Archiv der hochschuldidaktischen Weiterbildungsangebote für Lehrende

 

Hier finden Sie alle hochschuldidaktischen Weiterbildungsangebote für Lehrende, die in der Vergangenheit an der FH Kiel stattgefunden haben.

 

Wenn Sie Fragen zu diesen Angeboten oder Interesse an der Wiederholung dieser Themen haben, kontaktieren Sie uns gerne.

Alphabetisches Verzeichnis

 

Über einen einfachen Linksklick gelangen Sie zu einer Beschreibung der jeweiligen Veranstaltung.

Abschlussarbeiten systematisch begleiten

"Intersektional Lehren und Lernen" - Abendveranstaltung und Workshop

"Tag der offenen Modulentwicklungswerkstatt, oder: Was ich schon immer mal ändern wollte…"

"Warum soll ich das lesen?" - Textarbeit mit Studierenden gestalten"

Aktivierende Lehre - Methoden und Strategien

Aktivierende Methoden für große Gruppen – Studierende machen mit

Aktivierende Seminarmethoden im eLearning

Alltagsrassismus und interkulturelle Verständigung in der Lehre

Alternative Präsentationstechniken

Angebote unserer Verbundpartner

Arbeiten mit Lego Serious Play - Ideen für Lehre, Ler- und Hochschulentwicklung

Aufgaben (weiter-)entwickeln - Eine Werkstatt

Bachelorarbeiten betreuen

Barrierefreie Lehre

Basisprogramm Hochschuldidaktik für die Fachhochschule Kiel

Bessere Lehre durch Abstimmungstools - Audience-response Systeme in Vorlesungen und Seminaren

Chancengleich prüfen

Crashkurs: Adobe Connect

Crashkurs: PowerPoint

Das Labor als zentraler Lernort

Das war doch gar nicht so gemeint! Missverständnisse und sexuelle Belästigung als Herausforderungen im Hochschulalltag

Der Weg von der Lehrveranstaltung zur Modularisierung

Die Biografie lernt mit

Diversitätssensibel handeln in der Lehre - Wie aus "gut gemeint" "gut gemacht" wird

eModeration

(e)Portfolio an der Hochschule: Wie, womit und warum eigentlich?

(e)Portfolios in der Lehre

Fachkulturelle Lernstrategien für Studierende

Feedback: Auf studentische Texte antworten

Folien, Tafelbilder, Flipcharts und Co – Eine Werkstatt

Forschendes Lernen – Studierende forschen in Lehrveranstaltungen

Gender und Diversität in der Lehre: Relevanz, Dimensionen und hochschuldidaktische Ansätze

Gestaltungsspielräume der Studienganggestaltung im Hinblick auf die Anforderungen der Akkreditierung

Gruppen leiten in der Lehre

Her mit dem Guten Lehren! Studierende nachhaltig aktivieren

Intensivtraining "Authentisch Präsentieren"

Interaktive Gestaltung von Lehrveranstaltungen in technischen Fächern

Interkulturelle Kompetenz und Alltagsrassismus in der Lehre

„Intersektional Lehren und Lernen“ – Abendveranstaltung und Workshop

Kompetenzorientierte Multiple Choice Prüfungen erstellen

Kompetenzorientiertes Prüfen (1) - "Wie geht das? Mach' ich das schon?"

Kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen (2) - Von der Modulbeschreibung zur Überprüfung des Kompetenzzuwachses

Lehren und Lernen in großen Gruppen

Lehr-Lern-Projekte curricular verankern

Lehr-Lern-Projekte-Werkstatt

Lehrveranstaltungen lernförderlich und zeitökonomisch planen

Lehrveranstaltungen planen - Eine Werkstatt

Lernergebnisse semesterbegleitend evaluieren - von Assessment Techniques zum kompetenzorientierten Prüfen

Lernförderlich lehren lernen durch Beobachtung

Lernförderliche Vorlesungen

Lerninhalte verständlich visualisieren

Lernmodelle als Gestalt der Lehre

Medieneinsatz in der Lehre (1): Grundlagen und Szenarien

Medieneinsatz in der Lehre (2): Begleitung und Betreuung

Microteaching - Lehren lernen ganz einfach

Mit Fallstudien Lehren und Lernen

Moderation in der Lehre

Motivation und Lernverhalten - Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele

Mündliche Prüfungen gestalten

Prüfen und Bewerten - Lernen unterstützen

Prüfungen gestalten - von A(ufgabe) bis Z(ensur)

Reorganisation im Studiengang BSc IT Security an der FH St. Pölten: Auswirkungen von geblockten Modulen auf Workload und Motivation

Schreiben lehren an der Hochschule - Ein Workshop für Dozentinnen und Dozenten

Sprechen und Stimme

Starke Stimme - Kraft, Ausdauer und Klang zielgerichtet trainieren

Strategien für den Umgang mit Fehlvorstellungen in der Lehre

Storytelling für Lehrende - Lehren heißt erzählen

Studentisches Schreiben an der Hochschule - Ein Workshop für Dozentinnen und Dozenten

„Tag der offenen Modulentwicklungswerkstatt, oder: Was ich schon immer mal ändern wollte…“

Tagesseminar: Gruppendynamik für die Lehre nutzen

Tagesseminar: Studierende beraten

Umgang mit Heterogenität

Umgang mit schwierigen Situationen in der Lehre

Und sie lesen doch! Textarbeit im Studium vermitteln und begleiten

Videos in der Hochschullehre

Viel Stoff - wenig Zeit

Vielfalt in der Lehre

Visualisieren und kreative Bildarbeit in der Lehre

Vorteile und Risiken ganzheitlicher Lehrkonzeptionen

"Warum soll ich das lesen?" – Textarbeit mit Studierenden gestalten

 

Aktivierende Lehre - Methoden und Strategien

 

In jeder Lehrveranstaltung sollen Studierende berufsrelevante, flexibel einsetzbare Kompetenzen aufbauen. Dies kann gefördert werden, indem die Studierenden aktiv in die Lehrveranstaltung einbezogen und in ihrem individuellen Lernprozess unterstützt werden. Wie die Aktivierung der Studierenden in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen gelingen kann und wie Sie als Lehrende/-r den Aufbau berufsrelevanter Kompetenzen unterstützen können, erproben und diskutieren wir in diesem Workshop.

Inhalte:

  • Merkmale aktivierenden Lernens und Lehrens
  • Aktivierende Methoden für verschiedene Veranstaltungstypen & -phasen
  • Kriterien für die Methodenauswahl
  • Strategien zur konstruktiven Unterstützung der Studierenden

Im diesem Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit Gelegenheiten ab, das Gelernte in praxisnahen Situationen zu erproben, ab. Außerdem diskutieren wir Einsatzmöglichkeiten in Ihrer eigenen Lehre.

 

Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity – Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

Referentin: Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

Abschlussarbeiten systematisch begleiten

Die Betreuung und Bewertung von Abschlussarbeiten stellt Lehrende vor eine Reihe von Herausforderungen. Wie viel Orientierung und Unterstützung der Studierenden ist angemessen? Wie kommuniziere ich Erwartungen und Feedback für die Studierenden nachvollziehbar? Wie kann ich den Begleitprozess effizient gestalten?

Diese und ähnliche Fragen stehen im Zentrum unseres Workshops. Ausgehend von den Zielen der Abschlussarbeit erarbeiten wir exemplarische Bewertungsraster für ein klares Erwartungsprofil. Wir verschaffen uns einen Überblick über zentrale Herausforderungen einer Abschlussarbeit aus studentischer Sicht, um daraus Erwartungen und Bedürfnisse an die Betreuung der Arbeiten abzuleiten. Exemplarisch lernen Sie einfache Projektmanagement-Tools und Gesprächstechniken kennen, die Sie in Ihre Praxis einbinden können.

 

Inhalte:

  • Funktionen von und Anforderungen an Abschlussarbeiten
  • Phasen des Betreuungsprozesses
  • Führungsinstrumente
  • Rolle des Betreuers/der Betreuerin

Arbeitseinheiten: 8

Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung – Beraten & Fördern – Prüfen & Bewerten

Referentin: Dr. Anja Centeno Garcìa

 

Aktivierende Methoden für große Gruppen – Studierende machen mit

 

Die Frage: „Wie motiviert man Menschen“ ist etwa so sinnvoll wie die Frage „Wie erzeugt man Hunger!““(M. Spitzer) … in diesem Sinne werden in dieser Veranstaltung anschaulich und aktiv Antworten auf die Fragen geben: Wie aktiviert man Studierende in großen Lehrveranstaltungen? Wie baut man Kontakt zu Studierenden auf, wenn eine persönliche Ansprache unmöglich erscheint? In diesem praxisorientierten Workshop lernen die Teilnehmer/-innen sowohl ihre methodisch-didaktischen Fähigkeiten zu professionalisieren, als auch ihr Methoden- und Medienrepertoire für Vorlesungen und andere Lehrveranstaltungen mit großen Gruppen zu erweitern.

Inhalte:

  • Lehren und Lernen – Was ist anders in großen Gruppen
  • Methoden und Techniken zum Aktivieren von Gruppen
  • Große Gruppen in jeder Lehrveranstaltungsphase aktivieren und begeistern
  • Handlungskompetenz als Moderator/-in bzw. Referent/-in in großen Gruppen

Im Mittelpunkt des handlungsorientierten Seminars steht die Aktivität aller Teilnehmer/-innen. Neben Kurzinputs, Lehrgesprächen, Partner- und Gruppenarbeit werden Methoden und Techniken ausprobiert, variiert und kritisch-konstruktiv reflektiert.

Referentin: Gaby Wollgast, splendid-akademie

Aktivierende Seminarmethoden im eLearning

 

Setzt man eLearning ein, so steht an erster Stelle – bevor man über die Technologie nachdenken kann – erst einmal die Konzeption der Lehre im virtuellen Raum. Dabei ist es in den seltensten Fällen möglich, die Präsenzlehre eins zu eins in die Lernplattformen zu übersetzen und dieselbe Methodik zu verwenden. In diesem Workshop gehen wir gemeinsam der Frage nach, welche aktivierenden Seminarmethoden auch im eLearning-Bereich eingesetzt werden können. Außerdem diskutieren wir die Frage, wie bereits mit einfachen Mitteln aktivierende Lehre im virtuellen Raum stattfinden kann.

Inhalte:

  • Reflexion bestehender Erfahrungen mit Online-Seminaren
  • Methoden für Online- und Blended-Learning-Seminare:

Sammlung und theoretische Impulse

  • Knackpunkte einer aktivierenden Online-Lehre
  • Aktivierende Seminarmethoden im Einsatz: Konzeption eigener Szenarien

Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

Bringen Sie zu dieser Veranstaltung bitte einen W-LAN-fähigen Laptop mit. Falls Sie keinen Laptop zur Verfügung haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Referentin: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

Alltagsrassismus und interkulturelle Verständigung in der Lehre

 

Die Veranstaltung setzt sich mit dem Phänomen Rassismus auf der persönlichen und der strukturellen Ebene auseinander. Im Rahmen des Seminars wird den Lehrenden die Möglichkeit gegeben,

  • eigene Fremdheitserfahrungen erlebbar zu machen,
  • kreative Ansätze zu entwickeln, um im täglichen Umgang (z.B. in der Lehre) Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen,
  • Toleranz, Solidarität und interkulturelle Verständigung zu stärken und
  • Methoden auch für die Lehre kennenzulernen

Es wird ein Prozess in Gang gesetzt, der die Wahrnehmung des Anderen und seiner unterschiedlichen und vielfältigen Bedürfnisse fordert. Es gilt eigene Ausgrenzungsmechanismen zu erkennen und eine Haltung der Wertschätzung zu entwickeln. Gemeinsam werden erste Schritte und Handlungsmöglichkeiten erörtert. Dabei wird im Training mit verschiedenen Medien und Methoden, Rollenspielen und Videos gearbeitet.

Referentinnen: Özlem Ünsal, Politologin M.A. und interkulturelle Trainerin & Mirjam Gläser, Beratungsnetzwerk SH

mareike.kobarg(at)fh-kiel.de

Alternative Präsentationstechniken

 

PowerPoint ist ein übliches Präsentationsmedium in der Hochschule aber auch im außeruniversitären Bereich. Es muss aber nicht immer dieses Medium sein – es gibt auch einige Alternativen im Präsentationsdschungel. In diesem Workshop lernen Sie Alternativen zu PowerPoint kennen und können diese auch praktisch testen. Außerdem wird der didaktische Nutzen im Einsatz dieser Tools diskutiert und Möglichkeiten aber auch Grenzen aufgezeigt.

Inhalte:

  • Einsatz von Präsentationen in der Lehre
  • Alternative Präsentationstools (z.B. Prezi)
  • Didaktisch sinnvoller Einsatz dieser Tools
  • Möglichkeiten und Grenzen von Präsentationen

Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

Bringen Sie zu dieser Veranstaltung bitte einen W-LAN-fähigen Laptop mit. Falls Sie keinen Laptop zur Verfügung haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

Referentin: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, Team Hochschuldidaktik|MeQS

 

Angebote unserer Verbundpartner

 

 

Methodenwerkzeugkasten
- Didaktisches Handwerkszeug für jede Lehr-/Lernsituation -

Dr. Bettina Ritter-Mamczeck, splendid Akademie Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kompetenzorientierte Prüfungs- und Bewertungsmöglichkeiten

Brigitte Rau, Coaching & Beratung, Berlin

Weitere Informationen finden Sie hier.

Arbeiten mit Lego Serious Play - Ideen für Lehre, Lehr- und Hochschulentwicklung

 

Das LEGO Serious Play Konzept wurde vom dänischen Spielzeughersteller LEGO in Kooperation mit der Wirtschaftshochschule Lausanne für den Einsatz in der Unternehmensberatung entwickelt. In der Wirtschaft wird die Methode u.a. in der Team-, Strategie- und Produktentwicklung eingesetzt. Sie hat aber auch Potenziale für die Lehre. Basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Lernpsychologie hat die Methode zum Ziel, die Beteiligung aller zu erhöhen, neues und vorhandenes Wissen nutzbar zu machen und die Teilnehmenden darin zu unterstützen, ausgetretene Denkpfade zu verlassen. Im Arbeitsprozess mit LEGO Serious Play bauen die Workshopteilnehmer/-innen aus verschiedenen LEGO Elementen detailreiche Modelle, die ihre Sicht auf Fragen/Herausforderungen illustrieren. Anschließend werden die Modelle vorgestellt, reflektiert und diskutiert. So kann ein lebendiger Austausch zwischen den Teilnehmenden stimuliert und die Erschließung (neuer) Denkpotenziale ermöglicht werden. Im Workshop werden unterschiedliche Anwendungsfelder, beispielsweise in der Lehre oder Lehrentwicklung, vorgestellt und die Möglichkeit geboten, sich auf diesen neuen Weg des Arbeitens einzulassen und gemeinsam über das didaktische Potenzial der Methode nachzudenken.

