Lieblingsprojekt

Wiebke Poppe, Fachbereich Wirtschaft

(Foto: Tyll Riedel)

(Foto: Tyll Riedel)

Als BWLerin in ein Projekt am Fachbereich Maschinenwesen? „Geht gar nicht!“, dachte ich mir, als mein Mitbewohner mir davon erzählte. Doch als drei Raceyarder, darunter auch zwei BWLer, in meiner Vorlesung das Projekt vorstellten, war ich sofort Feuer und Flamme. Organisation und Management in einem Rennsportumfeld? Genau mein Ding! So kam es also, dass ich seit den Interdisziplinären Wochen im Oktober 2010 ein Teil des erfolgreichsten Formula Student-Teams aus Norddeutschland bin. Die wöchentlichen  Teamtreffen und die Arbeit im Gebäude 5 sind seitdem nicht mehr aus meinem Studienalltag wegzudenken.

Das Team Raceyard, bestehend aus etwa 60 Studierenden der FH Kiel, konstruiert und baut schon seit 2005 erfolgreich Rennwagen und misst sich bei internationalen Events mit der Konkurrenz von anderen Hochschulen. Doch steht dabei nicht nur die Arbeit im Vordergrund, auch der Spaß in der Gruppe kommt nicht zu kurz – bei der Arbeit in der Werkstatt der FH als auch bei anderen Aktivitäten wie Grillabenden, einem Ausflug in den Kletterwald oder ähnlichem.

Mir gefällt es, mit Studierenden aus anderen Fachbereichen zusammenzuarbeiten und so auch ein bisschen über den Tellerrand des eigenen Faches hinauszublicken. Ich kann in der Arbeit bei Raceyard die Studieninhalte meines Studiums anwenden und dadurch Praxiserfahrungen sammeln. Sei es bei der Erstellung eines Businessplanes für den Rennwagen, bei der Gewinnung von Sponsoren oder beim Schreiben von „Business-Texten“ auf Englisch. Aber nicht nur das: Es macht mir auch wahnsinnigen Spaß, den Maschinenbauern bei der Arbeit am Rennwagen zur Hand zu gehen oder selber kleine Arbeiten zu verrichten, wie zum Beispiel das Löten von Steckern und Kabeln.

Ich kann nur empfehlen, sich in anderen Fachbereichen in die Projekte einzubringen, da es einen um viele tolle Erfahrungen und interessante Kontakte reicher macht.

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