Bachelor Mechatronik

Übersicht

Mechatronik ist eine Querschnittsdisziplin, die auf Mechanik, Elektronik, Optik und Informatik beruht. Mechatronische Systeme sind durch das Erfassen, Weitergeben und Verarbeiten von Informationen gekennzeichnet.

Mechatronische Produkte sind Systeme, die automatisch Daten und Signale erfassen und auswerten, um daraufhin diese selbst in Kräfte und Bewegungen umzusetzen. Die erforderlichen Sensoren, z.B. für Druck oder Temperatur und die Aktoren, z.B. Motoren, Ventile oder Zylinder, werden immer kleiner.

Die Mikrosystemtechnik wird damit zu einem wichtigen Bestandteil der Mechatronik.
Typische mechatronische Geräte sind CD-Player, Scanner, Handy  aber auch Hörgerät, Herzschrittmacher, Blutzuckermessgerät oder mobile Transportfahrzeuge mit selbsttätiger Navigation.

Berufsbild

Wegen seiner Interdisziplinarität bietet der Studiengang gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Tätigkeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren der Mechatronik.

Die Ausbildung befähigt Studierende, Fach- und Führungspositionen sowie Schlüsselpositionen in den Bereichen Mechanik und Konstruktion sowie Elektrotechnik und Elektronik mit informationstechnischen Elementen  wahrzunehmen. Typische Berufsfelder sind:

  • Konstruktion und Entwicklung von Geräten für den Industrieeinsatz und den privaten Konsumenten
  • Qualitätssicherung im Prüffeld
  • Technischer Vertrieb und Applikationsberatung
  • Koordinierende Tätigkeiten und Projektleitung im mittleren Management mit Kunden und Lieferanten
  • Komplexe Leitungsaufgaben mit fachübergreifender Kompetenzen


Der Abschluss befähigt zur Aufnahme eines Masterstudiums im Bereich der Elektrischen Technologien mit dem Schwerpunkt Mechatronik an der eigenen Hochschule oder auch im Bereich der Mechatronik an anderen Hochschulen.




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  Diese Seite wurde zuletzt am  23.10.2017  aktualisiert