Inhalte:

  • Didaktischer Hintergrund und Einführung in die Methodik
  • Einsatzbeispiele
  • LEGO Serious Play aktiv erleben

In der Veranstaltung wechseln sich kurze Inputs mit dem aktiven Arbeiten mit LEGOs ab und es gibt Gelegenheit für kollegialen Austausch und die Reflexion bereits gemachter Erfahrungen.

Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen - Innovative Lernumgebung; Arbeitseinheiten: 6

Referent: Prof. Dr. Tobias Seidl, HdM Stuttgart

Aufgaben (weiter-)entwickeln – Eine Werkstatt

 

Aufgaben spielen für das studentische Lernen in der Hochschule eine wichtige Rolle. Durch Aufgaben wird das eigenständige Arbeiten der Studierenden in der Veranstaltung und im Selbststudium angeregt, es werden Kompetenzen aufgebaut, vertieft oder geübt. Gleichzeitig werden Aufgaben in schriftlichen und mündlichen Prüfungen verwendet. In dieser Veranstaltung erarbeiten wir gemeinsam welche Merkmale und Funktionen diese unterschiedlichen Aufgaben aufweisen. Außerdem entwerfen wir ein System mit dem lernförderliche Aufgaben entwickelt werden können. Sie werden die Gelegenheit haben, eigene Aufgaben zu entwickeln oder bestehende Aufgaben weiterzuentwickeln.

Inhalte:

  • Merkmale und Funktionen von Aufgaben
  • Erarbeitung eines System zur Entwicklung lernförderlicher Aufgaben
  • Arbeit an den eigenen Aufgaben

Die Veranstaltung knüpft an ihre eigenen Erfahrungen an, bietet Ihnen kurze theoretische Impulse und Gelegenheit, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen an Beispielen aus der eigenen Praxis zu arbeiten.

Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen - Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 5

Referentin: Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

Bachelorarbeiten betreuen

 

Für Studierende ist die Bachelor-Arbeit häufig die erste (evtl. einzige) größere akademische Textproduktion, die sie im Laufe ihres Studiums durchführen. Inhaltliche, aber auch strukturelle und formale Fragen sind daher an der Tagesordnung. Zunächst wird daher ein Überblick über die Phasen einer akademischen Textproduktion und die damit verbundenen Fragen und Unsicherheiten gegeben. Anschließend werden die Erwartungen aus der Sicht der Betreuenden eruiert und typische Fragen und Probleme aus studentischer Sicht vorgestellt. In einer gemeinsamen Diskussion werden Konzepte entwickelt und erprobt, wie in einer Betreuungssituation damit umgegangen werden kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei darauf, wie Lehrende Studierende durch konstruktives Feedback (mündlich und schriftlich) in den verschiedenen Textproduktionsphasen unterstützen können.

Inhalte:

  • Phasen einer akademischen Textproduktion
  • Typische Fragen und Probleme Studierender
  • Unterstützung der Studierenden durch konstruktives Feedback

Zugeordnete Themengebiete: Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 8

Referentin: Dr. Dagmar Knorr, Universität Hamburg, Universitätskolleg, Schreibwerkstatt Mehrsprachigkeit

Barrierefreie Lehre

Alternativer Titel: Inklusive Lehre

Wenn Sie sich fragen, was Sie als Lehrende_r tun können, um Ihre Lehreveranstaltung inklusiver zu gestalten, erhalten Sie in diesem Workshop einen ersten Überblick über wesentliche Bestandteile des Themenfelds „Lehre inklusiv(er) gestalten“.

  • Studierende mit Beeinträchtigung – eine „heterogene Gruppe“
  • Was bedeutet eigentlich „inklusive/barrierefreie Lehre“ vor dem Hintergrund der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen?
  • Wo können Sie ansetzen, um Ihre Lehrveranstaltungen inklusiv(er) zu gestalten? Welche Tipps für die Gestaltung „inklusiver(e) Lehre“ gibt es?
  • Wie können Sie ihre PowerPoint-Präsentationen von vornherein zugänglicher gestalten und in der Lehrveranstaltung halten?

 

Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Lehren & Lernen - Beraten & Fördern

Arbeitseinheiten: 5

Referentinnen: Dr. Marie-Luise Schütt und Dr. Mareike Gattermann-Kasper, Universität Hamburg

Basisprogramm Hochschuldidaktik

Egal ob neu in der Lehre oder schon länger dabei, das Basisprogramm Hochschuldidaktik bietet Ihnen eine aktive und praxisbezogene Einführung in zentrale Fragen zum Thema Lehren und Lernen. In der Veranstaltung erhalten Sie eine Einführung in die Grundlagen der Hochschullehre, beschäftigen sich mit der Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und diskutieren unter anderem, wie Sie mit unerwarteten Situationen in Seminaren und Vorlesungen umgehen können.

Inhalte:

  • Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Kommunikation in der Lehre & Vermittlungsmethoden
  • Praxistraining

In der Veranstaltung wechseln sich kurze Impulsreferate mit der Gelegenheit ab, das Erlernte in praktischen Übungen zu erproben und die Einsatzmöglichkeiten in Ihrer eigenen Praxis zu reflektieren.

Die Gestaltung der Veranstaltung erfolgt in Anlehnung an die in den Vorjahren in Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durchgeführten Basisschulungen.

 

Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen

Arbeitseinheiten: 16

 

Referentin: Helga Hänsler

 

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Basisprogramm Hochschuldidaktik für die Fachhochschule Kiel

Egal ob neu in der Lehre oder schon länger dabei, das Basisprogramm Hochschuldidaktik bietet Ihnen eine aktive und praxisbezogene Einführung in zentrale Fragen zum Thema Lehren und Lernen. In der Veranstaltung erhalten Sie eine Einführung in die Grundlagen der Hochschullehre, beschäftigen sich mit der Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen und diskutieren unter anderem, wie Sie mit unerwarteten Situationen in Seminaren und Vorlesungen umgehen können.

Inhalte:

  • Grundlagen des Lehrens und Lernens
  • Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen
  • Kommunikation in der Lehre & Vermittlungsmethoden
  • Praxistraining

In der Veranstaltung wechseln sich kurze Impulsreferate mit der Gelegenheit ab, das Erlernte in praktischen Übungen zu erproben und die Einsatzmöglichkeiten in Ihrer eigenen Praxis zu reflektieren.

Die Gestaltung der Veranstaltung erfolgt in Anlehnung an die in den Vorjahren in Kooperation mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel durchgeführten Basisschulungen.

Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 16

Referentin: Helga Hänsler, Beratung|Coaching|Training

Bessere Lehre durch Abstimmungstools - Audience-response Systeme in Vorlesungen und Seminaren

 

Abstimmungstools, sogenannte Audience-response Systeme - sind den meisten aus dem Fernsehen bekannt (etwa der "Publikumsjoker" bei Wer wird Millionär). Sie bieten aber auch im Bereich der Hochschullehre zahlreiche Einsatzmöglichkeiten und können - bei richtiger Anwendung - einen sinnvollen Beitrag zur Vielfalt der Lehr- und Lernmethoden liefern. So lassen sich z.B. Vorlesungen interaktiv gestalten, indem die Studierenden aus der passiven Rolle der Zuhörer herausgerissen werden.

Im Workshop werden sinnvolle Einsatzmöglichkeiten z.B. als Instrument der Lernkontrolle durch einen kurzen einleitenden Vortrag dargestellt und im Anschluss erörtert. Der Workshop erprobt daraufhin verschiedene Anwendungen in Kleingruppen und versucht gesondert auf die verschiedenen Anforderungen der unterschiedlichen Fachbereiche einzugehen. Ziel ist die praktische Erprobung von Lösungen für die eigene Lehre.

 

Die Veranstaltung wird vom Fachbreich Medien in Zusammenarbeit mit dem Team des MeQS Projekts durchgeführt.

Referent: Prof. Dr. Tobias Hochscherf & Peter Stobbe, Fachbereich Medien, FH Kiel

Chancengleich prüfen

11 % der Studierenden geben an, dass sie langfristige gesundheitliche  Beeinträchtigungen haben, die das Studium erschweren. Nur ein kleiner Teil dieser Gruppe ist im Hochschulalltag auf den ersten Blick erkennbar Viele Studierende mit Beeinträchtigungen werden erstmals „sichtbar“, wenn Schwierigkeiten bei Studien- und Prüfungsleistungen, Fristen oder Anwesenheitspflichte auftreten. Damit Studierende mit Beeinträ chtigungen vergleichbare Chancen wie andere Studierende haben, können Studien- und Prüfungsleistungen von vornherein diversitätssensibel gestaltet oder individuell durch so genannte „Nachteilsausgleiche“ angepasst werden.

Im Workshop soll geklärt werden, für wen und wie Studien- und Prüfungsbedingungen so gestaltet werden können, dass alle Studierenden vergleichbare Chancen auf ein erfolgreiches Studium haben. Dabei geht es insbesondere um folgende Fragen:

  • Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?
  • Welche Voraussetzungen müssen Studierende erfüllen, damit sie Nachteilsausgleiche in Anspruch nehmen können?
  • Wie läuft das Verfahren? Welche Nachweise sind erforderlich?
  • Welche Maßnahmen des Nachteilsausgleichs sind möglich?
  • Welche Alternativen zum Nachteilsausgleich gibt es?

 

Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Kompetenzorientierung - Prüfen & Bewerten

Arbeitseinheiten: 2

Referentinnen: Dr. Marie-Luise Schütt und Dr. Mareike Gattermann-Kasper, Univerität Hamburg

Crashkurs: Adobe Connect

 

Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: eine Wissenschaftlerin aus Manchester, mit der Sie schon lange eng zusammenarbeiten, hat sich bereit erklärt, für Ihre Studierenden eine Vorlesung zu halten. Leider sind die finanziellen und zeitlichen Kapazitäten eingeschränkt. Was nun? An der FH Kiel gibt es dafür eine Lösung: Adobe Connect. Mit diesem Webconferencing-System können Sie einfach Online-Vorlesungen, Online-Sprechstunden oder virtuelle Klassenzimmer organisieren und verwalten. In diesem Workshop erhalten Sie eine Einführung in das Tool und die Möglichkeit zur eigenen Erprobung.

Inhalte:

  • Einsatzgebiete von Webconferencing-Systemen
  • Adobe Connect: Anlegen von Webkonferenzen
  • Adobe Connect: Durchführung von Webkonferenzen

Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

Bringen Sie zu dieser Veranstaltung bitte unbedingt einen W-LAN-fähigen Laptop mit. Falls Sie keinen Laptop zur Verfügung haben, melden Sie sich gerne bei uns. Zugangsdaten zu Adobe Connect erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung.

Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Innovative Lernumgebungen - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

Referentin: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, Team Hochschuldidaktik|MeQS

Crashkurs: PowerPoint

 

PowerPoint ist in Studium und Lehre fast überall vertreten. Sei es bei Referaten von Studierenden oder bei großen Vorlesungen, wo Lehrende ihre Ausführungen mit PowerPoint visualisieren oder Folien als Skript-Ersatz nutzen. PowerPoint ist einfach zu nutzen und kann schnell eingesetzt werden. In diesem Workshop erfahren Sie einerseits, wie Sie selbst Präsentationen erstellen und weiterführende Funktionen in diesem Programm nutzen. Zusätzlich wird aber auch besprochen, wie und in welchem Kontext PowerPoint-Präsentationen didaktisch sinnvoll eingesetzt werden können.

Inhalte:

  • Einsatzgebiete von PowerPoint in der Lehre
  • Erstellung von Präsentationen in PowerPoint
  • Nutzung unterschiedlicher Medien in PowerPoint
  • Didaktisch sinnvoller Einsatz von Folien in der Lehre

Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

Bringen Sie zu dieser Veranstaltung bitte einen Laptop mit installiertem Microsoft PowerPoint mit. Falls Sie keinen Laptop zur Verfügung haben, melden Sie sich gerne bei uns.

Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

Referentin: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, Team Hochschuldidaktik|MeQS

Das Labor als zentraler Lernort

 

Vorlesungen haben die Aufgabe, Informationen zu vermitteln. Lernen im Sinne der Weiterverarbeitung, Vernetzung und Anwendung von Informationen kann hier nur eingeschränkt stattfinden, weshalb der Arbeit im Labor eine wichtige Bedeutung zukommt. Um den Studierenden wirksame Lernanreize zu geben, ist es notwendig, berufsfeldtypische Aufgaben mit Bezug zur Lehrveranstaltung zu stellen sowie aktuelle Werkzeuge zu deren Lösung einzusetzen. Die Studierenden sollen mit zunehmender Kompetenz mehr Autonomie in ihrer Laborarbeit erfahren können.
 
Inhalte:

  • Lernen durch eigenes Handeln
  • Themenwahl und Lernzielformulierung
  • Methodisch-didaktische Aspekte der Versuchsgestaltung
  • Werkzeuge zur organisatorischen Unterstützung
  • Prüfen und Bewerten
  • Soziale Handlungsformen und deren Begleitung

    Es wird ausdrücklich begrüßt, wenn für das Labor verantwortliche Professor_innen mit ihren Mitarbeiter_innen an diesem Workshop teilnehmen. Die Teilnehmer_innen erhalten die Möglichkeit, an eigenen Konzepten zu arbeiten. Bitte bringen Sie dazu die Modulbeschreibung und Beispiele aus ihrer Lehrpraxis im Labor mit.

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen - Beraten & Fördern

    Referent: Prof. Dr.-Ing. Andreas Slemeyer (TH Mittelhessen)

    Das war doch gar nicht so gemeint! Missverständnisse und sexuelle Belästigung als Herausforderungen im Hochschulalltag

     

    Ein guter Draht zu Studierenden ist die halbe Miete. Motivierende Lehr-Lern-Settings leben durch eine wechselseitige Wertschätzung und Anerkennung. Gleichzeitig kann eine gute Lernatmosphäre durch Studierende und Lehrende stark gestört werden. Missverständnisse und gezielte Diskriminierungen fordern dann eine Moderation.

    Deswegen widmet sich der Workshop den folgenden Fragen: Wie gelingt eine professionelle Interaktionsgestaltung? Welche Grenzen können wir festlegen und wie greifen wir ein, wenn diese klar überschritten werden? Und schließlich: Hochschulen sind auch Orte (sexualisierter) Gewalt. Vieles passiert im Verborgenen und wird durch eine Kultur des Wegsehens möglich. Wie kann mehr Achtsamkeit im Umgang miteinander entstehen?

    Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 7

    Referentinnen: Prof. Dr. Anja Hennigsen, Christian-Albrechts-Universität Kiel

    Der Weg von der Lehrveranstaltung zur Modularisierung

    „Module bezeichnen Bündel von Lehrveranstaltungen und Lernzeiten, die inhaltlich und/oder methodisch zusammen gehören und zeitlich begrenzt sind.“ (Bologna-Glossars der HRK). Aber was bedeutet der Gedanke, Studiengänge in Modulen zu gestalten?

