Studierende im Hörsaal

Über die Ansteckungsgefahr von Verschwörungstheorien

Erstellt von Frauke Schäfer

Am morgigen Mittwoch, 6. Januar 2021, setzt der Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit seine Ringvorlesung „Reality strikes back“ zum Thema „Die rechte Mitte. Rechtsextremismus: nur ein ‚Randphänomen`?“ fort. Auf dem Programm steht der Vortrag „Querdenker*innen und Verschwörungstheoretiker*innen – Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Zur Ansteckungsgefahr von Verschwörungstheorien“.

Verschwörungstheorien und -ideologien sind kein neues Phänomen. Sie existieren seit Jahrhunderten und entwickeln sich insbesondere in Zeiten von Verunsicherung und Umbrüchen. Doch im Gegensatz zu Verschwörungserzählungen der Vergangenheit erreichen die Mythen der Gegenwart über soziale Netzwerke und Online-Dienste zahlreiche Menschen innerhalb kürzester Zeit. Während einige „Verschwörungstheorien“ als harmlos bewertet werden können, weisen viele andere Verschwörungserzählungen antisemitische, rassistische und demokratiefeindliche Radikalisierungstendenzen auf. So auch im Umgang mit der Corona-Krise und den damit verbundenen Gesundheitsschutzmaßnahmen. In ihrem Vortrag erläutert Prof. Dr. Ayça Polat (FH Kiel) die Ursachen und Wirkungen von Verschwörungstheorien und die „Bündnisse", die sie zu Tage bringen. Darüber hinaus spricht sie über die Rolle, die Fachkräfte der Sozialen Arbeit und Pädagogik im Umgang mit Verschwörungstheorien und deren Auswirkungen einnehmen können.

Der Online-Vortrag am 6. Januar 2021 findet von 16.15 bis 17.45 Uhr statt. Für Studierende wird der Link zur Veranstaltung über das interne Lernmanagementsystem Moodle bekanntgegeben. Externe Interessierte können sich per E-Mail unter ringvorlesung.sg(at)fh-kiel.de anmelden und bekommen den Link zur Zoom-Vorlesung zugesandt.

 

© Fachhochschule Kiel

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