Rechtsextremismus in der Sozialen Arbeit an der FH Kiel

Im Wintersemester 2014/2015 wurde im Kontext der Lehrveranstaltung „Rassismus und Jugendarbeit“ eine quantitative Erhebung zur Häufigkeit rechtsextremer Einstellungen am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit durchgeführt. Die Seminarteilnehmer/-innen haben sich dafür intensiv mit dem Rechtsextremismus-Fragebogen der sog. Mitte-Studien der Friedrich Ebert Stiftung (Decker/Brähler u.a.) sowie mit der Forschung zur Gruppenbezogenen Menscheinfeindlichkeit (Heitmeyer u.a.) auseinandergesetzt. Kernfragen des Lehrforschungsprojekts waren inwiefern sich Studierende der Sozialen Arbeit als frei von rechtsextremen Einstellungen imaginieren und welche Relevanz die Reflexion der eigenen Haltung für professionelle Soziale Arbeit hat. Die Ergebnisse wurden in Rahmen der Ringvorlesung vorgestellt.

Projektleitung: Prof. Dr. Melanie Groß

Gardening

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Gardening", die seit WiSe 2014/2015 regelmäßig angeboten wird, haben Studierende Konzepte und Methoden entwickelt, um Gardening-Projekte in die und Jugendhilfe zu integrieren. Die Ideen wurden in der Praxis umgesetzt und dokumentiert. Eine Publikation der Ergebnisse ist für 2015/2016 geplant.

Jugendarbeit in Kiel - Was wollen Jugendliche?

Sozialräumliche Aneignung und Subjektbildung - Welche Rolle spielt die Jugendhilfe?

Laufzeit: März 2009 - Dezember 2010
Kooperation: Jugendtreff Nord, Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Kiel, Studierende des Fachbereichs Soziale Arbeit und Gesundheit

In diesem Projekt wird der Frage nachgegangen, welche Formen sozialräumlicher Aneignung Jugendliche in der Wik zur Erweiterung ihres Handlungsspielraumes und als Elemente der Subjektbildung bereits einsetzen oder sich - insbesondere von Einrichtungen der Jugendhilfe - wünschen. 

Dafür wird zunächst anhand qualitativer Interviews mit Jugendlichen aus dem Stadtteil rekonstruiert, welchen Freizeitaktivitäten Jugendliche aktuell nachgehen, was sie sich wünschen und ob und aus welchen Gründen sie den Jugendtreff Nord kennen und aufsuchen.

Aus den Ergebnissen der qualitativen Analyse wird ein quantitativer Fragebogen entwickelt, um schließlich auf einer breiten empirischen Basis Schlussfolgerungen für konzeptionelle Erweiterungen des Jugendtreffs Nord ziehen zu können.

Projektleitung: Prof. Dr. Melanie Groß




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  Diese Seite wurde zuletzt am  12.12.2017  aktualisiert