    In der Veranstaltung möchten wir Inputs zu Fragen wie den folgenden geben und sie mit den Anwesenden diskutiere

    • Was ist ein Modul? Welche Motive stehen hinter der Modularisierung?
    • Wie werden Wissensbereiche und -niveaus bei der Konstruktion von Modulen berücksichtigt?
    • Welche Dauer können Module haben? Wann ist es sinnvoll, semesterüberschreitende Module zu haben?
    • Welchen Umfang können Module haben? Warum sollten Module nicht zu klein aber auch nicht zu groß konzipiert werden?
    • Muss jedes Modul geprüft werden? Sind Teilprüfungen sinnvoll?
    • Welche Formen der Modulprüfungen gibt es? Können diese dazu beitragen, Studierende angemessen zu betreuen und ihre Prüfungsangst zu reduzieren?

     

    Außerdem erläutern wir grundsätzliche Aspekte des Modells der geblockten Module, das beispielsweise im nordamerikanischen und schwedischen Hochschulraum Tradition hat, und diskutieren verschiedene Umsetzungskontexte:

     

    • Wie kann das Modell dazu beitragen, Prüfungsangst zu reduzieren und die Motivation zu steigern?
    • Welche Vorteile hat das Modell – und welche Schwierigkeiten ergeben sich bei der Realisierung?

    Dozentin: Dr. Christiane Metzger ist Projektkoodinatorin des Projekts MeQS an der FH-Kiel. Zuvor war sie an der Uni Hamburg im Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung Koordinatorin des Projekts ZEITLast.

    Dozent: Prof. Dr. Rolf Schulmeister war Professor am Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) an der Universität Hamburg, das er 1971 als Interdisziplinäres Zentrum für Hochschuldidaktik (IZHD) gegründet hatte. Am IZHD hat er den Studiengang „Lehrqualifikation in Wissenschaft und Weiterbildung“ und später den postgradualen „Master of Higher Education“ für die didaktische Ausbildung des Hochschullehrer-Nachwuchses etabliert.

     

    Die Biographie lehrt mit - Haltungen zum Lehren und Lernen reflektieren

     

    Was leitet uns, wenn wir lehren?

    Befragt man die Forschung zu Lehr-Lernprozessen an Hochschulen, so sind es besonders die Lehrüberzeugungen, die unser Handeln ausrichten. Besonders dann, wenn wir unter Druck stehen, tendieren wir dazu, auf Erfahrungen zurückzugreifen, die wir mit dem Lernen und Lehren in unserer eigenen Lernbiografie gemacht haben. Es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen, wie wir geworden sind, was und wie wir sind.

    Wie wir Lehrende haben auch Studierende in ihrer Lernbiografie Überzeugungen zum Lernen entwickelt, die ihr Lernen leiten. Diese inneren Überzeugungen können das Lernen erleichtern oder erschweren.

    In diesem Workshop erforschen Sie die biografischen Vorbedingungen des Lehrens und Lernens und diskutieren Strategien, um sie für eine lernorientierte Lehrveranstaltung zu nutzen.
     
    Inhalte:

    • Die eigene Lernbiografie reflektieren
    • Lehr- und Lernüberzeugungen erkennen
    • Strategien im Umgang mit Lernhaltungen Studierender diskutieren

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen

    Referent: Dr. Björn Kiehne (TU Berlin)

     

     

    Diversitätssensibel handeln in der Lehre - Wie aus "gut gemeint" "gut gemacht" wird

    Was weiß ich über ‚meine‘ Studierenden? Auf welche Merkmale achte ich, welche unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten habe ich bei der Planung und Durchführung meiner Veranstaltungen im Blick? Kategorisiere ich Studierende bewusst oder unbewusst und haben diese Kategorien etwas mit gesellschaftlich verbreiteten Stereotypen und Vorurteilen zu tun? Kann sich das auch auf deren Leistungen und meine Leistungsbeurteilungen auswirken? Wie gehe ich mit evtl. Ängsten Studierender um, die an der Hochschule unterrepräsentierten Gruppen angehören? Wie könnte ein wertschätzender Umgang mit Vielfalt auch in oder nach Konfliktsituationen sein?

    In diesem Seminar arbeiten wir mit Methoden und Modellen des Anti-Bias-Ansatzes (übersetzt „gegen Vorurteile, Voreingenommenheit, Einseitigkeit“), der entwickelt wurde, um rassistische und andere Vorurteile und Diskriminierungen im Alltag und in Institutionen abzubauen. Basierend auf der Bewusstmachung eigener Voreingenommenheiten und eigener Handlungsspielräume durch berufliche und gesellschaftliche Positionen werden Alternativen zu diskriminierungsrelevantem Handeln entwickelt.

    Inhalte:

    • Eigene Voreingenommenheiten und gesellschaftlich verbreitete Stereotype
    • Funktionsweise, Funktionen und Wirkungen von Stereotypen und Vorurteilen
    • eigene Machtpositionen und Handlungsspielräume
    • Diskriminierung: Kategorien, Definitionen, Ebenen
    • Fallbeispiele von Diskriminierung im Hochschulkontext und Handlungsstrategien

    Am Ende des Seminars sollen die Teilnehmenden Vorurteile und Diskriminierung erkennen, sich ihrer eigenen Verantwortung und Ressourcen bewusst sein und so gestärkt in die alltägliche Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Diskriminierung bei sich selbst und anderen gehen.

    Arbeitseinheiten:8

    Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity – Lehren & Lernen – Beraten & Fördern

    Referentin: Constanze Schwärzer-Dutta & Lorena Mercado

    Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Diversitätsbeauftragten der Fachhochschule Kiel angeboten.

    eModeration

     

    Der Einsatz von eLearning-Technologien (Webkonferenzen, Lernplattformen) ermöglicht unterschiedliche Szenarien – z.B. externe Vorträge oder Online-Sprechstunden, aber auch kollaboratives Arbeiten im virtuellen Raum. Für die Betreuung von kleinen oder größeren Gruppen in diesen Räumen benötigen Lehrende neue Kompetenzen, da sie hier vor allem eine moderierende Rolle einnehmen. Im Kurs eModeration erhalten Sie Handwerkszeug dafür, wie Sie Gruppen in Webkonferenzen und auf Lernplattformen moderieren können und erhalten die Möglichkeit, eigene Erfahrung mit den Tools zu sammeln.

    Inhalte:

    • Aufgaben und Rollen von eModeratoren
    • Ablauf von Online-Veranstaltungen
    • Netiquette & Co. (Die Kommunikationsregeln)
    • Möglichkeiten und Grenzen von Online-Veranstaltungen

    Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

    Bringen Sie zu dieser Veranstaltung bitte einen W-LAN-fähigen Laptop mit. Falls Sie keinen Laptop zur Verfügung haben, melden Sie sich gerne bei uns. Sie erhalten die benötigten Zugangsdaten im Vorfeld der Veranstaltung.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen – Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, Team Hochschuldidaktik|MeQS

     

    (e)Portfolio an der Hochschule: Wie, womit und warum eigentlich?

     

    Das (e)Portfolio ist aktuell ein viel diskutiertes Thema. Vom Kindergarten bis zur Hochschule wird Portfolioarbeit erprobt, praktiziert, konzipiert oder auch verordnet. Die Bedeutungszuschreibungen changieren dabei von einem selbstreflexiv gewordenen Bildungs­ideal bis zur neoliberalen Anrufung einer selbstverantwortlichen Steuerung der eigenen individuellen Bildungsbiographie; zwischen (Hoch-)Schulreform und lerntheoretischen Begründungsversuchen; und letztlich vor der vagen Einigungsformel, dass Portfolioarbeit irgendwie wichtig und gut sei.

    Im Workshop werden einige Vermutungen vorgestellt, warum (e)Portfolioarbeit von wem, zu welchem Zweck und im Kontext welcher Rationalitäten gefordert und befördert wird. Ausgehend hiervon wird dann gemeinsam darüber nachgedacht, an welche bereits vorhandenen Praktiken an der FH Kiel (e)Portfolioarbeit ansetzten kann, was der Gewinn wäre, welche Ziele damit verfolgt werden können und wie man das praktisch umsetzt. Abschließend werden verschiedene digitale Tools praktisch erprobt, die sich als (e)Portfolio-Software anbieten.

    Dozent: Stephan Münte-Goussar, Medienbildung Universität Flensburg

    (e)Portfolios in der Lehre

     

    Portfolios werden bereits in unterschiedlichen Bildungsabschnitten vom Kindergarten bis zur Hochschule eingesetzt. Meist werden dabei in Papierform sogenannte Artefakte gesammelt, die den Bildungsweg des einzelnen Lernenden nachvollziehbar machen. In den letzten Jahren wurden auch Softwarelösungen dafür geschaffen, die zusätzlich erlauben, unterschiedliche Ansichten und Zusammenstellungen der Artefakte für verschiedene Zielgruppen zu definieren. Im Workshop wollen wir die Möglichkeiten, Chancen aber auch Grenzen von (e)Portfolios betrachten.

    Inhalte:

    • Was sind (e)Portfolios
    • Einsatz von (e)Portfolios
    • Entwicklung von Szenarien
    • Knackpunkte beim Einsatz – Chancen und Grenzen von (e)Portfolios

    Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

     

    Bringen Sie zu dieser Veranstaltung bitte einen W-LAN-fähigen Laptop mit. Falls Sie keinen Laptop zur Verfügung haben, melden Sie sich gerne bei uns.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen - Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 5

    Referentinnen: Inga Mähl und Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

     

     

    Fachkulturelle Lernstrategien für Studierende

    Lehrende erwarten von ihren Studierenden, dass diese gut vorbereitet in die nächste Veranstaltung kommen. Ein Klassiker ist:  „Bitte lesen/rechnen/bearbeiten Sie bis zur nächsten Woche (…)“.   Auch wenn in den häufigsten Fällen keine Nachfragen kommen, für die Studierenden ist das „WIE“ der richtigen und nachhaltigen Bearbeitung häufig unklar.

    Obwohl es eine Vielzahl an Lernstrategien gibt, welche Studierenden zur Bewältigung ihres Lernpensums zur Verfügung stehen, gelingt es ihnen oft nicht, die passenden Strategien zu finden und zu nutzen. Daher stellt sich die Frage, wie Lehrende ihre Studierenden in Sachen passender Lernstrategien gezielt unterstützen können.

    Im Workshop wird eine Auswahl an Lernstrategien vorgestellt und diskutiert. Auf dieser Grundlage werden anschließend Ideen für Lernstrategien entwickelt, welche den Anforderungen der verschiedenen Fachkulturen der Kursteilnehmer*innen Rechnung tragen.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen

    Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Corinna Lütsch, Fachhochschule Kiel, ZLL

     

    Feedback: Auf studentische Texte antworten

     

    Erfolgreiches Lernen hängt in allen Disziplinen ganz wesentlich von der Fähigkeit der Studierenden ab, die besonderen Eigenschaften der jeweiligen akademischen Sprache zu erkennen und sich anzueignen. Der zielgerichtete Einsatz von Feedback kann den Studierenden diesen Lernprozess wesentlich erleichtern. In diesem Workshop gehen wir der zentralen Frage nach, wie ein zielgerichtetes Feedback auf schriftliche Arbeiten von Studierenden in den verschiedenen Fachbereichen so gestaltet werden kann, dass den Studierenden dieser Lernprozess erleichtert wird.

    Inhalte:

    • Hinweise zu Schreiberwerb und Schreibprozess
    • Reflexion über disziplinspezifische Eigenschaften akademischer Texte
    • Reflexion über Bewertungskriterien und deren Bedeutung im Schreibprozess
    • Strategien für einen zielgerichteten Umgang mit Feedback in der Lehre
    • Raum für praktisch-didaktische Diskussionen

    Der Workshop richtet sich an Lehrende, die Qualifikationsarbeiten betreuen, in deren Lehrveranstaltung Studierende schriftliche Leistungen (z.B. Hausarbeiten, Protokolle) anfertigen und an alle anderen Interessierten.

    Referentin: Janna Meyer-Beining, Dozentin für Deutsch als Fremd- und fremde Wissenschaftssprache

    Feedback - Kompaktworkshop

    Feedback und Evaluation können, zur passenden Zeit mit den passenden Methoden eingesetzt, Ihre Lehre wirksam unterstützen. Wichtig ist eine ausgewogene Mischung gut umsetzbarer Methoden in realistischer Abstimmung mit den individuellen Zielen und Herausforderungen Ihrer Lehrveranstaltungen.

    Sie erhalten in dem Workshop eine Einführung in die Möglichkeiten und Anwendungsbereiche von Feedback- und Evaluationsstrategien und bearbeiten in Übungseinheiten konkrete Methoden für Ihre jeweiligen Lehrsituationen. Damit sich der Kreis zum langfristig gelungenen Lernprozess schließt, erfahren Sie, wie sie die Ergebnisse nachhaltig und konstruktiv in Ihre Lehre einfließen lassen können.

     

    Inhalte:

    •Vorstellung  verschiedener Möglichkeiten für den Einsatz von Feedback in großen und kleinen Lehrveranstaltungen

    • Wege zu gehaltvollem Feedback Studierender

    • Erarbeitung von Strategien zur zielgerichteten Begleitung des Lernprozesses in Ihrer Veranstaltung mit Hilfe von Feedback

     

    Arbeitseinheiten: 5

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen – Lehren & Lernen – Beraten & Fördern

    Referentin: Dr. Kristina Fraune

    Folien, Tafelbilder, Flipcharts und Co – Eine Werkstatt

     

    Folien, Tafelbilder, Flipcharts und andere Medien werden in fast jeder Lehrveranstaltung verwendet, um Inhalte zu veranschaulichen und damit das Lernen der Studierenden zu unterstützen. In dieser Werkstatt erarbeiten wir gemeinsam einige Merkmale lernwirksamer Visualisierungen und Sie lernen deren wahrnehmungspsychologische Grundlagen kennen. Der Fokus der Werkstatt liegt dann darauf, eigene Visualisierungsbeispiele vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse zu überarbeiten.

    Inhalte:

    • Merkmale lernwirksamer Visualisierungen
    • Visualisierungstypen
    • Gemeinsame Arbeit an Visualisierungsbeispielen

    Die Werkstatt startet mit einem kurzen theoretischen Impulsreferat mit interaktiven Elementen zur Visualisierung von Lehrinhalten. Anschließend wird an Visualisierungs¬beispielen gearbeitet, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren eigenen Lehrveranstaltungen verwenden.

    Referentin: Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

     

    Forschendes Lernen – Studierende forschen in Lehrveranstaltungen

     

    Wenn Studierende im Studium eigenständig forschen, erwerben Studierende neben der Fähigkeit zum Forschen auch überfachliche Kompetenzen wie den Umgang mit Unbestimmtheit, Eigenständigkeit, Teamfähigkeit und Organisationsvermögen. Wie man eine Lehrveranstaltung nach dem Prinzip des Forschenden Lernens gestalten kann ist Thema dieser Veranstaltung, die sich u.a. an den folgende Fragen orientiert:

    • Was kann Forschendes Lernen leisten?
    • Welche Herausforderungen birgt forschendes Lernen für Studierende und Lehrende?
    • Welche Bestandteile gehören zum Format des Forschenden Lernens?
    • Was sind meine Aufgaben als Lehrende_r im Forschungsprozess?

