Pagoden auf dem Campus© L. Gehde
Das „Internationale Fest“ am Sokratesplatz lockte zahlreiche Interessierte.

Internationales Fest auf dem Campus

von Leon Gehde

Vor dem Gebäude 19 veranstalteten das Zentrum für Sprachen und Interkulturelle Kompetenz (ZSIK), das International Office (IO) und das Studienkolleg der FH Kiel am 20. September 2022 erstmals das „Internationale Fest“. Studierenden aus In- und Ausland bot es die Möglichkeit, sich über die Angebote von Sprachkurs bis Auslandssemester oder das Buddy-Programm zur Unterstützung internationaler Studierender an der FH zu informieren.

Pagoden auf dem Campus
Das „Internationale Fest“ am Sokratesplatz lockte zahlreiche Interessierte.

„Bei uns kann man Kurse in zwölf Sprachen belegen“, so Elena Willson, Lehrkraft für Englischkurse am ZSIK. Die Britin war Ideengeberin für die Veranstaltung und möchte gemeinsam mit ihren Kolleg*innen die Angebote des Internationalen Zentrums der FH Kiel sichtbarer machen. „Nach dem Studium muss man für so einen Sprachkurs viel Geld zahlen“, fügt sie augenzwinkernd hinzu.

Unter strahlend blauem Septemberhimmel gab es dabei Pfannenkuchen und Heißes vom Grill. Für passendes internationales Flair sorgte das Duo „LOS ZORROS“, das mit Gitarre und spanischem Gesang dem Sokratesplatz mediterranes Ambiente verlieh. „Wo’s Essen und Trinken gibt, entstehen gute Gespräche“, so Besucherin Alexandra Hitz. Die Studentin der Sozialen Arbeit macht einen C1-Kurs in Englisch und kann das zusätzliche Sprachelernen nur empfehlen. „Man sitzt mal nicht neben den üblichen Kommiliton*innen. Mein Nachbar im Englischkurs, mit dem ich mich sehr gut verstehe, ist Informatiker“, schmunzelt Hitz.

Eine Frau
Englisch-Lehrkraft und Ideengeberin Elena Willson auf dem „Internationalen Fest“.

Vor sich stehen hatte Willson eine Box zur Abstimmung, wo es zur nächsten Exkursion mit ihrem Englischkurs hingehen soll. Zur Auswahl standen Edinburgh, Manchester und York sowie Dublin. Augenscheinlich votierten die meisten Abstimmzettel für die irische Hauptstadt – wäre das also geklärt. Die Britin, die der Liebe wegen nach Kiel zog, war am Ende der Veranstaltung sichtlich zufrieden: „Alle Grillwürstchen sind weggegangen, ich hoffe wir können das Internationale Fest im nächsten Semester wiederholen.“

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