Feifeitu Institut und von Ute Schulte Ostermann, Dozentin der NaturSpielpädagogik und Vorsitzende des Bundesverband der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland e.V. (BvNW) begleitet.

Herr Wang berichtet, dass in China Kindergärten teuer und rar sind, sie seien immer noch von der Leistungsschulung geprägt und die Ausbildung der Pädagogen ist nicht mehr zeitgemäß. Es findet zur Zeit ein Umbruch, eine Umstrukturierung statt. Neue Richtlinien der Regierung zielen darauf ab, nicht wie früher reines Wissen zu vermitteln, sondern das Kind mehr in den Vordergrund zu stellen und seine Fähigkeiten zu fördern. Entsprechend werden qualitativ bessere Ausbildungen der Pädagogen angestrebt.

Amy, eine junge Pädagogin leitet in Peking zwei Einrichtungen mit jeweils 250 und 278 Kindern. Sie sagte : „Ich bewundere, dass Kindern im Waldkindergarten Raum und Zeit gegeben wird, sinnlich wahrnehmend, selbstständig und selbstbestimmt durch kreative Aktivitäten im Freien zu lernen. Auch, dass die Kinder in der Lage sind, ein Problem zu diskutieren, es durch Kommunikation und Ausprobieren zu lösen.“ Weiter lobte sie das ausgeprägte Sozialverhalten, das sie bei den Kindern beobachten konnte. Auch wenn Einrichtungen wie ein Waldkindergarten in dieser Form in Peking (noch) nicht möglich seien, es geht um die Grundsätze. Da sei Deutschland pädagogisch betrachtet ein Vorbild: "Um etwas zu lernen, dafür sind wir hergekommen."

Das Feifeitu Institut für Technik, Bildung und Forschung ist sehr an der "Wissenschaftlichen Weiterbildung NaturSpielpädagogik" des Instituts für Weiterbildung der Fachhochschule Kiel und an Konzepten von Waldkindergärten interessiert. Damit sich in China etwas verändern kann, hat das Feifeitu Institut die beiden Dozentinnen nach China eingeladen. Frau Schulte Ostermann wird schon im Juli nach Peking reisen. Das Feifeitu Institut möchte ihr einen Einblick in die chinesische Frühpädagogik, in die Einrichtungen und die Ausbildung von Pädagogen ermöglichen. Im nächsten Schritt soll gemeinsam überlegt werden, welche naturpädagogischen Parameter aus Deutschland auf China übertragen werden können.