    Im Workshop wechseln kurze theoretische Impulse mit Gelegenheiten ab, das Gelernte mit der eigenen Lehre zu verknüpfen. Bringen Sie daher gerne eigene Themen und Beispiele mit.

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung – Innovative Lernumgebungen - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Melanie Sauer, Projekt PERLE, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Gekonnt Visualisieren in der Lehre

     

    Ziel der Veranstaltung ist das Erlernen einfacher und wirkungsvoller Techniken zur ausdrucksstarken Gestaltung von Visualisierungen. Nach dem Training sollen alle Teilnehmenden die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ihrer zeichnerischen Fähigkeiten kennen und in allen Bereichen der Lehre einsetzen. Denn: Power Point Folien sehen zwar oft schick aus, aber die Aufmerksamkeit und Lernleistung erhöhen sie selten. In dieser Hinsicht sind handgezeichnete Darstellungen der polierten Folie meist weit überlegen, insbesondere dann, wenn die Darstellung vor den Augen der Studierenden entsteht. Und dafür braucht es keine besonderen zeichnerischen Fähigkeiten ‐ lediglich ein paar Tipps, Tricks und ein wenig Übung.

    Inhalte:

    • Übung der Grundformen, aus denen alles Weitere entwickelt wird
    • Schritt‐für‐Schritt Anleitung für Gesichter mit diversen Emotionen und ‚Sternmännchen‘
    • sowie weitere einfache Symbole, Textcontainer und Schrift
    • Grundlagen zum visuellen Problemlösen. In welchem Format kann welche Fragestellung am besten visualisiert werden?
    • Erste Ideen und Anleitung zur Gesamtkomposition visueller Darstellungen
    • Abschlussübung unter Anwendung alles Gelernten

    Das praktische Ausprobieren und Üben wird das Training über ganz im Vordergrund stehen. Dabei werden Schritt-für‐Schritt Anleitungen und individuelle Unterstützung gegeben. Ergänzt werden die praktischen Übungen durch kurze Inputs zu Anwendungsbereichen, Materialien und Visuellem Problemlösen.

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen

    Referentin: Lisa Buddemeier (PantaRhei – integral Consulting, Traning, Coaching)

     

    Gender und Diversität in der Lehre: Relevanz, Dimensionen und hochschuldidaktische Ansätze

     

    Eine heterogene Studierendenschaft ist heutzutage Realität an Hochschulen. Gerade an Fachhochschulen ist nicht nur die Alterspanne mitunter breit und die Geschlechterverteilung in den verschiedenen Fächern ungleich, die Studierenden haben auch unterschiedliche nationale, kulturelle, soziale Herkünfte oder Migrationserfahrungen und unterscheiden sich in ihrem Vorwissen, Lernverhalten, Lernzugang sowie ihren Studienmotivationen. Um der Vielfalt der Studierenden gerecht zu werden, wird es zunehmend wichtig, diese zu erkennen und abschätzen zu können, welche Potentiale oder auch Benachteiligungen mit den einzelnen Dimensionen verbunden sind.

    Im Workshop werden folgende Fragen behandelt:

    • Wie nehmen Sie als Lehrende studentische Vielfalt in Ihren Lehrveranstaltungen wahr?
    • Welche Herausforderungen ergeben sich dadurch für Ihre Lehrgestaltung?
    • Welche hochschuldidaktischen Handlungsansätze sind geeignet, um Benachteiligungen zu vermeiden und die Potentiale von heterogenen Studierendengruppen berüksichtigen zu können?

    Im diesem Workshop werden einführende, theoretische Impulse gegeben und die Reflexion des eigenen Lehrhandelns angeregt. Außerdem werden Handlungsansätze und Einsatzmöglichkeiten in Ihrer eigenen Lehre diskutiert.

     

    Referentin: Dr. Sandra Smykalla, Fachhochschule Kiel, Team Hochschuldidaktik

    Gestaltungsspielräume der Studienganggestaltung im Hinblick auf die Anforderungen der Akkreditierung

    Bei der Neu- oder Weiterentwicklung von Studiengängen bestehen häufig Unsicherheiten bezüglich der Anforderungen, die (vermeintlich) eingehalten werden müssen. Beispielsweise kursieren Mythen über den Leistungspunkte-Umfang von Modulen, über Anzahl und Format von Prüfungen u.Ä. Auch die Umsetzung von Modularisierung und Kompetenzorientierung stellt die Studiengangs- und Modulverantwortlichen vor Herausforderungen.

    Im Vortrag werden Vorgaben, die im Rahmen von Akkreditierungsverfahren einzuhalten sind, erläutert sowie Spielräume bei der Studiengangsgestaltung vor dem Hintergrund der Bologna-Intentionen aufgezeigt.

    Dozentin: Dr. Anke Rigbers, evalag

    Gruppen leiten in der Lehre

     

    Als Lehrende/-r stehen Sie jeden Tag vor unterschiedlichen Gruppen von Studierenden. Diese Gruppen entwickeln oft ihre ganz eigene Dynamik. Diese Dynamik zu nutzen, um die Lernprozesse aller Studierenden zu initiieren und zu unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe für Sie als Lehrende/-r. In dieser Veranstaltung lernen Sie Strategien und Methoden kennen, die Sie dabei unterstützen, die Dynamik von Gruppen produktiv zu nutzen.

    Inhalte:

    • Merkmale von Gruppen
    • Gruppendynamische Prozesse und Rollen
    • Interaktion in Gruppen
    • Gruppen anleiten und moderieren

    In der Veranstaltung wechseln sich kurze Impulsreferate mit Gelegenheit ab, das Erlernte in praktischen Übungen zu erproben und die Einsatzmöglichkeiten in Ihrer eigenen Praxis zu reflektieren.

    Referentin: Helga Hänsler, Beratung|Coaching|Training

     

    Her mit dem Guten Lehren! Studierende nachhaltig aktivieren

     

    Die Studierenden von heute sind die Zukunftsgestaltenden von morgen. Wie können wir durch unsere Lehre dazu beitragen, dass sie diese Aufgabe gut meistern - und dabei noch den Nebeneffekt erzielen, dass die Motivation der Studierenden in der Lehrveranstaltung durchgehend hoch ist? Wie können wir Studierende aus der Reserve locken und für Nachhaltige Entwicklung motivieren? In dieser hochschuldidaktischen Veranstaltung lernen Sie Hintergründe zukunftsgerichteter Lehre kennen und erarbeiten konkrete Schritte, wie Sie Elemente der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in Ihre Lehrveranstaltungen einfließen lassen können.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen – Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Florin Feldmann, Projekt PERLE, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

     

    Intensivtraining "Authentisch Präsentieren"

     

    Das Intensivtraining bietet allen Lehrenden die Möglichkeit sich mit Hilfe einer Expertin umfassend mit dersouveränen und lebendigen Vermittlung von Lehrinhalten zu befassen. Dazu gehört einerseits der richtige Umgang mit Stimme, Sprechen und Körpersprache, andererseits ist die innere Haltung einer Persönlichkeit von entscheidender Bedeutung. Denn die innere Haltung beeinflusst die Gesamtwirkung einer Lehrkraft und damit jede Kommunikation mit den Studierenden. Daher berücksichtigt das Intensivtraining besonders die individuelle Persönlichkeit der Lehrenden.

    Inhalte:

    • Umgang mit Stimme, Sprechen und Körpersprache
    • Übungen zu den Schwerpunkten Resonanz und Stimme, dynamisches Sprechen, präsentes Auftreten,  Persönlichkeit  & Authentizität
    • Feedback zu einer eigenen Präsentation & Übungen für den Berufsalltag

     

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 10

    Referentin:Anna Magdalena Bössen, Dipl. Sprecherin und Sprecherzieherin

    Interaktive Gestaltung von Lehrveranstaltungen in technischen Fächern

     

    Lehrveranstaltungen in den technischen Fächern so zu gestalten, dass die Studierenden aktiv mit eingebunden werden, ist eine große Herausforderung. Dieser Workshop gibt Ihnen einen kurzen Einblick in Methodik und Ergebnisse fachdidaktischer Untersuchungen in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagenfächern. Im Anschluss daran werden Methoden vorgestellt, die eine aktive Mitarbeit der Studierenden in Lehrveranstaltungen ermöglichen, z.B.:

    • Peer Instruction – gezielte Fragen in der Vorlesung, welche die Studierenden gemeinsam diskutieren und elektronisch beantworten können
    • Just-in-Time Teaching – vorbereitende Lektüre und Aufgaben, die über eine Lernplattform zur Verfügung gestellt werden
    • Tutorials – Kleingruppenarbeit an forschungsbasierten und didaktisch strukturierten Lernmaterialien

    Neben theoretischen und praktischen Impulsen wird im Workshop außerdem diskutiert, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit diese Methoden erfolgreich in Ihrer Lehre eingesetzt werden können.

    Referent: Prof. Dr. Christian Kautz, Technische Universität Hamburg-Harburg

     

    Interkulturelle Kompetenz und Alltagsrassismus in der Lehre

    Die Veranstaltung setzt sich mit dem Phänomen interkulturelle Kompetenz und Alltagsrassismus auf der persönlichen und der strukturellen Ebene auseinander. Im Rahmen des Seminars wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben,

    • eigene Fremdheitserfahrungen erlebbar zu machen
    • kreative Ansätze zu entwickeln, um in der Lehre Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen,
    • interkulturelle Verständigung zu stärken und
    • Methoden auch für die eigene Arbeit kennenzulernen

    Es wird ein Prozess in Gang gesetzt, der die Wahrnehmung des Anderen und seiner unterschiedlichen und vielfältigen Bedürfnisse fordert. Es gilt eigene Ausgrenzungsmechanismen zu erkennen und eine Haltung der Wertschätzung zu entwickeln.

    Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Lehren & Lernen - Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: ?

    Referentinnen: Özlem Ünsal, Politologin M.A. und interkulturelle Trainerin & N.N., Beratungsnetzwerk SH

     

    „Intersektional Lehren und Lernen“ – Abendveranstaltung und Workshop

     

    Zunehmend wird in Lehr-Lernsituationen der Einbezug von Perspektiven gefordert, die gesellschaftliche Vielfalt und soziale Ungleichheiten in den Blick nehmen. Mit diesem Wunsch können unterschiedliche Erwartungen verbunden sein: die Erweiterung von didaktischen Handlungsansätzen, der Abbau von Diskriminierung oder die Förderung von Konfliktfähigkeit. Je nach eigener Herkunft, fachlicher Assoziation und Rahmenbedingungen sind damit jeweils unterschiedliche Herausforderungen zu bewältigen.

     

    In einer 2-stündigen Abendveranstaltung* schließt an Impulsvorträge zur Intersektionalität gesellschaftlicher Verhältnisse eine Diskussion zu Umsetzungsmöglichkeiten an. Zielgruppe sind Hochschullehrende und im außerhochschulischen Beratungs- und Bildungsbereich Tätige.

     

    Ein am nächsten Tag stattfindender Workshop* gibt Lehrenden Einblicke in die Bedeutung intersektionaler Ansätze für Lehren und Lernen an Hochschulen. Die Teilnehmenden erhalten Informationen, die ihnen das Wahrnehmen sowie das Ausloten der eigenen Handlungsspielräume und -beschränkungen erleichtern sollen.

     

    Referentinnen

    Inga Nüthen & Pia Garske, Freie Universität Berlin

    Mayte Krämer, Ilse Valentin (Institut für Nachhaltige Entwicklung und Lokale Ökonomie e.V., Projekt „Das Salzhaus“) & Edibe Oguz (Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V.)

    Melinda Carstensen (Frauenhausinitiative Neumünster e.V.), Lena Oeverdiek (Frauenhaus Ostholstein), Dr. Kathrin Schrader, TUHH Arbeitsgruppe Arbeit - Gender - Technik

     

    *In Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten und dem Projekt Gender- & Diversitysensibilität der FH Kiel

    Kompetenzorientierte Multiple Choice Prüfungen erstellen

    Prüfungen gehen für die Dozentinnen und Dozenten mit einem hohen zeitlichen Aufwand zur Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einher. Multiple Choice (MC) Aufgaben bieten in dieser Hinsicht im Vergleich zu anderen Prüfungsformaten die Vorteile einer zügigen Durchführung und einer schnellen, ggfs. sogar automatisierten Auswertung. Qualitativ hochwertige MC-Aufgaben können weiterhin zur Justiziabilität einer Prüfung beitragen; beispielsweise erfolgen die schriftlichen Staatsexamensprüfungen in der Medizin in diesem Prüfungsformat.

    In diesem Tagesseminar befassen wir uns mit

    • Vorteilen und Grenzen von MC-Aufgaben,
    • verschiedenen Formen von MC-Aufgaben,
    • Kriterien zur Erstellung guter MC-Fragen,
    • und Möglichkeiten zur Abwandlung von Fragen aus früheren Klausuren.

    Ein Schwerpunkt wird die Erstellung von kompetenzorientierten, qualitativ hochwertigen MC-Aufgaben durch die Teilnehmenden sein, die sie in ihren Klausuren verwenden können. Methodisch werden weiterhin Impulsreferate und Gruppenarbeit eingesetzt. Bitte bringen Sie, falls vorhanden, (1) Lernziele zu der Veranstaltung, für die Sie MC-Aufgaben erstellen wollen, und (2) bereits vorhandene MC-Aufgaben, die Sie gegebenenfalls überarbeiten möchten, mit.

    Arbeitseinheiten:8

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung – Prüfen & Bewerten

    Referentin: Dr. Gudrun Karsten

    Kompetenzorientiertes Prüfen (1) – "Wie geht das? Mach´ ich das schon?"

    Im Fahrwasser des Bologna-Prozesses haben einige Neuerungen die Studiengänge erfasst - unter anderem auch die Kompetenzorientierung, die in Lehre und Prüfungswesen realisiert werden soll. Nun geht es nicht mehr nur um die Vermittlung von Inhalten (Input-Orientierung) und deren anschließende Überprüfung, sondern um die Entwicklung von Kompetenzen (Outcome-Orientierung), also das, was die Studierenden nach Besuch der Lehrveranstaltung können (sollten).

    Diese Neuorientierung bietet die Gelegenheit, eigene Lehre zu reflektieren und nach Lehrformaten Ausschau zu halten, die Kompetenzerwerb ermöglichen sowie Prüfungsformen zu finden, die gut zu den Inhalten passen. Im besten Falle kann dadurch eine Kompetenzzuwachs noch in der Prüfungssituation ermöglicht werden.

    Mit einem praxisorientierten Workshop möchten wir Sie dabei unterstützen - dabei werden u.a. folgende Fragen behandelt

    • Was bedeutet Kompetenzorientierung in Lehre und Prüfung?
    • Wie sehen kompetenzorientierte Lehr- und Prüfungsformen aus?
    • Welche Prüfungsform passt zu welchem thematischen Gegenstand?

