Zehn Dinge, die man als Hochschulabgänger/in getan haben muss

Noch ein letztes Mal durch den Hörsaal wandern, in der Mensa essen, den Blick auf die Förde genießen, dann die Abschlussarbeit einreichen – das Studium geht viel schneller vorbei, als man es sich vorstellen kann. Im ersten Semester scheint das Ende viel zu weit weg, als dass man sich Gedanken darüber macht, was passiert, wenn man es geschafft hat. Dabei gibt es so auf dem Weg zum Bachelor oder Master so viele Dinge, die man getan haben sollte! Die viel.-Redaktion hat für euch zehn Dinge gesammelt, die ihr unbedingt getan oder erlebt haben müsst, ehe ihr keine Studierenden mehr seid.

Du weißt, warum du dein Studium gewählt hast – stehe zu deiner Entscheidung! Foto: Pixabay

  1. Verteidige dein Studium gegen Zweifler

Wie oft musstest du dir schon anhören, dass ein anderes Studium viel passender für dich wäre? Dass du keine Arbeit finden wirst? Dass es sowieso alle besser wissen? Sage den ewigen Zweiflern deine Meinung und finde eine Antwort auf die Frage, was du mit deinem Studium anfangen möchtest. Stehe zu deiner Wahl, denn du weiß, warum es dir gefällt – ganz sicher.

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  1. Demonstriere für etwas Studentisches

Es gibt viele Themen im Hochschulleben, für die man einstehen kann und sollte. Organisiere dich zu einem friedlichen Protest mit anderen, male Plakate, plane über Facebook eine Kampagne und habe eine eigene Meinung.

  1. Sei heillos überfordert

Es kommt der Punkt, an dem du nicht mehr weißt, wie du alles schaffen sollst. Und das ist gut so! Nur, wenn du dich überforderst, kannst du deine Grenzen austesten. Das macht sich im späteren Leben bezahlbar.

  1. Begeistere einen Schüler oder eine Schülerin für dein Studium

Wäre es nicht toll, diese Begeisterung, die du für dein Studium hegst, an jemanden weiterzugeben? Engagiere dich auf Info-Messen für Schülerinnen und Schüler, nimm an offenen Besuchstagen deiner Hochschule teil und unterstütze einen Schützling mit deiner Weisheit.

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  1. Reise

Du wirst wahrscheinlich nie wieder so viel Zeit haben wie jetzt. Als Student oder Studentin bist du flexibel und kannst spontan sein, also packe deinen Rucksack und reise raus in die Welt. Es gibt so viel zu sehen. Studienreisen oder Schnäppchen findest du schnell im Internet. Du willst noch mehr? Mach ein Auslandssemester und sei mittendrin in einer anderen Kultur. Du wirst dein ganzes Leben von dieser besonderen Erfahrung profitieren.

  1. Erweitere deinen Horizont – ohne ECTS

Besuche eine Veranstaltung, ohne die Bewertung im Hinterkopf zu haben. Es geht nur um deinen ganz persönlichen Wissensdurst. Was wolltest du schon immer mal lernen? Jetzt hast du die Zeit dazu. Besonders in den Interdisziplinären Wochen kannst du dich nach Lust und Laune austoben, ohne deine anderen Module zu vernachlässigen, wenn du dir Sorgen machst, nicht genug Freiraum zu haben.

Studienfahrt nach Rom? Mach mit und schließe dich einer Exkursion an! Foto: Pixabay

  1. Nimm an einer Exkursion teil

Egal, ob es nur einen Tag in ein Unternehmen geht oder du für eine ganze Woche mit deinem Sprachkurs verreist: Exkursionen sind eine einmalige Gelegenheit, tolle Leute zu treffen, Einblicke in neue Themen zu erhalten und deine Dozierenden besser kennenzulernen. Wer weiß? Vielleicht sitzt du ja am Abend plötzlich mit deinem Professor bei einem Glas Wein zusammen und ihr philosophiert über Gott und die Welt.

WGs sind ganz schön einzigartig. Sei dabei, wenn es heißt: Mitbewohner/in gesucht. Foto: Pixabay

  1. Nimm an einem WG-Casting teil

Bezahlbarer Wohnraum ist rar gesät. WGs sind aus gutem Grund die beliebteste Wohnform der Studierenden. Sei dabei, wenn der Andrang auf ein Zimmer so groß wird, dass sich die Schlange schon durchs Treppenhaus zieht. Lass die endlosen Fragen über dich ergehen und halte durch, wenn du über das Sternzeichen deiner Oma und das Lieblingsessen deines Hamsters ausgefragt wirst.

  1. Schreibe eine lesenswerte Hausarbeit

Wissenschaftlicher Schreibstil kann ermüdend sein. Wie wäre es denn, wenn du deine Hausarbeit so schreibst, dass du selbst Lust hast, sie zu lesen? Das macht nicht nur dir, sondern auch deinen Dozierenden gleich mehr Spaß, die deine Arbeit bewerten.

Schnell bedienen…und verschwinden. Foto: Pixabay

  1. Sei ein Schnorrer

Sie tauchen immer wieder auf, diese offiziellen Veranstaltungen, bei denen man manchmal gar nicht so genau weiß, warum sie überhaupt ausgerichtet werden. Begib dich zum Ort des Geschehens und mische dich unter die Leute, während du dich am kostenlosen Häppchenbuffet bedienst, kluge Debatten mit einem Nicken begleitest und dich ungesehen wieder aus dem Staub machst, ehe jemand dich bemerkt.

Ihr habt noch mehr Dinge auf Lager, die man als Absolventin oder Absolvent unbedingt getan haben muss? Teilt eure Ideen mit uns in den Kommentaren oder auf Facebook.

Julia Königs

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