Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD)

Heikendorfer Weg 31
24149 Kiel
Tel.: 0431/ 210 1782
Fax: 0431/ 210 1790
Email: igd(at)fh-kiel.de

Aktuelles

Nachlese(n) zur bi-nationalen Konferenz "Women in Science": 
SZ online: Frauen in der Forschung - "Manche würden mich als agressiv bezeichnen"
http://www.sueddeutsche.de/wissen/frauen-in-der-forschung-manche-wuerden-mich-als-agressiv-bezeichnen-1.1655368

Deutsch-Südafrikanisches Jahr der Wissenschaft 2012/2013:
http://www.germansouthafrican-scienceyear.co.za/news/latest-news/women-in-science-conference-to-promote-equal-opportunities.html

Veranstaltungshinweise

Podiumsdiskussion: Bedingungsloses Grundeinkommen? Kluger Fortschritt oder Traumtänzerei?
Mit dem Eimsbütteler SPD-Bundestagskandidaten Niels Annen diskutieren:
Andrea Nahles (Generalsekretärin der SPD), Cord Wöhlke (Geschäftsführer der Budnikowsky GmbH & Co. KG), Prof. Dr. Roswitha Pioch (Direktorin des IGD) und Rainer Ammermann (Hamburger Netzwerk Grundeinkommen).

Montag, den 22. April 2013
Hamburger Kammerspiele/ Logensaal, Hartungsstr. 9-11, Grindelviertel.
Einlass ab 18.15h, Eintritt frei.

Interdisziplinäre Wochen an der FH Kiel

Film und Diskussion "Freigesetzt"
Angesichts des sozialen und demographischen Wandels stellt sich immer dringlicher die Frage: Wie kann soziale Sicherheit für alle in Deutschland gewährleistet werden? Reichen die Sozialversicherungen aus, angesichts eines Arbeitsmarktes, der immer mehr Menschen von Arbeit freisetzt und mit immer weniger Arbeitskräften auskommt? Oder ist es an der Zeit über ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle nachzudenken, das jedem Bürger zukommt unabhängig von zuvor geleisteter Erwerbsarbeit? In dieser Veranstaltung wird der Film: "Freigesetzt" gezeigt und alle Studierenden sind eingeladen über das Für und Wider eines bedingungslosen Grundeinkommens zu diskutieren. Wie könnte eine nachhaltige Sozialpolitik der Bundesrepublik aussehen? Welche Kriterien müsste sie erfüllen?
Herzliche Einladung an die Studierenden aller Fachbereiche zur Diskussion im Anschluss an die Filmvorführung.
Mittwoch, 15. Mai 2013, 10:00-12:00 Uhr, Hörsaal 12, Großes Hörsaalgebäude

Bedingungsloses Grundeinkommen - Perspektiven einer nachhaltigen Sozialpolitik in Deutschland

https://ida.fh-kiel.de/idw

2. Internationale Konferenz zur Qualität in der Lehre an der Fachhochschule Kiel: Was ist gute Lehre? Innovative Impulse für gender- und diversitysensible Lehr- und Studienmodelle. 
16. und 17. Mai 2013, Audimax der Fachhochschule Kiel
Sind innovative Studienmodelle bzw. Lehr- und Lernprojekte geeignet, um die Lehre unter gender- und diversitysensiblen Perspektiven zu verbessern? Welche Lehr- und Lernformate eignen sich am besten, damit Studierende ihre unterschiedlichen Kompetenzen und Vorerfahrungen gleichwertig einbringen können? Welche hochschuldidaktischen Konzepte ermöglichen unterschiedliche Lernzugänge? Diese Fragen stehen im Zentrum der 2. Kieler Konferenz zur Qualität der Lehre an der Fachhochschule Kiel.

 zum Programmflyer

weitere Informationen unter: www.fh-kiel.de/konferenz2013 

Anmeldung unter http://www.fh-kiel.de/anmeldung-Q bis zum 30. April 2013

Women in Science - Bi-nationale Konferenz vom 21. - 23. März 2013

Im Rahmen des Deutsch-Südafrikanischen Jahr der Wissenschaft 2012/2013, einer gemeinsamen Initiative des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des südafrika­nischen Department of Science and Technology (DST), fand vom 21. – 23. März 2013 die englisch­sprachige Konferenz „Women in Science – Promoting Excellence and Innovation for Future Development” an der Fachhochschule Kiel statt. 

Konferenzwebseite:
www.women-in-science-conference.de

Programmbroschüre (pdf)


Zuletzt erschienen:

Österreichische Zeitschrift für Soziologie
Volume 37, Supplement 1 (2012), 117-131,
DOI: 10.1007/s11614-012-0037-3

Roswitha Pioch:
Gerechtigkeit in der Sozialpolitik – Aufgaben und Befunde einer kritischen Soziologie der Moral
In einer modernen, ausdifferenzierten Gesellschaft sind die Deutungen sozialer Gerechtigkeit notwendig vielfältig. Sie können nicht aus einem absoluten Bezugspunkt abgeleitet werden. Der vorliegende Artikel greift diesen Strang der Überlegungen von Günter Dux zum Thema Gerechtigkeit auf. Es wird argumentiert, dass – im Unterschied zur Philosophie – die Stärke der soziologischen Gerechtigkeitsforschung darin besteht, die Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit empirisch zu rekonstruieren. Skizziert wird, welche Gerechtigkeitsvorstellungen im Hinblick auf die Reform des Sozialstaates gegenwärtig dominieren. In sozialpolitischen Gerechtigkeitsdiskursen lässt sich heutzutage beobachten, dass nicht länger rein normativ um Gerechtigkeit und Moral gestritten wird, sondern es vielmehr darum geht, produktivistische Gerechtigkeitslösungen zu finden, die die Gleichzeitigkeit von ökonomischer Effizienz und gerechter Verteilungslösung herzustellen vermögen.

Geipel, Karen/Plößer, Melanie/Schmeck, Marike (2012): Ein unendlicher Spaß. Zur Bedeutung von Normen im Prozess der Lebensplanung und Berufsorientierung junger Frauen. In: Betrifft Mädchen, 25. Jg., H. 4, Weinheim: Juventa Verlag, S. 164-167.

Der Beitrag von Melanie Plößer, Marike Schmeck und Karen Geipel nimmt Stimmen Jugendlicher als Ausgangspunkt und Gegenstand der Analyse. Die Autorinnen stellen die Bedeutsamkeit und Wirkmächtig-keit gesellschaftlicher Normen im Prozess der Berufsorientierung junger Frauen heraus. Anhand der Kategorie ‚Spaß‘ – als normative Orientierungsgröße – konkretisieren sie ihre Überlegungen.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  21.05.2013  aktualisiert