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen - Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 5

    Referent: Kerstin Nolte M.Ed., Zentrum für Lernen und Lehrentwicklung, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

    Kompetenzorientiertes Lehren und Prüfen (2) – Von der Modulbeschreibung zur Überprüfung des Kompetenzzuwachses

    Die Veranstaltung baut auf der Weiterbildung „Kompetenzorientiertes Prüfen – wie geht das? Mach’ ich das schon?“ auf. Es wird an den bisher thematisierten Punkten, schwerpunktmäßig am Constructive Alignment, angeknüpft und eine Konkretisierung vorgenommen. Dabei stehen drei Fragen im Zentrum:

    1. Wie komme ich von Lern- und Kompetenzzielen in den Modulbeschreibungen zur Semester- und Veranstaltungsplanung?

    2. Wie kann ich den Kompetenzgewinn der Studierenden, auch während der Vorlesungszeit, überprüfen?

    3. Wie kann ich die Lern- und Kompetenzziele für die Formulierung von Prüfungsaufgaben in verschiedenen Prüfungsformaten nutzen?

     

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen - Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Kerstin Nolte, Zentrum für Lernen und Lehrentwicklung, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

    Lehren und Lernen in großen Gruppen

     

    Großen Studierendengruppen können Lehrveranstaltungen oft mehr bieten als das Vorlesen von Inhalten. Kleine aktivierende Methoden befördern zum Beispiel das Nachdenken über das Gehörte oder kleine Interaktionsmethodenden Austausch von Kenntnissen zum Thema. Manchmal ist es jedoch auch möglich das Vorlesungskonzept zugunsten eines aktiven Lernens aufzugeben. Dies ist oft besser geeignet, um Ihre anspruchsvollen Ziele zu erreichen. Der Workshop bietet einen Überblick über kleine aktivierende Methoden und einer Vielzahl von Interaktionsmethoden.Er gibt auch Einblick in die grundlegenden Konzepte aktiven Lernens. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Lerneinheiten oder ganze Veranstaltungen aus den verschiedenen Perspektiven dieser Methoden und Konzepte zu betrachten und die ersten Bausteine einer Neukonzeption zu legen.

    Inhalte

    • Grundlagen der Vorlesung: Ziele der Methode, Aufbau und Struktur, Phasen der Vorlesung, Zielklarheit,
      Stoff, Sequenzierung
    • Vorlesen und Lernen: Probleme der Vorlesungsmethode, Lernen, Motivation im Studium
    • Aktivität in großen Veranstaltungen: Wissenspool, Aktives Strukturieren, Mindmap, ConceptMap, Notizen,
      Kurz-Essay, Schwärzen, Meine Fragen, Sandwich, Tempo-Thesen, Lernslogan
    • Interaktion in großen Veranstaltungen: Fragen, Murmelgruppen, Think-Pair-Share, Zusammenfassung, Kleingruppenarbeit, Glückstopf, Snowballing, Gruppenpuzzle, Kugellager, Diskussionen, Fishbowl.
    • Konzepte aktiven Lernens in großen Gruppen: Erfahrungsorientiertes Lernen, Entdeckendes Lernen,
      Handlungsorientiertes Lernen, Problemorientiertes Lernen, Projektorientiertes Lernen, Forschendes Lernen

    In der Veranstaltung betrachten Sie Ihr Vorlesungskonzept immer wieder neu. Sie prüfen auf Grundlage der vorgestellten Inhalte, ob Sie Ihre bisherigen Planungen durch den Einsatz aktivierender Methoden erweitern können und wie sich dies auf die Ziele und Inhalte auswirkt. Darüber hinaus haben Sie Zeit das Grundkonzept gedanklich auf neue Füße zu stellen und dabei zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen die Auswirkungen auf Ihre Lehre zu beobachten.

     

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung – Lehren & Lernen ; Arbeitseinheiten: 7

    Referentinnen: Prof. Dr. Luisa Heß, cominovo

    Lehr-Lern-Projekte curricular verankern

     

    Durch die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten zur Hochschule wird auch die Studierendenschaft immer heterogener. Das bringt Vorteile mit sich, kann aber für die Wissensvermittlung eine Herausforderung sein. Die Arbeit in einem Projekt als Lehr-Lernszenario kann helfen, sich genau diese Rahmenbedingungen zunutze zu machen und den Umgang mit der Vielseitigkeit durch die Struktur der Veranstaltung gewinnbringend zu gestalten. Zudem können in der Projektarbeit Anwendungsbezüge begleitender Grundlagenveranstaltungen sichtbar werden und – bei einer guten Abstimmung der Lehrveranstaltungen untereinander – die Studienmotivation erhöhen.

    Für die Vorbereitung und den Einsatz von Projekten im Studienverlauf ergeben sich allerdings unterschiedliche Fragen:

    • Wie kann ich Lehr-Lern-Projekte im Curriculum verankern?
    • Wie prüfe ich das Projektwissen ab?
    • Wie gestalte ich Lernziele in der Projektarbeit?

    Diese und andere Fragen werden in der Veranstaltung geklärt. Außerdem werden Ideen ausgetauscht und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten zur curricularen Einbettung von Projektarbeit besprochen.

    ReferentInnen: Stefanie Beinhauer, Jens Müller & Inga Mähl, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

     

    Lehr-Lern-Projekte-Werkstatt

     

    Wir wollen tüfteln! In dieser Veranstaltung möchten wir mit Ihnen an Ihren Lehr-Lern-Projekt-Ideen arbeiten. Fast jede/-r von Ihnen hat sicherlich Ideen oder Vorstellungen, wie fachliche Inhalte alternativ, beispielsweise in Lehr-Lern-Projekten, umgesetzt werden können. Manchmal fehlt nur ein Schritt, manchmal sind es Ideen, die immer wieder auftauchen, aber bislang noch nicht weitergedacht worden sind. Wir greifen mit Ihnen diese Gedanken auf und testen sie aus. Bringen Sie Ihre Modulbeschreibungen oder Teile Ihrer Veranstaltungen mit, die Sie gern projektorientiert weiterentwickeln würden. Wir möchten Ihnen einen kleinen theoretischen Überblick zu den Grundlagen und Lerntechniken in Projekten geben, die Ihnen helfen folgende Fragen zu beantworten:

    • Wie kann ich Projektarbeit einsetzen?
    • Wie organisiere ich Projektarbeit?
    • Welche Vorbereitungen sind nötig?
    • Wie setze ich Lernziele fest?
    • Wie prüfe ich?

    Nach diesem kurzen Ausflug werden wir mit Ihnen zusammen Ihren Ideen und Gedanken eine Form geben und diese gemeinsam weiterentwickeln.

    Referentinnen: Inga Mähl & Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

    Lehrveranstaltungen lernförderlich und zeitökonomisch planen

     

    Welche/-r Lehrende/-r kennt das nicht: Morgen ist Lehrveranstaltung und sie ist überhaupt noch nicht geplant. Gleichzeitig stehen tausend andere Dinge auf der Agenda, die unbedingt zu erledigen sind. Um in solchen Situationen trotzdem gute Lehre zu machen, ist es hilfreich, über eine Strategie zu verfügen, die zielgerichtetes Planen ermöglicht. In dieser hochschuldidaktischen Veranstaltung lernen Sie eine solche Strategie kennen: Sie lernen, Lehrveranstaltungen ausgehend von den vorliegenden Voraussetzungen zeitsparend so zu planen, dass Ihre Studierenden die geforderten Kompetenzen erreichen. Dafür lernen Sie außerdem eine Lehrstrategie kennen und erarbeiten sich eine individuelle Lehrmethodensammlung für lernförderliche Lehrveranstaltungen.

    Inhalte:

    • Externe und interne Voraussetzungen des Lernens
    • Formulierung von Kompetenzen
    • Grundlegende Erkenntnisse der Lernforschung
    • Lehrstrategie MOMBI
    • Lernförderliche Lehrmethoden

    Referentin: PD Dr. Ulrike Hanke, Pädagogische Hochschule Freiburg

    Lehrveranstaltungen planen – Eine Werkstatt

     

    Gut geplant, ist halb gelehrt, könnte man ein gängiges Sprichwort anpassen. Tatsächlich kann eine lernzielorientierte Planung von Veranstaltungen dazu beitragen, die lernförderliche Durchführung der Lehre zu erleichtern. In dieser Veranstaltung werden unterschiedliche Aspekte beleuchtet, die bei der Planung von Lehrveranstaltungen eine Rolle spielen, unter anderem Strategien und Werkzeuge, die die Planung unterstützen können. Im Zentrum der Veranstaltung steht die eigenständige Arbeit der Teilnehmenden an der Planung ihrer eigenen Lehrveranstaltungen.

    Inhalte:

    • Planungsstrategien und Werkzeuge
    • Lernzielorientierte Planung
    • Stoffreduktion
    • Planung von Aufgaben und Methoden

    In der Werkstatt wechseln sich kurze Impulse zu den einzelnen Inhalten mit Gelegenheiten für die Lehrenden ab, sich mit der eigenen Lehrplanung zu befassen und sich mit der Workshop-Leitung und den Kolleginnen und Kollegen über das eigene Vorgehen auszutauschen.

     

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen - Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Dr. Mareike Kobarg, Team MeQS|Hochschuldidaktik FH Kiel

    Lernergebnisse semesterbegleitend evaluieren - von Assessment Techniques zum kompetenzorientierten Prüfen

    Wie wissen wir, ob bzw. zu welchem Grad Lehre bezüglich der erwarteten Lernergebnisse erfolgreich ist? Sogenannte „Classroom Assessment Techniques“ (CATs) geben Lehrpersonen und Studierenden unmittelbare Rückmeldungen zum erzielten Lernfortschritt.

    CATs sind einfache, zumeist wenig aufwendige Evaluationsmethoden, mit denen Sie als Lehrende/-r gezielt Informationen über die Lernprozesse der Studierenden erhalten. Die Methoden beziehen sich immer auf einzelne Lehreinheiten und individuelle Lehr-/Lernarrangements.

    Wie eine semesterbegleitende Evaluation der Lernergebnisse realisiert werden kann,  und welchen Nutzen die Studierenden und Sie als Lehrende/-r von dem Einsatz unterschiedlicher Assessment Techniques (Methoden) haben können, diskutieren wir in diesem Workshop.

     

    Inhalte:

    • ­   Ziele und Einsatzmöglichkeiten der Assessment Techniques
    • ­   Einbindungsmöglichkeiten in die Lehre
    • ­   Vorteile für und Anforderungen an Lehrende/ Studierende
    • ­   Verschiedene CATs bzw. Methoden (schriftlich/ mündlich, einzeln/ in Gruppen)
    • ­   Auswahl der Methoden, Anpassung an Bedarfe und spezielle Rahmenbedingungen
    • ­   Bewertung der Leistungen
    • ­   Rückmeldung der Resultate an die Studierenden und ggf. Anpassung/ Weiterentwicklung der Lehre

     

    Der Workshop wird gestaltet durch theoretische Inputs mit Plenumsdiskussion und kurzen Phasen der Erprobung/Gruppenarbeit. Wir diskutieren verschiedene Assessment Techniques und die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten in Ihrer eigenen Lehre.

    Arbeitseinheiten: 7

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen - Prüfen & Beratung

    Referentin: Kerstin Nolte (ZLL)

     

    Lernförderlich lehren lernen durch Beobachtung

     

    Das Lernen der Studierenden ist bei der Gestaltung der Lehre ein zentrales Ziel. In der Lehr-Lern- und Unterrichtsforschung gibt es umfassende Befunde zu den Merkmalen von Lehr-Lernsituationen, die für das Lernen förderlich sind. In dieser Veranstaltung werden Sie einige dieser Merkmale kennenlernen. Um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Ideen zu entwickeln, wie Sie diese Merkmale in Ihre eigene Lehre integrieren können, werden systematische Beobachtungen von aufgezeichneten Lehr-Lernsituationen fremder Lehrender durchgeführt.

    Inhalte:

    • Merkmale lernförderlicher Lehre
    • Strategien für die Umsetzung dieser Merkmale
    • Videobasierte Beobachtung von Lehr-Lernsituationen
    • Grundlegende Beobachtungskompetenzen

    In diesem Workshop erhalten Sie kurze theoretische Impulse zu lernförderlichen Merkmalen der Lehre und haben Gelegenheit, durch die Beobachtung von Videoaufzeichnungen von Lehr-Lernsituationen Ideen für die Umsetzung dieser Merkmale in der Lehre zu entwickeln.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

     

     

    Lernförderliche Vorlesungen

     

    Vorlesungen gehören seit jeher zum universitären Alltag. Gleichzeitig sind sie aufgrund von Forschungsergebnissen gewissermaßen „in Verruf“ geraten, da sie Lernen scheinbar zu wenig unterstützen. Diese Situation verunsichert Lehrende, die Vorlesungen halten sollen. In dieser hochschuldidaktischen Veranstaltung lernen Sie deshalb, unter welchen Bedingungen Vorlesungen Lernen sehr wohl fördern. Sie erfahren, welche Funktion Vorlesungen zu erfüllen vermögen und welche nicht, und wie sie lernförderlich gestaltet werden können. Sie lernen außerdem, wie Inhalte aufbereitet werden sollten, damit die Studierenden sie erfassen können, und wie Medien und das Auftreten der Lehrenden das Lernen von Studierenden in Vorlesungen unterstützen können.

    Inhalte:

    • Funktionen von Vorlesungen
    • Lehrstrategien für Vorlesungen
    • Didaktische Reduktion
    • Medieneinsatz
    • Auftreten der Lehrenden

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen -

    Referentin: PD Dr. Ulrike Hanke

    Lernhindernisse überwinden - Möglichkeiten zum Umgang mit Fehlvorstellungen von Studierenden entwickeln

     

    Studierende bringen zu Beginn einer Lehrveranstaltung häufig Vorwissen aus dem Alltag oder der Schule mit, das aus wissenschaftlicher Perspektive als falsch zu bezeichnen ist. Diese so genannten "Fehlvorstellungen" sind mitunter extrem stabil und können in der Folge Lernprozesse erschweren oder sogar verhindern.

    Im Workshop wird thematisiert, wie es zur Bildung von Fehlvorstellungen kommt und wie diese im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der Hochschule identifiziert werden können. Außerdem werden Strategien zum Umgang mit Fehlvorstellungen erarbeitet.

    Inhalte:

    • Fehlvorstellungen und ihre Bedeutung für Lernprozesse an der Hochschule

    • Theoretische Grundlagen zum Lehren und Lernen, insbesondere zum Konzeptwandel

    • Strategien zum Umgang mit Fehlvorstellungen im Hochschulkontext, insbesondere Vorstellung und Arbeit mit dem Ansatz "Decoding the Disciplines - das eigene Fach entschlüsseln" (Pace & Middendorf, 2004)

    Im Workshop haben Sie Gelegenheit, an eigenen "Fällen" von Fehlvorstellungen aus Ihrer Lehrpraxis zu arbeiten. Mithilfe des 7-stufigen "Decoding"-Ansatzes können Sie im kollegialen Austausch typische Fehlvorstellungen und Lernhindernisse aus dem eigenen Fach identifizieren und ihnen näher auf den Grund gehen. Anhand der Modellierung konkreter fachlicher Problemlösestrategien werden didaktische Handlungsmöglichkeiten abgeleitet, mit denen Studierende fachlich angemessene Fähigkeiten erwerben können, um so nachhaltig Fehlvorstellungen und Lernhindernisse zu überwinden.

