Neuanfang in der Fremde

10 Tipps, wie man sich als Studierende*r in einer neuen Stadt zuhause fühlen kann

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Noch verwöhnt uns der Sommer mit langen Sonnentagen und jeder Menge Zeit ohne Vorlesungen, Seminaren und Hausarbeiten – doch bald ist es soweit und das nächste Semester startet. Für viele wird das ein Neuanfang sein: Einleben, Freunde finden, Arbeit suchen … Gehört ihr auch zu den Studierenden, die für das Studium an der Fachhochschule nach Kiel gezogen sind und die Heimat verlassen mussten? Die viel.-Redaktion verrät euch heute zehn Tipps, wie ihr euch bald in Kiel so richtig zuhause fühlen könnt.

1. Studentenwohnheim, WG oder doch alleine?

Eine neue Bleibe ist das A und O in einer neuen Stadt. Unsere Tipps dazu haben wir euch hier zusammengestellt. Zieht ihr nun in ein Zimmer in einem Wohnheim, zum Beispiel auf dem Campus der FH, trefft ihr sicherlich schnell neue Leute. Es gibt viele Wohnheimpartys, Abende in der Gemeinschaftsküche, Austausch zwischen unterschiedlichen Nationalitäten.

In einer WG teilt ihr euch die anfallenden Kosten mit euren Mitbewohnern und lernt auch hier schnell neue Menschen kennen, die vielleicht zu euren engsten Freunden werden. Sicher, man muss sich an die eine oder andere Macke der neuen Mitmieter und -mieterinnen gewöhnen, aber allein wird man hier nie sein. Wer in eine eigene Wohnung zieht, muss sich dagegen aktiv darum bemühen, auf Partys, im Fitnessstudio, im Sportverein oder in Cafés neue Leute zu treffen und die Stadt auf eigene Faust erkunden.

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2. Den Sommer nutzen

Die meisten von euch, die ihr Studium an der FH aufnehmen, sind sicherlich schon in Kiel angekommen. Nutzt die heißen Sommertage und die freie Zeit, um eure neue Heimatstadt kennenzulernen: Fahrt an die Strände und macht beim Volleyball mit, seht euch Museen und Ausstellungen an, genießt die Outdoor-Festivals beim Bootshafen Sommer oder in Eckernförde, besucht eine der vielen Beachpartys in den Diskotheken der Stadt. In Kiel wird der Sommer draußen begangen: Viele Bars und Cafés haben die ganze Nacht geöffnet, die Gäste machen es sich am Straßenrand gemütlich. So kommt ihr sicher schnell mit jemandem ins Gespräch.

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3. Neues Stammcafé suchen

Jeder und Jede hat es irgendwie: Das Stammcafé, dieser eine Ort, an den man sich immer wieder zurückzieht, weil es hier so gemütlich und der Kaffee so lecker ist. An Sonntagen wird das Lieblingscafé zum Ersatz-Wohnzimmer, unter der Woche zum Nachmittagstreffpunkt für die Runde mit Freunden. Ob alleine oder zusammen, ein Stammcafé kann so manchen schlechten Tag ins Gegenteil verkehren.

4. Freundschaften halten

Auch wenn die neue Stadt ruft und alles neu und aufregend ist: Haltet den Kontakt zu euren Klassenkameradinnen und –kameraden, euren ehemaligen Kolleginnen und Kollegen auf der Arbeit, euren Kommilitoninnen und Kommilitonen aus der Heimat. Warum sich nicht regelmäßig gegenseitig besuchen und die neue Stadt gemeinsam erkunden? So verliert man sich nicht aus den Augen und lernt gemeinsam schneller neue Leute kennen, mit denen man den Freundeskreis erweitern kann.

5. Social Media einsetzen

Auf Facebook und Co. findet ihr immer wieder Gruppen für viele Städte, so auch für Kiel. Dort könnt ihr euch austauschen, interessante Veranstaltungstipps lesen und netzwerken. Für Studierende gibt es separate Hochschul- und Semestergruppen, in denen ihr schon vorab eure neuen Mitstudierenden kennenlernen könnt. Wie wäre es mit einem Treffen im Schrevenpark oder einem Stadtbummel?

6. Erkundungstour starten

Ihr lernt eure neue Umgebung am leichtesten kennen, wenn ihr euch einfach auf den Weg macht. Schlendert durch die Straßen, seht euch an, welche Parks und historischen Bauten es gibt, betretet Läden, die euch ansprechen und setzt euch in das nächste Café, nur um es auszuprobieren.

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7. Hobbys pflegen

Interessiert ihr euch für Musik oder Kinofilme? Tanzt ihr gerne, geht Rudern, sammelt Spielfiguren oder lernt gerade eine andere Sprache? Auf dem Campus, bei Vereinen, Organisationen oder regelmäßigen Privatrunden gibt es Möglichkeiten, das gemeinsame Hobby zu pflegen und sich auszutauschen. Achtet auch auf Aushänge an der FH oder auf Einträge in den Sozialen Netzwerken!

8. Nebenjob

Egal wo, egal was: Sucht euch einen Nebenjob, der euch im Studium unterstützt und bei dem ihr Spaß habt. Auch hier lernt ihr Kolleginnen und Kollegen kennen, mit denen ihr nach Feierabend etwas trinken gehen könnt oder die euch auf eine Kiel-Tour mitnehmen.

Wenn ihr an der Hochschule nach einem passenden Arbeitsplatz sucht, gibt es bei den Fachbereichen immer wieder Möglichkeiten, als studentische Hilfskraft anzufangen. Fragt doch einmal bei eurer Fachschaft nach.

9. Orientierungswoche

Die wichtigste Woche für alle Studienanfänger: Die Erstsemester-Woche oder auch Orientierungswoche. Bei Spielen, Campustouren und gemeinsamen Mittagessen kann man schnell neue Freunde finden, sich an der FH zurechtfinden und sich auf der Erstsemester-Fahrt auf den Studienbeginn einstimmen.

10. Engagement einsetzen

Ihr habt noch ein bisschen Zeit übrig und wollt euch ehrenamtlich engagieren? In Kiel könnt ihr eure Talente zum Beispiel bei verschiedenen Projekten an der FH und in den Fachschaften, im örtlichen Tierheim, bei der Flüchtlingshilfe, im Sprachentandem, beim Studdy-Buddy-Programm oder bei anderen Organisationen und Vereinen einsetzen.

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