#stayathome: Lesen gegen die Langeweile

Erstellt von Juliane Baxmann

 

Einen fesselnden Roman zu lesen ist toll, macht Spaß, den Kopf frei und entspannt. Vor allem in aufreibenden Zeiten wie den jetzigen tut es gut einfach mal abzuschalten. Doch wir können diese geschenkte Zeit auch nutzen, um weiter zu kommen, um einen Schritt nach vorn zu gehen und vielleicht neue Sichten auf die Welt zu bekommen. Sachbücher können dabei helfen. Es muss nicht immer die klassische Selbsthilfeliteratur sein, auch Biografien können uns inspirieren und uns neue Denkanstöße geben, wie zum Beispiel diese hier.

Starkes, weiches Herz – Madeleine Alizadeh

Es geht um alles, was heutzutage in unserer Gesellschaft ein Thema ist: Selbstliebe und Selbsthass, Feminismus, Nachhaltigkeit, Achtsamkeit. In ihrem Buch hinterfragt die Autorin Madeleine Daria Alizadeh die Medienwelt kritisch und gibt den Leser*innen unzählige interessante und inspirierende Ideen mit auf den Weg. Ein Buch, das man nicht nur einmal in die Hand nimmt.

Alte weiße Männer – Sophie Passmann

Es geht, wie anhand des Titels vielleicht schon zu erahnen ist, um Feminismus. Es geht um die klassischen Geschlechterrollen, um die Sicht scheinbar „alter weißer Männer“ auf die Frauenwelt und die gesamte feministische Bewegung. Sophie Passmann hat für ihr Buch u.a. Politiker und Medienmacher interviewt und sie gefragt: „Sind Sie ein alter, weißer Mann?“ Es kamen interessante, teilweise auch erschreckende, Gespräche zustande. Nicht nur für Frauen lesenswert.

Alte weiße Männer – Sophie Passmann

Es geht, wie anhand des Titels vielleicht schon zu erahnen ist, um Feminismus. Es geht um die klassischen Geschlechterrollen, um die Sicht scheinbar „alter weißer Männer“ auf die Frauenwelt und die gesamte feministische Bewegung. Sophie Passmann hat für ihr Buch u.a. Politiker und Medienmacher interviewt und sie gefragt: „Sind Sie ein alter, weißer Mann?“ Es kamen interessante, teilweise auch erschreckende, Gespräche zustande. Nicht nur für Frauen lesenswert.

Die Menschheit hat den Verstand verloren – Astrid Lindgren

Die meisten werden unter dem Namen Astrid Lindgrens nur Kinderbücher vor Augen haben. Ihre Geschichten über Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga oder die Kinder aus Bullerbü kennt wohl so gut wie jeder. Doch Astrid Lindgren konnte noch viel mehr als nur schöne Kindergeschichten schreiben. In ihren Tagebüchern schrieb sie über den Krieg und die Veränderungen, die dieser in einem Land wie Schweden mit sich brachte. Sie beschrieb die Entstehung Ihrer berühmtesten Figur: Pippi Langstrumpf – und was der Krieg mit ihrer Familie machte. Sie schreibt über Gefühle, Weltschmerz und ihren Ideen für eine bessere Welt. Bewegend, inspirierend und wunderschön zu lesen.

Das Gegenteil von Einsamkeit – Miranda Keegan

„Herzlichen Glückwunsch, aber Ihr Glück kotzt mich an.“ – Die Worte von Miranda Keegan sind ehrlich und unverblümt. In ihrem Buch schreibt sie über das Lebensgefühl der Mitzwanziger. Die scheinbaren Probleme und Gedanken, die man im Laufe dieses Lebensabschnitts mit sich herumträgt. All die Unsicherheit, die täglichen Entscheidungen, die zu treffen sind. Aber auch die Leichtigkeit, die für diese Lebensjahre steht. Die Liebe, die Lust und die Verzweiflung. Sie schreibt auch über den Tod, Verlust und Unsicherheit. All das kommt in ihrem Buch, mit dem wunderschönen Titel „Das Gegenteil von Einsamkeit“ vor. Denn im Endeffekt sind wir alle doch irgendwie eins: das Gegenteil von einsam.

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