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Lehren & Lernen

    Referentin: Dr. Petra Weiß, Universität Bielefeld, Zentrum für Lehren und Lernen

     

     

    Lerninhalte verständlich visualisieren

     

    Eine anschauliche verständliche Visualisierung von Lerninhalten ist gerade bei komplexen Inhalten zentral, um das Lernen der Studierenden zu fördern. Sie weckt die Aufmerksamkeit, hilft unterschiedliche Lerntypen anzusprechen und unterstützt die Verarbeitung neuer Informationen. In diesem Workshop erarbeiten Sie konkrete Ideen, wie Sie unter Anwendung simpler Methoden Inhalte visuell auf den Punkt bringen und anschaulich vermitteln können.

    Inhalt:

    • Gestaltungsleitlinien, Techniken und Möglichkeiten, Sachverhalte zu visualisieren
    • Zielgerichteter Einsatz verschiedener Medien wie Flipchart, Beamer, Laptop, Tafel und vieles mehr
    • Arbeit an konkreten eigenen Beispielen

    Im Workshop erhalten sie Impulse zu grundsätzlichen „Verständlichmachern“ mit Beispielen für deren Umsetzung. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, unterschiedliche Visualisierungen mit eigenen Inhalten auszuprobieren und mit der Referentin und den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu diskutieren.

    Referentin: Dipl. Psych. Stefanie Kliche

    Lernmodelle als Gestalt der Lehre

     

    Bei der Gestaltung einer Lehrveranstaltung wählen Sie Inhalte und Methoden aus. Als Ergebnis entsteht eine Gestalt der Lehre, ein didaktischer Entwurf, den man als definiertes Lernmodell verstehen kann. Einige solcher Modelle sind

    • Programmierter Unterricht,
    • Drill & Practice,
    • Expositorische Lehre (Instruktion),
    • Entdeckendes Lernen und
    • Problemorientiertes Lernen.

    Die Konzeption einer Lehrveranstaltung anhand eines Lernmodells hat mehrere Vorteile: Die im Unterricht verwendeten Elemente sind aufeinander bezogen und weisen eine innere Stimmigkeit auf, widersprüchliche Interventionen werden vermieden. Die Kenntnis der Prinzipien der didaktischen Modelle ermöglicht eine den Zielen und Rahmenbedingungen angemessene Auswahl für das didaktische Design, d.h. die Planung, Konzeption und Ausgestaltung einer Lehrveranstaltung.

    Ausgewählte Lernmodelle werden wir im Workshop kennenlernen, indem wir sie in kurzen Formaten durchlaufen; anschließend werden wir sie auf ihre Verwendbarkeit in Ihrer eigenen Lehre hin diskutieren.

    Referent/-in: Prof. Dr. Rolf Schulmeister, ZHW Uni Hamburg & Dr. Christiane Metzger, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

    Medieneinsatz in der Lehre I: Grundlagen und Szenarien

     

    Zur Unterstützung der Lehre steht eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen zur Verfügung. Um diese effektiv in der eigenen Lehre einsetzen zu können, sind fundierte didaktische und technische Kenntnisse von Seiten der Lehrenden aber auch Medienkompetenz der Studierenden notwendig. Während die konkrete Toolnutzung in aller Munde ist, sind die didaktischen Anforderungen noch unklar und oft werden didaktische Szenarien aus der Präsenzlehre 1:1 in die mediengestützte Lehre übertragen. Der Medieneinsatz benötigt allerdings aufgrund seiner Besonderheiten eine eigene Didaktik, die in diesem Workshop behandelt und diskutiert werden soll.

    Inhalt

    • Varianten mediengestützten Lehrens und Lernens
    • Besonderheiten digitaler Lehre im Vergleich zur Präsenzlehre
    • Mediendidaktische Grundlagen
    • Konkrete Szenarien mediengestützten Lehrens und Lernens
    • Chancen und Risiken in der Anwendung mediengestützten Lernens und Lehrens
    • Umgang mit unterschiedlichen Bedürfnissen auf Seiten der Studierenden

    Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

     

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Regina Schaller; Zentrum für Lernen und Lehrentwicklung, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

    Medieneinsatz in der Lehre (2): Begleitung und Betreuung

     

     

    Der Medieneinsatz in der Lehre führt zu einer Verschiebung von Rollen und Aufgaben des Lehrenden. Es muss verstärkt die Funktion einer Lernbegleitung übernommen werden, um die Studierenden durch den Medieneinsatz bestmöglich zu Selbstorganisation, Eigenverantwortung und Selbststeuerung zu führen. Die Studierenden benötigen dazu unter anderem besondere Hilfestellungen und Feedback. Wie Sie als Lehrende diese Funktion am besten ausfüllen, was dafür nötig ist und welche Aufgaben Sie in dieser Rolle haben, soll in diesem Workshop gemeinsam erarbeitet und diskutiert werden werden.

    Inhalt

    • Rolle und Aufgaben der Lehrperson im eLearning
    • Betreuungsszenarien im eLearning
    • Feedback im eLearning
    • Unterstützungsangebote für Studierende im eLearning

    Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. Bringen Sie gerne eigene Themen und Beispiele mit, um den Bezug zur eigenen Lehre herzustellen.

     

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 5

    Referentinnen: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel; Team MeQS|Hochschuldidaktik

    Microteaching - Lehren lernen ganz einfach

    Was ist Microteaching?

    Microteaching ist eine sehr erfolgreiche und wissenschaftlich gut untersuchte Methode um die eigene Lehre ganz praktisch durch eigenes Tun, Rückmeldung und Beobachtung zu verbessern. Auch John Hatties Metastudie „Visible Learning – Lernen sichtbar machen“ beispielsweise zeigt einen starken Einfluss von Microteaching auf die Lernleistung.

    Wie läuft der Workshop ab?

    Im Microteaching Workshop führen Sie eine kurze Lehrsequenz (15 bis 30 Minuten) durch, die Sie selber aussuchen können und zu Hause vorbereitet haben. Die anderen Seminarteilnehmenden agieren dabei als Studierende. Nach der Lehrsequenz erhalten Sie Feedback zur Lehrsequenz und zum Lehrstil. Sie können im Vorwege zusätzlich eigene Kriterien nennen zu denen Sie im Anschluss an die Lehrsequenz ebenfalls Rückmeldung erhalten.

    Die Vorteile des Microteaching sind:

    • Feedback aus der Perspektive von Kollegen und aus Trainerinnensicht zu erhalten
    • Sie haben die Möglichkeit neue Lehrinhalte und oder Verhaltensweisen in einer konstruktiven Umgebung auszuprobieren und zu reflektieren
    • Von anderen Lehrenden lernen
    • Bewusstsein für Herausforderungen/Schwierigkeiten entwickeln, die insbesondere bei neuen Inhalten oder neuen Methoden auftreten können

    Alle Teilnehmenden des Workshops bringen sich aktiv durch eine Lehrsequenz in den Workshop ein. Da Sie die Lehrsequenz zu Hause vorbereiten, bekommen Sie zusätzliche Arbeitseinheiten für den Workshop angerechnet. Die Dauer der Lehrsequenz beträgt zwischen 15 und 30 Minuten. Die genaue Dauer der Lehrsequenz wird eine Woche vor Workshopstart mitgeteilt.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung

    Arbeitseinheiten: 9

    Mit Fallstudien Lehren und Lernen

    Die Lehre an Hochschulen muss sich der Forderung von Unternehmen stellen: Die Studierenden müssen im Studium lernen wie sie praktische Probleme lösen können. Diesem Ziel widmet sich dieser Workshop. Denn Aktualität und Praxisorientierung können die Motivation der Lernenden erhöhen. Eine lernförderliche Methode, die die Praxisorientierung adressiert, ist die Fallstudie. In diesem Workshop werden die didaktischen Grundlagen erarbeitet und Möglichkeiten der Fallarbeit in Lehrveranstaltungen analysiert.

    Inhalte

    • Praxisorientierung in der Lehre: Anlässe für praxisorientierte Lehre identifizieren, didaktische Konzepte des aktiven Lehrens und Lernens
    • Praxisorientierung konzipieren: Konstruktion von „Problem-Aufgaben“, Fallstudien einsetzen, entwickeln, anleiten und auswerten
    • Leistungsbewertung: mit Fallstudien prüfen

    Die Teilnehmenden dieses Workshops konstruieren erste Lernarchitekturen mit Fallstudien und identifizieren unterschiedliche Anlässe, das Erlernte in ihren Lehrveranstaltungen einzusetzen.

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung –Innovative Lernumgebung – Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 7

    Referentinnen: Prof. Dr. Luisa Heß, cominovo

    Moderation in der Lehre

    In der Lehre spielt die Kommunikation in und mit der Gruppe der Studierenden eine wichtige Rolle. Diese so zu gestalten, dass alle Studierenden aktiv am Gespräch und damit an den ablaufenden Lernprozessen beteiligt werden ist Aufgabe des Lehrenden. Moderationskompetenzen sind in diesem Zusammenhang wichtig um die ablaufenden Prozesse zielorientiert zu steuern und alle Beteiligten gleichberechtigt inhaltlich in den Prozess einzubeziehen. In dieser Veranstaltung erarbeiten wir gemeinsam wie Sie Aspekte der Moderation in der Lehre nutzen können, um das Lernen der Studierenden zu unterstützen.

    Inhalte:

    • Grundlagen der Moderation
    • Rolle und Grundhaltung der Moderatorin/des Moderators
    • Moderationstechniken, -werkzeuge und -methoden
    • Einsatzmöglichkeiten in der Lehre

    In der Veranstaltung wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab, in denen die Lehrenden die Gelegenheit haben, sich selbst in der Rolle als Moderator_in zu erfahren und ihre Haltung zu reflektieren.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen – Lehren & Lernen

    Arbeitseinheiten: 5

    Referentinnen: Regina Schaller, Fachhochschule Kiel, ZLL, Projekt MeQS

     

    Motivation und Lernverhalten - Theoretische Grundlagen und praktische Beispiele

     

    Studierende wählen ihren Studiengang oft aufgrund einer interessengeleiteten Motivation. Doch in vielen Veranstaltungen ist aus der Perspektive des Lehrenden davon nicht mehr viel zu spüren. Dabei ist Motivation eine wichtige Voraussetzung für verständnisorientierte Lernprozesse. In dieser Veranstaltung stellen wir uns die Frage, wie die Motivation Studierender in unterschiedlichen Lehrveranstaltungskontexten aufrechterhalten und gefördert werden kann. Hierzu lernen Sie unterschiedliche Motivationsmodelle sowie praktische Beispiele für die Umsetzung in der Lehrpraxis kennen.

    Inhalte:

    • Die Selbstbestimmungstheorie der Motivation (Deci & Ryan 1993); das Integrierte Lern- und Handlungsmodell (Martens & Rost 1998)
    • Strategien zur Umsetzung dieser Modelle in der Lehre
    • Praktische Beispiele für motivierende Lehre

    In der Veranstaltung wechseln sich theoretische Impulse mit Übungsphasen ab, in denen die erarbeiteten Inhalte auf die eigene Lehrpraxis übertragen werden können.

    Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Lehren & Lernen - Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 5

    Referentinnen: Dr. Christiane Metzger & Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

    Mündliche Prüfungen gestalten

     

    In diesem Workshop befassen wir uns mit den Grundlagen erfolgreicher Prüfungsgespräche und trainieren die praktische Durchführung von mündlichen Prüfungen. Die Prüfungsgestaltung wird vor dem Hintergrund Ihres Moduls, Ihrer Lehrveranstaltung, der dortigen Ziele und eingesetzten Methoden diskutiert. Dabei reflektieren Sie auch Ihre Rolle als Prüfende/Beisitzende.

    Inhalte:

    • Prüfungsgespräche vorbereiten, durchführen und nachbesprechen
    • Raum- und Rahmengestaltung
    • Gesprächsführung und Fragetechnik in mündlichen Prüfungen
    • Rollen und Aufgaben der Prüfenden und Beisitzenden
    • Umgang mit herausfordernden Situationen in Prüfungen
    • Prüfungsprotokolle führen
    • Beurteilung und Rückmeldung.

    Der Workshop wird gestaltet durch Inputs mit Plenumsdiskussion, Tandem- und Gruppenarbeit sowie Simulation eines (oder mehrerer) Prüfungsgespräche mit Feedback.

    Bitte bringen Sie mindestens 1 Ordnung (Bachelor-, Masterordnungen, Fachspezifischen Bestimmungen) aus einem Studiengang mit, in dem Sie tätig sind.

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Beraten & Fördern – Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 9

    Referentinnen: Angela Sommer, HUL der Universität Hamburg

    Prüfen und Bewerten – Lernen unterstützen

     

    Prüfen und Bewerten sind zentrale Aspekt des Lehrens, für die eine faire, transparente und zeiteffiziente Durchführung entscheidend ist. In diesem Workshop lernen Sie Strategien kennen, mit denen dies gelingen kann. Darüber hinaus diskutieren wir, wie Prüfungs- und Bewertungssituationen zur Unterstützung des Lernens der Studierenden genutzt werden können. 

    Inhalte:

    • Merkmale des fairen und transparenten Prüfens und Bewertens
    • Mögliche Fallstricke und „Beurteilungsfehler“
    • Prüfungs- und Bewertungskriterien
    • Lernförderliche Rückmeldungen
    • Reflexion des eigenen Prüfungsverhalten

    Im Workshop wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. In den Übungen wird der Bezug zu Ihrer eigenen Praxis hergestellt.

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 5

    Referentin: Dr. Mareike Kobarg, Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

    Prüfungen gestalten – von A(ufgabe) bis Z(ensur)

     

    Prüfungen sind ein zentraler Aspekt der Lehre an Hochschulen, für den eine faire, transparente und zeiteffiziente Gestaltung, Durchführung und Bewertung entscheidend ist. Dieser Workshop widmet sich unterschiedlichen Aspekten der Prüfungsgestaltung von A wie Aufgaben formulieren, über die Auswahl von Prüfungsformaten, Rahmenbedingungen für die Prüfungen, die Formulierung von Bewertungskriterien bis Z wie Zensuren vergeben.

    Inhalte:

    • Lernzielorientierte Gestaltung von Prüfungen
    • Rahmenbedingungen für die Prüfungsgestaltung
    • Auswahl von Prüfungsformen
    • Formulierung von Aufgaben
    • Merkmale fairer und transparenter Prüfungen
    • Prüfungs- und Bewertungskriterien

    Im Workshop werden wir gemeinsam den Prozess der Prüfungsgestaltung durchlaufen und uns mit unterschiedlichen Fragen und Rahmenbedingungen beschäftigen, an denen Sie sich bei der Prüfungsgestaltung orientieren können. Dabei wechseln sich kurze theoretische Impulse mit praktischen Übungen ab. In den Übungen wird der Bezug zu Ihrer eigenen Praxis hergestellt.

