Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity (IGD)

Heikendorfer Weg 31
24149 Kiel
Tel.: 0431/ 210 1782
Fax: 0431/ 210 1790
Email: igd(at)fh-kiel.de

Aktuelles

Neues Projekt am IGD: "DAP - Diversitygerechte Personalführung in privat-gewerblichen ambulanten Pflegeeinrichtungen. Nachhaltige Betriebsführung zum Erhalt der Employability berufserfahrener Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen"
Kooperationsprojekt zwischen dem IGD der FH Kiel und dem bpa Schleswig-Holstein
Laufzeit: Juni 2013 - Mai 2016
gefördert in der 5. Förderlinie "Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter (SILQUA-FH) 2013" aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

IGD Mitarbeiter ist „Student of the Year" der Wissenschaftlichen Hochschule Lahr
Silvester Popescu-Willigmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity der Fachhochschule Kiel, wird am 29. Juni 2013 für die beste Studienleistung des Abschlussjahres vom Bürgermeister im Rathaus der Stadt Lahr mit dem Preis „Student of the Year 2013" geehrt.

Nachlese(n) zur bi-nationalen Konferenz "Women in Science": 
SZ online: Frauen in der Forschung - "Manche würden mich als agressiv bezeichnen"
http://www.sueddeutsche.de/wissen/frauen-in-der-forschung-manche-wuerden-mich-als-agressiv-bezeichnen-1.1655368

Web: http://www.women-in-science-conference.de/

Deutsch-Südafrikanisches Jahr der Wissenschaft 2012/2013:
http://www.germansouthafrican-scienceyear.co.za/news/latest-news/women-in-science-conference-to-promote-equal-opportunities.html

Zuletzt erschienen:

Österreichische Zeitschrift für Soziologie
Volume 37, Supplement 1 (2012), 117-131,
DOI: 10.1007/s11614-012-0037-3

Roswitha Pioch:
Gerechtigkeit in der Sozialpolitik – Aufgaben und Befunde einer kritischen Soziologie der Moral
In einer modernen, ausdifferenzierten Gesellschaft sind die Deutungen sozialer Gerechtigkeit notwendig vielfältig. Sie können nicht aus einem absoluten Bezugspunkt abgeleitet werden. Der vorliegende Artikel greift diesen Strang der Überlegungen von Günter Dux zum Thema Gerechtigkeit auf. Es wird argumentiert, dass – im Unterschied zur Philosophie – die Stärke der soziologischen Gerechtigkeitsforschung darin besteht, die Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit empirisch zu rekonstruieren. Skizziert wird, welche Gerechtigkeitsvorstellungen im Hinblick auf die Reform des Sozialstaates gegenwärtig dominieren. In sozialpolitischen Gerechtigkeitsdiskursen lässt sich heutzutage beobachten, dass nicht länger rein normativ um Gerechtigkeit und Moral gestritten wird, sondern es vielmehr darum geht, produktivistische Gerechtigkeitslösungen zu finden, die die Gleichzeitigkeit von ökonomischer Effizienz und gerechter Verteilungslösung herzustellen vermögen.

Geipel, Karen/Plößer, Melanie/Schmeck, Marike (2012): Ein unendlicher Spaß. Zur Bedeutung von Normen im Prozess der Lebensplanung und Berufsorientierung junger Frauen. In: Betrifft Mädchen, 25. Jg., H. 4, Weinheim: Juventa Verlag, S. 164-167.

Der Beitrag von Melanie Plößer, Marike Schmeck und Karen Geipel nimmt Stimmen Jugendlicher als Ausgangspunkt und Gegenstand der Analyse. Die Autorinnen stellen die Bedeutsamkeit und Wirkmächtig-keit gesellschaftlicher Normen im Prozess der Berufsorientierung junger Frauen heraus. Anhand der Kategorie ‚Spaß‘ – als normative Orientierungsgröße – konkretisieren sie ihre Überlegungen.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  17.06.2013  aktualisiert