Aktuelle Projekte

Verbesserung der Gesundheitskompetenz von funktionalen Analphabet*innen mit und ohne Migrationshintergrund mithilfe digitaler Medien

2020-2023
Gesundheitskompetenz ist eng mit basalen Fähigkeiten des Lesens und Verstehens von Informationen verbunden, bislang fehlt es jedoch weitreichend an konkreten, passgenauen zielgruppenspezifischen Umsetzungsprojekten zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz vulnerabler Gruppen wie funktionalen Analphabet*innen. Ziel und innovative Lösung ist, in einem partizipativen (Forschungs-)Prozess zusammen mit funktionalen Analphabet*innen mit und ohne Migrationshintergrund eine vertrauenswürdige mehrsprachig verfügbare kultursensible App ohne Lesetexte zu entwickeln, um ihnen Zugang zu und Teilhabe an Gesundheitsinformationen zu ermöglichen und damit gelingende Integration und Chancengerechtigkeit zu fördern. Neu ist die Gründung des regionalen Kompetenznetzes DiGeKo-Net, das langfristig Projekterkenntnisse umsetzen kann. Die App „DiGeKo“ als neues Produkt kann bundesweit von den WPK-Partner*innen verbreitet werden. Wissenschaftlicher Transfer erfolgt durch Fachpublikationen und eine Fachtagung.

Hochschulinterne Kooperationspartner*innen: FB Soziale Arbeit und Gesundheit, FB Medien, FB Wirtschaft
Praxispartner*innen: Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Schleswig-Holstein e.V., Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holstein e.V., ZBBS – Zentrale Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V., Medibüro Kiel e.V., Create Future - Verein für soziale Start-up Projekte und interkulturelle Bildung e.V., AWO Kreisverband Kiel, Diakonie Landesverband  S.-H., der Paritätische Landesverband S.-H., LVGFSH Landesverband für Gesundheit S.-H., Verlag Mandl & Schwarz

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm FH-Sozial

Projektpräsentation

Informationsflyer für die Zielgruppe

Studie zur Entwicklung innovativer Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und familiären Verpflichtungen unter Corona-Bedingungen

Kooperationsprojekt mit dem Landesfrauenrat Schleswig-Holstein e.V.
Gegenstand der qualitativ angelegten Studie sind die Erfahrungen von erwerbstätigen Eltern mit betreuungspflichtigen Kindern in Schleswig-Holstein während des Lockdowns zum Umgang mit Arbeitsorganisation, Homeschooling und Kinderbetreuung. Ermittelt werden aus Sicht der Betroffenen Ideen und Vorschläge, wie Eltern und insbesondere Mütter künftig in ähnlichen Situationen besser entlastet werden können. Ziel ist, innovative Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit von beruflichen Anforderungen und familiären Verpflichtungen unter Corona-Bedingungen zu entwickeln und Empfehlungen abzuleiten.

Aufruf für interessierte Studienteilnehmer*innen

"'All In' -Transkulturelles Netzwerk für zivilgesellschaftliches Engagement Jugendlicher gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Schleswig-Holstein"

2018-2021
"ALL IN" ist ein transkulturelles Empowermentprojekt für 128 Jugendliche im Alter von 18 bis 27 Jahre mit und ohne Migrationshintergrund sowie Geflüchtete mit Bleibeperspektive, das über Wissensaufbau und sozio-kulturelle Sensibilisierung zum Holocaust Vorurteile und Antisemitismus abbauen will und die kritische Auseinandersetzung Jugendlicher unterschiedlicher ethnischer und sozio-kultureller Herkunftsmilieus mit Antisemitismus und persönlicher Identität in den Mittelpunkt stellt. Das Projekt versteht sich als Vorhaben zur Förderung zivilen Engagements und von Inklusion und initiiert den Aufbau des transkulturellen Netzwerks "ALL IN" für zivilgesell­schaftliches Engagement gegen Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit in Schleswig-Holstein. Das  Netzwerk dient Organisationen, Institutionen, Interessierten und Aktiven als landesweites Forum, um in Schleswig-Holstein zivilgesellschaftliches Engagement Jugendlicher  gegen Antisemitismus und Fremdenfeind­lich­keit nachhaltig zu fördern. Die Teilnehmenden werden durch die Projektmaßnahmen für ehrenamtliches Engagement befähigt. Sie erwerben neues Wissen und neue Kompetenzen und verstehen die Zusammenhänge von Vorurteilen und Stereotypisierungen, Rassismus und Antisemitismus. Die Jugendlichen können sich direkt ehrenamtlich im Netzwerk engagieren und/oder in den Partnerinstitutionen und/oder an anderer Stelle. Hauptaktivitäten im Projekt sind die Durchführung von Workshops und Exkursionen.
Schulungsorte:
Lokal: ZBBS, Jüdisches Museum Rendsburg
Überregional: Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Berlin), Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt (Berlin), Zentrum Judaicum (Berlin), Mahn- und KZ-Gedenkstätte Ravensbrück

Das Projekt steht unter der Trägerschaft und Leitung der  Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten (ZBBS) e.V.
Das IGD ist eine der Projektpartnerinnen und übernimmt Evaluationsaufgaben.

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend