Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD)

(vormals Institut für Frauenforschung und Gender-Studien)

Differenzen wie Geschlecht, Klasse, Alter, Sexualität, Aussehen oder natio-ethno-kultureller Status prägen unsere gesellschaftliche und individuelle Wirklichkeit. Differenzen erweisen sich damit für die Selbstverständnissen und Handlungspraxen der Subjekte als bedeutsam. Zugleich gehen mit den Differenzlinien, die in komplexen Wechselverhältnissen zueinander stehen, Ungleichheits- und Machtverhältnisse einher. Fragen nach den Auswirkungen von (Geschlechter-)Differenzverhältnissen aber auch Fragen des Umgangs mit Vielfalt und Differenz gehören deshalb zu den zentralen Herausforderungen wissenschaftlicher Reflexion und praktischer Auseinandersetzung.

Das Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD) widmet sich diesen Fragen im Rahmen von Forschungsprojekten, Ringvorlesungen, Fachtagungen, Workshops, internen und externen Wissenstransfers, Publikationen und der Initiierung interdisziplinärer Diskussionen.  

Themenschwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Gender-und Queerforschung
  • Diversity
  • Pädagogische Umgangsweisen mit Differenz und Heterogenität (Gender Mainstreaming, geschlechtssensible Pädagogik und Soziale Arbeit, Migrationspädagogik, Social Justice, Differenzsensible Beratung)
  • Gender und Gesundheit (insbesondere Gender und HIV)
  • Gleichstellungs- und Geschlechterpolitik
  • Gender und Technik
  • Gendergerechte Lehre
  • Theorie-Praxis-Transfer       

Seit dem 1. September 2009 arbeitet das ehemalige Institut für Frauen- und Geschlechterforschung unter einem neuen Direktorium und einem neuem Namen. Als „Institut für interdisziplinäre Genderforschung und Diversity“ (IGD) forscht, berät, plant und diskutiert die zentrale Einrichtung der FH unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Plößer (Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit), Prof. Dr. Sabah Badri-Höher (Fachbereich Elektrotechnik und Informatik), Prof. Dr. Uta Klein von der Christian-Albrechts Universität zu Kiel und Geschäftsführerin Dr. Britta Thege zu aktuellen Fragestellungen von Gender und Diversity.

Das Institut für interdisziplinäre Genderforschung und Diversity ist aus dem Institut für Frauenforschung der Fachhochschule Kiel hervorgegangen, das 1992 von Prof. Dr. Ingelore Welpe, Prof. Adelheid Bonnemann-Böhner und Prof. Dr. Theresa Georgen gegründet und im Januar 1993 als zentrale Einrichtung der FH Kiel offiziell eröffnet wurde.  

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  Diese Seite wurde zuletzt am  26.08.2010  aktualisiert