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung - Prüfen & Bewerten; Arbeitseinheiten: 7

    Referentinnen: Kerstin Nolte & Dr. Mareike Kobarg, Zentrum für Lernen und Lehrentwicklung Fachhochschule Kiel, Projekt MeQS

     

    Reorganisation im Studiengang BSc IT Security an der FH St. Pölten: Auswirkungen von geblockten Modulen auf Workload und Motivation

    Angesichts der Unzufriedenheit mit der Lehr- und Lernsituation im Studiengang (Belastungsspitzen für Lehrende und Studierende, nicht zufriedenstellende Selbststudienleistungen, Konkurrenz von Lehrveranstaltungen untereinander etc.) fiel an der Fachhochschule St. Pölten die Entscheidung für eine Veränderung der Lehrorganisation: Im Studiengang BSc IT Security werden seit dem Wintersemester 2011/12 die Module nicht mehr parallel im 2-SWS-Rhythmus unterrichtet, sondern die Module finden in geblockter Form statt. Jedes Modul wird über einige Wochen exklusiv, dafür mit erhöhter Präsenzstundenzahl durchgeführt. Präsenz- und Selbststudienphasen wechseln sich unmittelbar ab.

    In der Veranstaltung wird dieses Lehrorganisations-Modell näher vorgestellt und Erfahrungen aus der Praxis dazu geschildert sowie Ergebnisse aus der begleitenden Workload-Erhebung dargestellt. Zudem gibt es Gelegenheit, Fragen wie die Folgenden zu diskutieren: Welche methodisch-didaktischen Aspekte sind zu berücksichtigen? Sind Auswirkungen auf das Curriculum notwendig? Welche organisatorischen Aspekte gilt es zu beachten? Was ist der Mehrwert des Modells? Worin bestehen die Fallstricke? u.Ä.

    Dozent: Prof. (FH) Johann Haag war nach seinem Studium der Elektrotechnik an der TU Wien Projektleiter und Leiter der EDV an der Wirtschaftskammer Niederösterreich sowie als selbstständiger Trainer in der Erwachsenenbildung tätig. Seit 2000 ist er an der FH St. Pölten beschäftigt und seit mehreren Jahren Studiengangsleiter für die Studiengänge IT Security und Information Security im Department Technologie.

    Schreiben lehren an der Hochschule - Ein Workshop für Dozentinnen und Dozenten

     

    Das Schreiben ist in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen zentrales Kommunikationsmittel und bedeutet für Lehrende eine besondere Herausforderung: Neben den fachlichen Inhalten benötigen die Studierenden auch Unterstützung dabei sich die Konventionen des fachlichen Schreibens anzueignen, um in ihren Disziplinen erfolgreich zu sein. Dieser Workshop befasst sich mit der Frage, wie Lehrende ihre Studierenden in der Entwicklung einer fachlichen Schreibkompetenz unterstützen können.

    Inhalte:

    • Hinweise zum studentischen Schreibprozess
    • Möglichkeiten zur Unterstützung der Schreibentwicklung von Studierenden
    • Strategien für einen zielgerichteten Umgang mit dem akademischen Schreiben in der Lehre, insbesondere durch schriftliches Feedback

    Der Workshop richtet sich an Lehrende, die Qualifikationsarbeiten betreuen, in deren Lehrveranstaltung Studierende schriftliche Leistungen (z.B. Hausarbeiten, Protokolle) anfertigt und an alle anderen Interessierten.

    Dozentin: Janna Meyer-Beining, Dozentin für Deutsch als Fremd- und fremde Wissenschaftssprache

    Sprechen und Stimme

     

    Das Intensivtraining bietet allen Lehrenden die Möglichkeit, sich mit Hilfe einer Expertin umfassend mit der souveränen und lebendigen Vermittlung von Lehrinhalten zu befassen. Dazu gehört einerseits der richtige Umgang mit Stimme, Sprechen und Körpersprache, andererseits ist die innere Haltung einer Persönlichkeit von entscheidender Bedeutung. Denn die innere Haltung beeinflusst die Gesamtwirkung einer Lehrkraft und damit jede Kommunikation mit den Studierenden. Daher berücksichtigt das Intensivtraining besonders die individuelle Persönlichkeit der Lehrenden.

    Inhalte:

    • Umgang mit Stimme, Sprechen und Körpersprache
    • Übungen zu den Schwerpunkten Resonanz und Stimme, dynamisches Sprechen, präsentes Auftreten, Persönlichkeit & Authentizität
    • Übertragung der gelernten Inhalte in die Berufssituation mittels Textarbeit und freier Rede

     

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 10

    Referentin: Anna Magdalena Bössen, Dipl. Sprecherin und Sprecherzieherin

    Starke Stimme - Kraft, Ausdauer und Klang zielgerichtet trainieren

     

    Für Hochschullehrende sind Stimme und Sprache wichtiges Handwerkszeug. Die persönliche Art zu sprechen und eine trainierte und gesunde Stimme bilden die Grundlage für eine sympathische und überzeugende Sprechweise.

    Das Ziel der Fortbildung Starke Stimme ist es, Ihre Stimme tragfähig, stark und gesund zu halten und Ihr stimmliches Potential voll auszuschöpfen. Sie erfahren, wie Sie Stimmkraft für sprechreiche Tage aufbauen und lernen, Ihre Stimme zu regenerieren. Sie trainieren, Körper, Atmung und Stimme auch im Laufe des Tages leistungsfähig zu halten und mit Stress und Hintergrundlärm umzugehen.

    Sie lernen in dieser Fortbildung natürlich, sicher und aktivierend zu sprechen und trainieren verschiedene Techniken, mit denen Sie Ihre Stimmkraft ausbauen und erhalten können. Im Seminar werden Sie angeregt, das eigene sprachliche Potenzial weiterzuentwickeln.

     

    Inhalte:

    • Starke Stimme – Stimmkraft, Atmung und Körperhaltung trainieren
    • Sprechtechnik – mit Sprechmelodie und Artikulation natürlich, sicher und interessant klingen
    • Entspannung – mit Stress und Anspannung stimmlich richtig umgehen Leistung

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen ; Arbeitseinheiten: 8

    Referent: Dr. Benno Peters, Phonexis

    Storytelling für Lehrende - Lehren heißt Erzählen

    Was passiert, wenn ein Glukosemolekül, die zweite Lautverschiebung oder ein Algorithmus zu Hauptpersonen werden? Die Dramaturgie einer Geschichte lässt sich auf Lehrinhalte, ganze Stunden oder sogar Semester übertragen. Damit gewinnt man eine Struktur, die es ermöglicht, Inhalte spannend zu transportieren und bei den Studierenden ein tatsächliches Interesse an ihnen auszulösen.

    Inhalt

    • Grundlagen des Storytellings
    • dramaturgische Formel
    • Übertragung auf Lehrveranstaltung
    • Kameraübung
    • Feedback

    In diesem Training lernen die Teilnehmenden, die Dramaturgie von Geschichten auf Lehrinhalte zu übertragen und trainieren mit Hilfe von Kameraübungen, ihren Vortragsstil zu verbessern.

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen

    Referent: Johannes Büchs

    Strategien für den Umgang mit Fehlvorstellungen in der Lehre

     

    Studierende bringen zu Beginn einer Lehrveranstaltung häufig Vorwissen aus dem Alltag oder der Schule mit, das aus wissenschaftlicher Perspektive als falsch zu bezeichnen ist. Diese so genannten "Fehlvorstellungen" sind häufig extrem stabil und können in der Folge Lernprozesse erschweren oder sogar verhindern.

    Im Workshop wird thematisiert, wie es zur Bildung von Fehlvorstellungen kommt und wie diese im Rahmen von Lehrveranstaltungen an der Hochschule identifiziert werden können. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen sollen dann Strategien zum Umgang mit Fehlvorstellungen erarbeitet werden.

    Inhalte:

    • Fehlvorstellungen in naturwissenschaftlichen Fächern und ihre Bedeutung für Lernprozesse an der Hochschule
    • Theoretische Grundlagen zum Lehren und Lernen, insbesondere zum Konzeptwandel
    • Strategien zum Umgang mit Fehlvorstellungen im Hochschulkontext

    Eine besondere Rolle bei der Entstehung von Fehlvorstellungen im Kontext von Schule/Hochschule spielen (fach-)sprachliche Eigenheiten sowie Modelle und Abbildungen. Am Nachmittag soll dieser Aspekt des Themas vertieft werden, auch anhand von eigenen Beispielen. Bitte bringen Sie dazu Lehrmaterialien (z. B. Abbildungen oder Modelle) mit, die Sie gerne diskutieren möchten.

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung – Lehren & Lernen – Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 8

    Referentin: Dr. Barbara Hank

    Studierende mit E-Learning-Elementen in der Präsenzlehre aktivieren:

    Weitere Informationen folgen in Kürze.

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebung - Lehren & Lernen

    Dienstag, 4. September 2019, von 09:00 - 17:00; Heikendorfer Weg 31,

    Referentin: Katharina Heyligers

    Anmeldungen bitte an nils.beewen(at)fh-kiel.de über unser Kontaktformular.

    Anmeldeschluss für die Veranstaltung ist 23.08.2019.

    Studentisches Schreiben an der Hochschule – Ein Workshop für Dozentinnen und Dozenten

     

    Studierende sollen im Verlauf ihres Studiums nicht nur die fachlichen Kompetenzen erwerben, sondern auch deren sprachliche Darstellung lernen. Besonders das Schreiben ist dabei für viele Studierende eine Herausforderung. Der Schritt vom schulischen zum akademischen Schreiben ist ohne Unterstützung schwer zu leisten. Viele Studierende haben große Schwierigkeiten, ihr fachliches Wissen adäquat zu versprachlichen.

    Dieser Workshop befasst sich mit der Frage, wie Lehrende ihre Studierenden in diesem Prozess des „akademischen Spracherwerbs” unterstützen können.

    Inhalte:

    • Hinweise zum (studentischen) Schreibprozess
    • Reflexion über disziplinspezifisches Schreiben, auch im Kontrast zum schulischen Schreiben
    • Strategien für einen zielgerichteten Umgang mit dem Schreiben (und Lesen) in der Lehre
    • Raum für praktisch-didaktische Diskussionen

    Der Workshop richtet sich an Lehrende, die Qualifikationsarbeiten betreuen, in deren Lehrveranstaltung Studierende schriftliche Leistungen (z.B. Hausarbeiten, Protokolle) anfertigen und an alle anderen Interessierten.

    Referentin: Janna Meyer-Beining, Dozentin für Deutsch als Fremd- und fremde Wissenschaftssprache

     

    „Tag der offenen Modulentwicklungswerkstatt, oder: Was ich schon immer mal ändern wollte…“

    Nach einem Semester nehmen wir uns oftmals vor, etwas an unserem Modul zu ändern. Vielfältige Überlegungen gehen uns dabei durch den Kopf:

    • Sollte ich andere Methoden einbauen? Und wenn ja, welche?
    • Erreichen die Studierenden die beschriebenen Kompetenzen? Und wie kann ich das überprüfen?
    • Sind die Veranstaltungen des Moduls aufeinander abgestimmt?
    • Passt die Prüfungsform zu den thematisierten Inhalten?
    • usw.

    Das Team Hochschuldidaktik lädt Sie ein zum „Tag der offenen Modulentwicklungswerkstatt“!

    Zwischen 10 bis 16 Uhr können Sie zu uns in den Heikendorfer Weg 31 kommen und mit uns und anderen Interessierten an Ihren Modulen arbeiten. Kurze Input-Vorträge wechseln sich mit Diskussions- und praktischen Werkstattphasen ab, so dass Sie viele neue Impulse für Ihr Modul mitnehmen bzw. direkt einplanen können. Folgende Themenschwerpunkte sind dabei vorgesehen:

    • 10.00 Uhr: Schwerpunkt Kompetenzziele
    • 12.00 Uhr: Schwerpunkt Lehrmethoden
    • 14.00 Uhr: Schwerpunkt Prüfungsformate

    Zur besseren Planung signalisieren Sie uns bitte Ihr Interesse an der „Offenen Modulentwicklungswerkstatt“, indem Sie sich per Email bei mareike.kobarg@fh-kiel.de anmelden oder das Kontaktformular nutzen. Es steht Ihnen dann offen, die gesamte Zeit dabei zu sein und an Ihrem Modul zu arbeiten oder zu den thematischen Schwerpunkten vorbeizuschauen, die Sie besonders interessieren. Seien Sie - so oder so - ­ herzlich willkommen!

    Referent/-in: Stefanie Beinhauer & Jens Müller, Fachhochschule Kiel, Team MeQS|Hochschuldidaktik

    Tagesseminar: Gruppendynamik für die Lehre nutzen

     

    Kennen Sie das auch, in einem Semester läuft Ihre Lehrveranstaltung wie geschmiert und im nächsten scheint gar nichts zu funktionieren, obwohl Sie wenige oder keine Veränderungen vorgenommen haben? Ein Aspekt der Lehre ist immer auch die Gruppe von Studierenden mit der Sie es zu tun haben. Jede dieser Gruppen entwickelt ihre ganz eigene Dynamik, so dass keine Lehrveranstaltung wie die andere ist. Diese Dynamik zu nutzen, um die Lernprozesse aller Studierenden zu initiieren und zu unterstützen, ist eine wichtige Aufgabe für Sie als Lehrender. In dieser Veranstaltung lernen Sie Strategien und Methoden kennen, die Sie dabei unterstützen, die Dynamik von Gruppen produktiv zu nutzen.

    Inhalte:

    • Merkmale von Gruppen
    • Gruppendynamische Prozesse und Rollen
    • Interaktion in Gruppen
    • Gruppen anleiten und moderieren

    In der Veranstaltung wechseln sich kurze Impulsreferate mit Gelegenheit ab das Erlernte in praktischen Übungen zu erproben und die Einsatzmöglichkeiten in ihrer eigenen Praxis zu reflektieren.

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen - Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 8

    Referentin: Helga Hänsler, Beratung|Coaching|Training

     

     

    Tagesseminar: Studierende beraten

     

    (Beratungs-)gespräche mit Studierenden gehören wie Lehren und Prüfen zu den zentralen Aufgaben von Lehrenden. Gründe gibt es viele: Betreuung von Arbeiten, Referats-vorbereitung, Prüfungsberatung etc. Oftmals gibt es nur knappe zeitliche Ressourcen für ein Gespräch, die gut genutzt werden wollen. Durch eine lösungsorientierte Gesprächsführung können (Beratungs-)gespräche für beide Seiten effektiv und befriedigend verlaufen.

    Im Seminar erhalten Sie einen Einblick in die lösungsorientierte Gesprächsführung und erlernen Techniken, die Sie in der Praxis lösungsorientiert und effektiv einsetzen können.

    Inhalte:

    • Grundlagen der lösungsorientierten Gesprächsführung und Beratung
    • Techniken und Bausteine der lösungsorientierten Gesprächsführung und Beratung
    • Strukturierung und Steuerung von Gesprächen

    Eingesetzt werden kurze Impulsreferate zur Thematik der lösungsorientierten Gesprächsführung. Außerdem erhalten Sie die Gelegenheit das Erlernte in praktischen Übungen zu erproben und die Einsatzmöglichkeiten in ihrer eigenen Praxis zu reflektieren.

