Blick hinter den Staubschleier - das James Webb Space Teleskop

Der Nachfolger des Hubble Teleskops lüftet Geheimnisse des Alls

Das JWST ist der Nachfolger des berühmten Hubble Weltraumteleskops. 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt blickt es mit dem größten Spiegel ins All, der je in den Weltraum transportiert wurde: 6,5 Meter im Durchmesser. Es kann durch kosmische Staubwolken hindurchsehen, wird die Geburtsstätten junger Sterne zeigen und helfen die Frühzeit des Universums besser zu verstehen.

Im Dezember 2021 ist das Teleskop gestartet, mehr als 10 Jahre später als ursprünglich geplant. Petra Mohr wird einen Überblick über die Themen und Forschungsgebiete zeigen, die mit dem neuen Teleskop möglich sind. Darunter sind zum Beispiel die genaue Untersuchung der Atmosphären von Planeten, die um andere Sterne kreisen, aber auch die Beobachtung der ersten Galaxien, die im jungen Universum vor rund 13 Milliarden Jahren entstanden sind, und die bisher selbst mit den empfindlichsten Instrumenten nicht sichtbar gemacht werden konnten. Aber auch unser Sonnensystem selbst birgt noch Geheimnisse, die das JWST lüften soll: So sind Beobachtungen von Resten aus der Entstehungszeit des Sonnensystems geplant, die jenseits des Planeten Neptun immer noch ihre Bahn um die Sonne ziehen.

Zum Start des James Webb Telescope hat die ESA einige Materialien für Präsentationen in den Planetarien vorbereitet, die während des Vortrages vorgeführt werden können.
 

Ort: Mediendom-Kuppel

Termin: 11.03.2022

Eintritt: 7,00€ (Ermäßigt 5,00€)

Dauer: 60 Minuten

Lehr- und Lernprogramme ・Altersempfehlung ab 12 Jahren

Jetzt reservieren

 

Copyrights der Materialien (ESA):