    Referentin: Helga Hänsler, Beratung – Coaching – Training

    Überzeugende Visualisierung in Lehre und Forschung

    Präsentieren gehört sowohl in der Lehre als auch in der Forschung zum Alltag. In Lehrveranstaltungen, auf Tagungen oder in Besprechungen sind die Gelegenheiten vielfältig. Dabei werden je nach Situation digitale (z.B. PowerPoint oder Prezi) oder analoge Präsentationsmedien (z.B. Flipchart, Tafel, Pinnwand) eingesetzt.

    Wissenschaftliche Inhalte stellen in erster Linie die Anforderung, korrekt und präzise dargestellt zu werden. Die dabei genutzten Medien haben die Funktion, die Präsentation anschaulicher, anregender und einfacher zugänglich zu machen. Überlädt man seine Medien mit zu viel Text, droht jedoch der gegenteilige Effekt: die Zuhörenden lesen die Folien, anstatt zuzuhören, das Arbeitsgedächtnis wird überfrachtet und das Interesse am Vortrag selbst geht verloren, wenn die Folien die wesentlichen Punkte bereits vorweggenommen haben. Kurz gesagt: das Medium unterstützt die Präsentation nicht, sondern lenkt davon ab.

    In diesem Workshop geht es darum, zu erlernen, wie Sie Visualisierungen so einsetzen können, dass sie Ihnen als Vortragenden helfen, Ihre Zielgruppe zu erreichen. Dabei soll an ganz konkreten Beispielen der Teilnehmenden gearbeitet werden. Mithilfe von Beispielen und theoretischen Inputs werden Faktoren für gelungene Visualisierungen in verschiedenen Kontexten gemeinsam erarbeitet.

     

    Inhalte:

    • An eigenen Beispielen werden unterstützende und ablenkende Eigenschaften von Visualisierungen identifiziert
    • Planung und Umsetzung lern- bzw. präsentationsförderlicher Visualisierungen
    • Gestaltung von Präsentationmedien und Handreichungen
    • Einsatz von Bildsprache zur Veranschaulichung

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen – Lehren & Lernen

    Referent: Daniel Al-Kabbani

    Und sie lesen doch! Textarbeit im Studium vermitteln und begleiten

    Spätestens beim Verfassen von Seminar- und Abschlussarbeiten zeigt sich, ob die Studierenden zu zielgerichteter Textarbeit in der Lage sind. Doch was heißt Lesen zu professionellen Zwecken? Wie können Studierende auf dem Weg von lesenden Laien zu professionellen Leser*innen unterstützt und begleitet werden? Wie kann Textarbeit adressatengerecht und abwechslungsreich gestaltet werden?

    Nach einem kurzen Überblick zur Lesesozialisation in Schule und Studium reflektieren wir im Workshop Aspekte fachbezogener Lesekompetenz. Daran anknüpfend analysieren und diskutieren wir anhand von Kriterien die Gelingensbedingungen für die Textarbeit in Präsenzveranstaltungen und Selbststudium. Der Workshop orientiert sich an den Fragen der Teilnehmenden. Bitte bringen Sie auch eigene Praxisbeispiele und Lehrkonzepte für die Textarbeit mit.

     

    Inhalte:

    • Lesesozialisation
    • fachbezogene Lesekompetenz
    • Gelingensbedingungen der Textabeit
    • Textauswahl und -vernetzung für die Lehre
    • methodische Begleitung

    Arbeitseinheiten:8

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen – Lehren & Lernen – Beraten & Fördern

    Referentin: Dr. Anja Centeno Garcìa

    Umgang mit Heterogenität

     

    Durch das Bachelor‐Master‐System finden sich vor allem in Master‐Studiengängen heute vielfach Studierende mit sehr unterschiedlichem fachlichem Hintergrund zusammen. Auch sonst nimmt die Vielfalt zu. Dies zeigt sich in unterschiedlichen Interessen der Studierenden, unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen Nationalitäten und Sprachkenntnissen u.v.m. Dies kann sehr bereichernd sein, wird von Lehrenden jedoch häufig als Herausforderung gesehen, die für sie nicht immer leicht zu bewältigen ist. In diesem Workshop lernen Sie ausgehend von den Zielen, die Sie in Lehrveranstaltungen erreichen möchten, Möglichkeiten kennen, wie Sie mit Heterogenität umgehen und diese für alle Beteiligten produktiv nutzbar machen können.

     
    Inhalte sind:

    • Horizontale und vertikale Heterogenität
    • Methoden zur Erfassung und Beschreibung von Heterogenität
    • Methoden/Maßnahmen zum Umgang mit Heterogenität

    Arbeitseinheiten: 7

    Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity - Lehren & Lernen - Beraten & Fördern

    Referentin: PD Dr. Ulrike Hanke

    Umgang mit schwierigen Situationen in der Lehre

     

    In der Lehre kommt es immer wieder zu schwierigen Situationen, die sowohl Sie als Lehrende/-r als auch die Studierenden Energie kosten und eine produktive Arbeit an den Lerninhalten erschweren. In dieser Veranstaltung werden Sie auch anhand von Beispielen aus Ihrer eigenen Lehre an folgenden Fragen arbeiten:

    • Wie können Sie konstruktiv mit diesen Situationen umgehen?
    • Wodurch entstehen schwierige Situationen in der Lehre?
    • Was können Sie tun, um schwierigen Situationen vorzubeugen?

    In der Veranstaltung erhalten Sie kurze Impulse sowie die Möglichkeit, das Erlernte in praktischen Übungen zu erproben und Einsatzmöglichkeiten in ihrer eigenen Praxis zu reflektieren.

    Zugeordnete Themengebiete:Lehren & Lernen - Beraten & Förder; Arbeitseinheiten: 8

    Referentin: Helga Hänsler, Beratung |Coaching |Training

    Videos in der Hochschullehre

     

    Wo früher vorbereitend ein Abschnitt eines Lehrbuchs zu lesen war, besteht beim „Inverted Classroom“, auch „Flipped Classroom“ genannt, die Vorab-Hausaufgabe darin, Lehrvideos per Internet anzuschauen und durchzuarbeiten. Dies entschlackt den Präsenzunterricht von frontalen Erklärungen und gestaltet ihn persönlicher, indem die Lehrenden den Großteil der Präsenzzeit in intensivem Austausch mit den Studierenden verbringen. Auf die Lehrenden kommen damit neue Aufgaben zu, insbesondere die Gestaltung oder die Auswahl von Lehrvideos, aber auch die Anleitung von Aktivitäten der Studierenden in der Präsenzzeit.

    Inhalte:

    • Erfahrungen mit dem „Inverted Classroom“-Konzept in Mathematik und Informatik
    • Organisatorische Tricks zur effizienten Videoproduktion
    • Konzepte für die Mischung direkter Instruktion mit konstruktivistischen Ansätzen
    • Visualisierung von Erklärungen mittels Handzeichnungen
    • Umgang mit Fallstricken wie der „Illusion des Verstehens“ durch zu glatte Erklärungen und der durch die Abrufbarkeit von Videos begünstigten Aufschieberitis

    Diese Veranstaltung hat einen Workshop-Charakter und soll sich an existenten oder geplanten Lehrveranstaltungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer orientieren.

    Dozent: Prof. Dr. Jörn Loviscach, Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld, lesen Sie mehr über den Dozenten und seine Erfahrungen mit Videos in der Hochschullehre

    Vielfalt in der Lehre

     

    Wie verschieden sind eigentlich Ihre Studierenden  und wie wirkt sich diese Vielfalt auf die Lehre aus? Was gibt es für Bilder und Vorstellungen über „Normstudierende“ und und wie beeinflussen dies Vorannahmen die hochschuldidaktische Realität? Wie vielfältig sind die Erwartungen, die an Sie und Ihre Rolle als Lehrende und Lehrender herangetragen werden und in welchen Rollenerwartungen und Rollenzwickmühlen bewegen Sie sich selber?

    In diesem Workshop haben Sie die Gelegnheit die verschiedenen Verschiedenheiten Ihrer Studierenden in den Blick zu nehmen, zu differenzieren, um daraus Ansätze, Ideen und Methoden für das eigene didaktische Handeln in Hinblick auf gute Lehre abzuleiten. Eine mehrspektivische Betrachtung von Vielfalt ist da hilfreich und ermöglicht einen differenzierten Blick auch auf die eigene Rollen- und Lehrvielfalt.

    Inhalte:

    • Bestandsaufnahme: Die Vielfältigkeit der Vielfalt der Studierenden erfassen
    • Selbstreflexion: Die Vielfalt der eigenen Lehrrolle betrachten
    • Vorverständnis und Missverständnisse: Mit Irritationen umgehen
    • Ideen und nächste Schritte: Didaktisches Handeln ableiten

    Zugeordnete Themengebiete: Gender & Diversity – Lehren & Lernen – Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 8

    Referentinnen: Stephanie von Below

    Viel Stoff - wenig Zeit

    Sowohl bei Lehrenden als auch bei Studierenden besteht der Wunsch, sich mit den Lehrinhalten vertieft auseinanderzusetzen. Gerade in Zeiten von Bologna hört man aber oft: „Ich muss so viel Stoff vermitteln, die Menge kann man gar nicht schaffen.“ In dieser Veranstaltung lernen Sie Strategien kennen, wie dies doch klappt und wie trotzdem eine vertiefte Bearbeitung von Inhalten funktioniert.
    Inhalte:

    • Die „neue Inhaltlichkeit“
    • Die Vollständigkeitsfalle
    • Stoffmengen konzentrieren

    Zugeordnete Themengebiete: Kompetenzorientierung – Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 8
     
    Referentin: Dipl. Psych. Gunda Mohr, ZHW Uni Hamburg

    Visualisieren und kreative Bildarbeit in der Lehre

     

    Eine anschauliche verständliche Visualisierung von Lerninhalten ist gerade bei komplexen Inhalten zentral, um das Lernen der Studierenden zu fördern. Mit Hilfe von Bildern zu kommunizieren bedeutet, Kernaussagen klarer auf den Punkt zu bringen, komplexe Sachverhalte verständlich und sprachunabhängig darzustellen, sowie Aufmerksamkeit, Kreativität und Konzentration der Lernenden zu aktivieren. Dieser Workshop richtet sich an Lehrende, die Inhalte mit Hilfe von (Tafel-)Bildern effektiv transportieren möchten.

    Zeichnen ist sehr viel leichter zu lernen als etwa ein Musikinstrument. Durch das Malmann® Baukastensystem werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, Menschen, Symbole und andere Inhalte zu zeichnen und nach kurzer Zeit ganze Schaubilder zu fertigen. Sie lernen zudem, eine positive und konstruktive Bildwirkung mittels Form-und Farbsprache zu erzeugen.

    Inhalte:

    • Gesichter und Menschen zeichnen / Emotionen und Aktivitäten ausdrücken
    • Der schnelle Weg zum passenden Bild
    • Farb- und Stiftkunde
    • Schaubildgestaltung unter Anleitung

    Das Training richtet sich auch an Lehrende, die von sich behaupten, nicht zeichnen zu können. Mit Spaß, Kreativität und viel Raum zum Üben werden alle Teilnehmenden in die Lage versetzt, das Gelernte sofort in der eigenen Lehre umzusetzen.

     

    Zugeordnete Themengebiete: Innovative Lernumgebungen - Lehren & Lernen; Arbeitseinheiten: 10

    Referent: Stephan Ulrich, Malmann®

    Vorteile und Risiken ganzheitlicher Lehrkonzeptionen

     

    Der interaktive Vortrag befasst sich mit einer „Familie” holistischer Lehrkonzeptionen wie dem Forschenden Lernen, dem Problemorientierten oder Fallbasierten Lernen, dem Entdeckenden und Genetischen Lernen und beleuchtet die Vorteile und die Risiken. Zu jeder der drei Lehrkonzeptionen wird ein Beispiel vorgestellt und besprochen, in einem anschließenden Impulsvortrag wird die Abhängigkeit des Gelingens solcher Lehrkonzeptionen von Variablen erläutern, die der Studierendenpopulation, dem Lehrkörper und der Institution entstammen. Sowohl die Diversität der Studierenden, die Lehrkompetenzen und die Lehrorganisation spielen dabei eine wichtige Rolle. Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Diskussionen. Es wird außerdem Gelegenheit geben, die Anwendbarkeit in der eigenen Praxis zu überprüfen.

    Dozent: Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Universität Hamburg, Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung

    "Warum soll ich das lesen?" – Textarbeit mit Studierenden gestalten

     

    Nach welchen Kriterien können Lehrende Texte für den zielführenden Aufbau von Wissensstrukturen auswählen? Wie können Studierende auf dem Weg vom lesenden Laien zum professionellen Leser unterstützt und begleitet werden? Wie kann Textarbeit adressatengerecht und abwechslungsreich gestaltet werden?

    Im Workshop analysieren und diskutieren wir anhand von Kriterien die Gelingensbedingungen für die Textarbeit in Präsenzveranstaltungen und Selbststudium. Die Teilnehmenden erstellen bzw. überarbeiten exemplarische Planungen für ihre Praxis. Bitte bringen Sie eigene Beispiele, Leseaufgaben, etc. aus Ihrer Lehrpraxis mit.

    Inhalte:

    • Aspekte professionellen Lesens
    • Lesesozialisation in Schule und Studium
    • Textauswahl und -vernetzung
    • Leseaufträge formulieren
    • Ausgewählte Methoden zur Lehre mit Texten in Präsenz und Selbststudium

    Zugeordnete Themengebiete: Lehren & Lernen - Beraten & Fördern; Arbeitseinheiten: 8

    Referentin: Dr. Anja Centeno García, Sprach- und Kulturwissenschaftlerin

     

    Zeitmanagement für Lehrende - balanciert im Hochschulalltag

    Das Zeit- und Selbstmanagement Hochschullehrender ist von besonderen Herausforderungen geprägt: Freiheiten, welche ein hohes Maß an Selbstorganisation erfordern, unklare Erwartungen und konkurrierende Rollen zählen dazu. Folgen können ein Gefühl von Überforderung  und Stress sein.

    In diesem Workshop lernen Sie in einer begleiteten Selbstreflexion Vorgehensweisen und Methoden für ein erfolgreiches Zeit- und Selbstmanagement kennen. Hierbei wird es um Lebenswegplanung und Energiemanagement ebenso gehen wie um das Arbeiten mit Zielen, das Setzen von Prioritäten und den Umgang mit Zeitfressern.

    Der Fokus innerhalb einer ganzheitlichen Betrachtung liegt dabei auf den Herausforderungen Hochschullehrender in Verbindung mit Tätigkeiten in Lehre und Administration.

    Inhalte:

    • Zeit- und Selbstmanagement: Spezifische Herausforderungen Lehrender
    • individuelle Werte und Rollen kennen und nutzen
    • von der Lebenswegplanung zu kurzfristigen Zielen
    • Strategien für ein entlastendes Energiemanagement

     

    Arbeitseinheiten: 8

    Zugeordnete Themengebiete:– Beraten & Fördern

    Referentin: Corinna Lütsch